Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Optischer Zustand
Beschreibung
Essen - eine Stadt verwandelt ihr Gesicht. Nicht erst seit 1986, als mit der Zeche Zollverein die letzte fördernde Grube auf dem Essener Stadtgebiet geschlossen wurde, ist die Ruhrmetropole nicht mehr die Stadt von Kohle und Stahl. Schon seit etlichen Jahren wird offensichtlich, daß sich die Strukturen der Stadt verändern und bereits verändert haben. Handel und Dienstleistungen bestimmen inzwischen maßgeblich das Gesicht der Essener Wirtschaft. Daß ein solcher Strukturwandel nicht problemlos vonstatten geht, ist augenscheinlich. Es gibt noch viel zu tun, viel zu verbessern - und die Essener sind bereit, sich zu engagieren. Dennoch, die pauschalen Vorurteile gegenüber Essen als Stadt der Maloche und Kohle, des Stahls und des Biers sind nur schwer aus der Welt zu schaffen. So hält sich z.B. in vielen Teilen Deutschlands hartnäckig das Gerücht, die Bewohner der Ruhrmetropole würden Briketts husten und die Sonne nur als fahle Scheibe durch eine riesige, das ganze Stadtgebiet überziehende Rußwolke wahrnehmen können. Natürlich gibt es sie - die häßlichen Flecken und Straßen, die in zahlreichen Filmen und Fernsehsendungen zum Anlaß genommen werden, das alte Vorurteil zu pflegen. Doch wer Essen besucht, wer sich auf diese Stadt und ihre Bewohner einläßt, kann etwas ganz anderes erleben: Er erlebt den Flair einer Einkaufsstadt - nicht so mondän wie Düsseldorf oder München, aber insgesamt genauso attraktiv. Er kann Stunden in Waldgebieten verbringen, ohne anderen Menschen zu begegnen. Kurz und gut - er kann in Essen die Schokoladenseiten kleinerer Städte erleben, die im Ruf stehen, gemütlich, fast dörflich zu sein - und er braucht deswegen nicht die Vorteile aufzugeben, die eine Großstadt bietet: Das kulturelle Angebot (wobei er ja von den Möglichkeiten der Nachbarstädte im Ruhrgebiet ebenfalls reichlich Gebrauch machen kann), die umfassende Warenpalette und die vielen Möglichkeiten, die Freizeit aktiv zu gestalten. Das alles und noch viel mehr bietet Essen als Stadt der Möglichkeiten, die nur darauf warten, genutzt zu werden.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 6,09 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.1997
Sprache
Deutsch
EAN
9783921957523
Herausgeber
Mader, K
Sonderedition
Nein
Autor
Jost Schilgen
Seitenanzahl
48
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Thema-Inhalt
WTM - Orte und Menschen: Sachbuch, Bildbände
Thema-Zusatz
Deutschland
Höhe
200 mm
Breite
21 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

3.0
Aus 1 Bewertungen zu Essen
Aus 1 Bewertungen zu Essen
Nach Produkt-Zustand filtern
Sicher bei rebuy kaufen
Deine Meinung ist uns wichtig
Alle Bewertungen, die wir veröffentlichen, wurden von echten rebuy Nutzer:innen geschrieben.
Kulinarische Erinnerungen statt Gesellschaftskritik
Mirjan S. - Bewertet am 29.09.2025
Zustand: Exzellent
Wenn Bestsellerautorin Alina Bronsky über Essen schreibt, geht es nicht um Rezepte, sondern um Erinnerungen, Gefühle und Identität. Die deutsche Schriftstellerin mit russischen Wurzeln, bekannt durch Romane wie Scherbenpark oder Baba Dunjas letzte Liebe, ist für ihren pointierten Stil und ihre scharf gezeichneten Figuren berühmt. In ihrem Essayband „Essen“ widmet sie sich nun einem Thema, das so universell wie persönlich ist. Worum geht’s genau? Bronsky nimmt die Leser:innen mit auf eine kulinarische Reise durch ihr Leben: von Porridge und Borschtsch über Schokolade bis hin zum Butterbrot. Essen wird dabei zu einem Spiegel kultureller Prägung und familiärer Traditionen. Es geht um Fürsorge und Erwartung, um Askese und Hingabe, um Heimat und Entfremdung. „Jeder Mensch könnte ein Buch über Essen schreiben, das genauso einzigartig wäre wie sein Fingerabdruck“ (S.16), schreibt Bronsky & genau das versucht sie hier: ein subjektives, fragmentarisches Erinnerungsbuch über ihre Beziehung zu Speisen, die mehr sind als bloße Nahrung. Meine Meinung Ich habe mich sehr auf diesen Essay gefreut, nicht zuletzt weil ich die Hanser-Reihe „Leben“ sehr schätze. Die Bände "Lieben" und "Altern" haben mich nachhaltig beeindruckt, und auch von Alina Bronsky kenne ich bereits den Roman "Pi mal Daumen" (den ich gern gelesen hab). Der persönliche Zugang, die kurzen Kapitel und der gewohnt humorvolle, pointierte Sprachstil haben mir durchaus gefallen. Schon die einleitende Beobachtung „Essen ist ein Thema, zu dem so ziemlich jeder etwas zu sagen hat. Nur wenige Dinge sind so privat und so öffentlich“ (S.12) verdeutlicht, dass Bronsky das Alltägliche mit literarischem Blick betrachtet. Was für mich jedoch zu kurz kam, war die gesellschaftliche Dimension des Themas. Zwar wird deutlich, dass Essgewohnheiten kulturell geprägt sind („Mit etwas mehr Abstand lässt sich sagen, dass ich hier zum ersten Mal eine Zugehörigkeit zu einem kulinarischen Kulturraum wahrnahm“, S.19), doch darüber hinaus bleiben gesellschaftskritische Fragen weitgehend ausgespart. Klassismus, soziale Ungleichheit oder aktuelle Ernährungsdebatten hätte ich mir stärker und expliziter gewünscht. So bleibt am Ende vor allem hängen, dass Essen Identität stiftet. Ein wichtiger Gedanke, aber bei 112 Seiten dann doch etwas wenig. Stattdessen überwiegt eine persönliche, oft auch humorvolle Auseinandersetzung mit Kindheitserinnerungen, Migrationserfahrungen und familiären Ritualen. Das hat seinen Reiz, etwa wenn Bronsky ironisch anmerkt: „Home is where your porridge is“ (S.19). Gleichzeitig fehlt mir persönlich die Tiefe, die ich an den anderen Essays der Reihe so mochte. So ist "Essen" zwar unterhaltsam, aber kein Buch, das mir lange in Erinnerung bleibt. Fazit Essen ist ein leichtfüßiger, sehr persönlicher Essay, der vor allem Leser:innen gefallen wird, die Bronskys Tonfall mögen und Lust auf literarische Miniaturen rund ums Kulinarische haben. Wer hingegen eine analytische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Dimensionen von Ernährung erwartet, wird hier eher enttäuscht. Herzlichen Dank an NetGalley.de und den Hanser Verlag für das Rezensionsexemplar.
Hat dir die Bewertung geholfen?
Sicher bei rebuy kaufen