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Beschreibung
Im Zweiten Weltkrieg angesiedelte Herz erfrischende Neuverfilmung von Yves Roberts legendärem Klassiker aus dem Jahre 1962.
Als die Rechte am 1912 von Louis Pergaud erschienenen Buch vor zwei Jahren frei wurden, gab es um die Neuverfilmung einen Wettlauf zwischen zwei Produktionen, Produzent Thomas Langmann und Christophe Barratier auf der einen und Marc du Pontavice und Yann Samuell auf der anderen Seite wollten den Erfolg des schwarz-weiß Klassikers wiederholen und starteten nur mit einer Woche Unterschied im Kino. Das Ergebnis war ausgewogen: Barratiers Film sahen 1,5 Mio Zuschauer, Yann Samuells Neu-Adaption 1,4 Mio. In die deutschen Kinos schaffte es nur Barratiers im Frankreich des Jahres 1944 angesiedelte Mischung aus Kinderfilm und Kriegsdrama.
Zwischen den Bewohnern der Dörfer Velrans und Longueverne herrscht seit jeher traditionelle Feindschaft, die sich auch auf die Kinder überträgt. Da werden zwei Jungs aus Longueverne von der gegnerischen Gruppe als Schlappschwänze verhöhnt und die rächen sich mit ihrer Clique, die Auseinandersetzung eskaliert. Unter ihrem Anführer Lebrac schmiedet die Bande Rachepläne, die darin gipfeln, den Gegnern aus Velrans Hemd- und Hosenknöpfe - und damit die Ehre - abzuschneiden. Einzige Ablenkung ist ein schönes Mädchen aus Paris, das bei ihrer Tante wohnt. Als sich herausstellt, dass sie Jüdin und in großer Gefahr durch einen Denunzianten ist, vergessen die Kids den Konflikt und helfen gemeinsam tatkräftig bei der Rettung.
Durch die Verschiebung in die Kriegszeit bekommt der Film eine neue Dynamik und eine neue politische Ebene, ohne die Grundgeschichte zweier rivalisierender Kinderbanden aufzugeben. Atmosphärisch dicht und mit wunderbaren jungen und erwachsenen Darstellern zeichnet der Film unbeschwerte Kindheit, zarte ersten Gefühlen, Verrat und Solidarität, lässt die Gefahr durch die deutsche Besatzung ahnen. Mit großer Warmherzigkeit wie in "Die Kinder des Monsieur Mathieu" und Sympathie für die jungen Protagonisten verbindet Barratier großen Schauwert, harte Wirklichkeit und kindliche Heiterkeit, punktet zusätzlich mit Stars wie Kad Merad und Laetitia Casta. mk.
Laetitia Casta (Mademoiselle Simone), Guillaume Canet (Paul, der Lehrer), Kad Merad (Lebracs Vater), Gérard Jugnot (Aztecs Vater), François Morel (Bacaillés Vater), Marie Bunel (Lebracs Mutter), Jean Texier (Lebrac), Clément Godefroy (Kleiner Gibus), Théophile Baquet (Großer Gibus), Louis Dussol (Bacaillé), Harald Werner (La Crique), Nathan Parent (Camus), Ilona Bachelier (Violette), Thomas Goldberg (Aztec), Anthony Decadi, Eric Naggar
Regie
Christophe Barratier
Produktionsjahr
2011
Produktionsland
Frankreich
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