Autorenporträt
Thomas Metscher, geb. 1934 in Berlin, studierte Anglistik, Philosophie und Germanistik in Berlin (FU), München, Bristol und Heidelberg. Promotion über Sean O’Casey 1966. 1961-71 Dozent für neuere deutsche Literatur an der Queen’s University of Belfast, Irland. 1971-99 Professor für Literaturwissenschaft und Ästhetik an der Universität Bremen. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte und Theorie der Literatur, Ästhetik und Kulturtheorie. Gegenwärtige Forschungsgebiete: philosophische Grundlagen ästhetischer Theorie, Literaturanalyse, Theorie des Bewußtseins, Fundierungsprobleme marxistischer Theorie.
Wichtigste Veröffentlichungen: Kunst und sozialer Prozeß (1977), Kunst, Kultur, Humanität, 2 Bde (1982/1984), Herausforderung unserer Zeit. Zu Philosophie und Literatur der Gegenwart (1989), Pariser Meditationen. Zu einer Ästhetik der Befreiung (1992), Shakespeares Spiegel. Geschichte und literarische Idee, 2 Bde (1995/1998), Welttheater und Geschichtsprozeß. Zu Goethes ‚Faust‘ (2003), Imperialismus und Moderne (2009), Logos und Wirklichkeit. Ein Beitrag zu einer Theorie des gesellschaftlichen Bewußtseins (2010), Kunst. Eine Einführung (2012), Dargestellte Wirklichkeit. Studien zur Mimesistheorie der Künste (2012/13). Arbeitet an einem Buch zu Shakespeare (Epochenkrise und Utopie. Zur Ästhetik des Shakespearedramas, 2013/14).
Schlagwörter
Philosopie, Kulturmaschinen, Kunstgeschichte, Kunst, Thomas Metscher, Marxismus