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Beschreibung
Londoner Rentner trotzen einer Zombie-Invasion: Rabiat-lustige Splatter-Komödie mit britischen Altstars.
Der Erstling des in London lebenden Deutschen Matthias Hoene, der Techno-Vampir-Horror "Beyond the Rave", erschien nie bei uns, sein zweiter Spielfilm nach erfolgreichem Testlauf auf dem Fantasy Filmfest gleich im Kino. Denn für seine augenzwinkernd blutige Hommage an die Cockneys, den hartgesottenen Einwohnern des East End, konnte er ein erstaunlich hochkarätiges Ensemble verpflichten: Allein schon Schnodderschnauze Alan Ford ("Snatch") ist als schießwütiger Senoir Ray ein großer Spaß, und Honor Blackman, einst Pussy Galore in "Goldfinger", gibt in der rüstigen wie hochgerüsteten Rentner-Clique den Untoten Saures.
Da sie sich als Bewohner eines von der Schließung bedrohten Seniorenstifts vor der jähen Zombie-Epidemie verbarrikadiert haben und altersgemäß immobil sind - was zumindest ein absurd schneckenhaftes Wettrennen zwischen Richard Briers ("Viel Lärm um nichts") mit Gehhilfe und schlurfendem Zombie ergibt - markiert ein zweiter Handlungsstrang um Rays Enkel Andy und Terry die eigentliche Action: In Robin-Hood-Manier überfallen sie mit ihrer Cousine Katy (Michelle Ryan, "Cleanskin") und einem psychotischen Waffenfreak dilettantisch eine Bank, um mit der Beute das Asyl ihres Großvaters zu retten. Als sie die Polizei umstellt, überrollt die Zombie-Welle den Straßenzug und die verblüfften Bankräuber fliehen mit Geiseln (darunter die bezaubernde Georgia King) durch die Stadt. Es wird eine Odyssee durch die City, wo sie ein Waffenlager ausräumen und einen Doppeldeckerbus kapern, um spektakulär - und redundant - viel Munition in die Plagegeister zu versenken.
Der Titel umschreibt treffend die Ambitionen, aber dennoch ist die Satire und Persiflage umarmende Zombie-Komödie in der Tradition von "Shaun of the Dead" brüllend witzig und actionreich kurzweilig. Das oft zitierte Vorbild, Peter Jacksons "Braindead", ist tonangebend. Aber durch den erfrischend zynisch-derben Humor ganz im Gangsterstil Guy Ritchies wird daraus mit erstaunlich vielen respektlosen Einfällen und Splatter-Zoten ein eigenständiger, comichafter Pulp-Reißer. Hochfrequenz-Gags und schlagfertiges Dialog-Pingpong zwischen schrägen Charakteren lassen Stimmung aufkommen, und obschon der Kunstblutverbrauch schwindelerregend hoch ausfällt, bleibt der Horrorgehalt der eigentlich harmlosen, temporeichen 3,5-Millionen-Pfund-Produktion minimal. Dafür bietet Hoenes irrwitzige Zomcom viel - wohl nur in der Originalfassung erhörbares - Lokalkolorit und originelle Ideen, wie etwa einer Zombie-Hooligan-Straßenschlacht. tk.
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