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Schlimmer als H5N1! HIV/AIDS und andere Bürden des neuen Südafrika

Sebastian Spinner (Taschenbuch, Deutsch)

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Beschreibung
Es gibt viele Parallelen zwischen Südafrika und Deutschland. Beide Länder haben 1989/1990 einen einschneidenden Umbruch erlebt und versuchen seitdem ein Land zu werden, dort schwarz – weiß, hier Ost – West. Beide ringen international um mehr Anerkennung, wollen in den UN-Sicherheitsrat und haben eine gewisse politische und wirtschaftliche Vorreiterrolle auf ihrem Kontinent … beide haben sehr umstrittene Gesundheitsministerinnen und sind Austragungsort von zwei aufeinander folgenden Fußballweltmeisterschaften. Deshalb ist es wichtig, sich mehr mit diesem fernen „Zwilling“ zu beschäftigen. Dieses Buch stellt den Lesern ein ganz anderes Südafrika vor, als es aus den bunten touristischen Bildbänden bekannt ist. Als Medizinstudent im letzten Jahr, habe ich von September 2004 bis September 2005 die Chance gehabt anhand meiner südafrikanischen Patienten mehr über das neue Südafrika zu erfahren. Durch die Intimität der Arzt-Patienten-Beziehung konnte ich Dinge erfahren, die der gewöhnliche Reisende, der an die sicheren touristischen Higlights geführt wird, nicht wahrnehmen kann. Aufgrund meiner Arbeit im Jooste Krankenhaus (Township Manenberg in Kapstadt), im Chris Hani Baragwanath Krankenhaus (SOWETO bei Johannesburg) und im Coronation Krankenhaus (Township Westburry in Johannesburg) sowie bei Krankenwageneinsätzen, war es mir möglich in die Townships, teilweise sogar bei Nacht zu kommen und in diesen für Weiße „No-go-Areas“ das Leben eines Großteils der südafrikanischen Bevölkerung kennenzulernen. Dabei stellte ich immer wieder fest, wie sehr doch der Mikrokosmos Krankenhaus ein Abbild der Verhältnisse des gesamten Landes ist. Im Vordergrund meines Berichts stehen meine Patienten, Kollegen und andere Begegnungen sowie ihre jeweiligen Geschichten, ihr Lebenshintergrund, ihre Hoffnungen und Träume. Dabei komme ich immer wieder auf Politik und Geschichte des Landes Südafrika zurück und die feine Verwebung des Einzelschicksals, mit dem Schicksal des ganzen Landes und derer, die es steuern. Themen auf die ich immer wieder stosse sind: Apartheid, AIDS, Gewalt, Armut … seltener auch auf Hoffnung, Neubeginn und Optimismus. Ich bemühe mich nicht zu bewerten, sondern die vielen kleinen Geschichten der Leute für sich stehen zu lassen und die Leser selbst zum Nachdenken zu bewegen. Ich beobachte und beschreibe, sehe jede Geschichte als allein für sich stehend und nehme auch bei unangenehmen Themen kein Blatt vor den Mund. Es gibt keine Schlussfolgerung, Verallgemeinerung und wenig eigene Meinung. Meinen Bericht habe ich mit Auszügen aus der Literatur des südlichen Afrikas unterlegt. So fließen Gedichte zum Thema HIV/AIDS von direkt und indirekt Betroffenen ein, Auszüge aus Befragungen im Rahmen von Studien südafrikanischer Wissenschaftler zum Thema Gewalt und HIV/AIDS. Mit einem Auszug aus Nelson Mandelas „Long way to freedom“ leite ich den zweiten Teil ein. Meine Berichte entstanden einst als Nachweise für meine Reisestipendien und als Rundbriefe nach Deutschland, doch dieser Bericht ist auch für Nicht-Mediziner geschrieben und somit von den bisherigen Lesern gut verstanden worden. Diese meine ersten Leser und Leserinnen ermutigten mich, diese Erlebnisse zu veröffentlichen, damit mehr Menschen über das Leben im fernen Südafrika erfahren. Entsprechend der im deutschen Medizinstudium vorgesehenen Dreigliederung des praktischen Jahrs (PJ; des letzten Jahrs des Medizinstudiums), ist auch mein Bericht grob in drei Teile sowie einen vierten allgemeinen Teil einzuteilen, wobei die ursprünglichen Berichte hier auf die Hälfte gekürzt wurden. Als Medizinstudent, der einmal das Studium mit dem Ziel begonnen hat, später in sogenannten „Entwicklungsländern“ zu arbeiten, habe ich während der gesamten Ausbildung gezielt nach Praktika und Erfahrungen in den Gesundheitssystemen anderer Länder gesucht, um mich auf meine spätere Arbeit vorzubereiten. Ich wollte lernen, Medizin auch ohne alle Hightech sondern mit eigenen Sinnen und einfachen Mitteln zu betreiben. In meinem Jahr in Südafrika profitierte ich sehr von vorherigen Erfahrungen etwa auf den Philippinen, in Uganda, Indien oder Sibirien. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es keine Entwicklungsländer mehr gibt. Alle Länder, Gesellschaften und Menschen können von anderen Ländern, Gesellschaften und Menschen etwas lernen und sich weiterentwickeln. Das Buch soll den Horizont der Leser weiten. Es soll ein Stück Entwicklungshilfe auch hier in Deutschland sein und helfen, unsere Probleme zu relativieren, vielleicht auch ein bisschen Dank und Verantwortung zu empfinden und der Stigmatisierung, dass: „Die sind doch alle selbst Schuld an ihrer Misere“ ein Ende setzen. Es soll die historische und jetzige Verwebung unseres Lebens und unserer politischen und wirtschaftlichen Interessen mit der Not dort aufzeigen. In Zeiten wo sich das deutsche Gesundheitssystem immer weiter in ein aufgeblähtes Gebilde verwandelt, das eher neue Bedürfnisse für Patienten schafft, um industrielle Hintergrundinteressen zu bedienen, sind kleine Blicke auf das ganz andere System in Südafrika nicht unbezweckt, stehen jedoch eher im Hintergrund, und lassen auch den medizinischen Fortschritt der reichen Länder in einem anderen Licht erscheinen. Auch unsere Verantwortung für die Gesundheit der Südafrikaner bleibt nicht unerwähnt. Ich danke meiner Frau, meinen Eltern, meinem Bruder (der mich immer aufforderte nicht zu sehr den moralischen Zeigefinger zu erheben), meinen Freunden und all denen, die mich ermutigt haben, diesen Bericht zu veröffentlichen. Ich danke den südafrikanischen Patienten, Studenten und Ärzten, die mich teilnehmen lassen haben und mit denen bzw. unter deren Anleitung ich so viele wertvolle menschliche und medizinische Erfahrung sammeln konnte. Noch nie habe ich eine so gute Anleitung und Lehre erfahren. Ich danke dem katholischen Cusanuswerk, das mein Studium und auch ein Terzial in SA noch extra finanziell unterstützt hat, sowie dem DFA, der ein weiteres Terzial förderte und für die ich meine ausführlichen und für dieses Buch zur Hälfte gekürzten Berichte ursprünglich zu schreiben hatte, was bei mir auch sehr zur Verarbeitung des Erlebten beitrug. Ich danke den Benediktiner-Schwestern in Alexanderdorf in deren klösterlichen Stille ich diesen Bericht beenden konnte. Ich danke dem Iatros-Verlag, der es mir ermöglicht, dieses wichtige Thema anzusprechen und zu veröffentlichen, insbesondere Herrn Eckstein für seine wertvollen Ratschläge.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
17.11.2007
Sprache
Deutsch
EAN
9783937439198
Herausgeber
IATROS
Sonderedition
Nein
Autor
Sebastian Spinner
Seitenanzahl
180
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch
Thema-Inhalt
WTL - Reiseberichte, Reiseliteratur
Thema-Zusatz
Afrika, physisch
Höhe
210 mm
Breite
14 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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