Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Optischer Zustand
  • Alle Discs funktionieren einwandfrei
  • Starke Gebrauchsspuren und Kratzer sind möglich, die Funktion ist dadurch nicht eingeschränkt
  • Die Hülle kann deutliche Gebrauchsspuren aufweisen
  • Das Cover kann deutliche Abnutzung aufweisen oder fehlen
  • Der Schuber und die Anleitung können fehlen
  • Zubehör ist vollständig und kann ebenfalls deutliche Gebrauchsspuren aufweisen
  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
3,89 €
Gut
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 2-3 Werktagen
zzgl.
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 2-3 Werktagen
zzgl.

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Beschreibung

Einen Lebenstraum erfüllte sich die Berliner Produzenten-Legende Artur Brauner mit der Realisierung von "Babij Jar - Das vergessene Verbrechen", dem schmerzhaft nahe an der Wahrheit inszenierten Drama um die systematische Ermordung von mehr als 30.000 Juden in einer Schlucht bei Kiew im September 1941. Brauner, der bei dieser Gräueltat selbst zwölf Familienangehörige verlor, übertrug die Regie Jeff Kanew. Der US-Amerikaner, wie Brauner jüdischer Abstammung, erzählt dieses düstere Kapitel NS-Geschichte anhand des Schicksals zweier Familien, von denen eine in "Großmütterchens Schlucht" - so die Übersetzung von Babij Jar - ausgerottet wird. Die in bedrückenden Schwarz-Weiß-Bildern festgehaltene und mit Wochenschau-Material unterschnittene Weltkriegs-Tragödie weist auf technischer Ebene erhebliche Mängel auf, was auf Budget-Probleme zurückzuführen ist. Dies wird jedoch von herausragenden Darsteller-Leistungen zumindest teilweise kompensiert. Ähnlich wie Roman Polanski, der zuletzt mit "Der Pianist" künstlerisch wie kommerziell höchst erfolgreich seine Kindheit im Warschauer Ghetto aufarbeitete, zählt auch Artur Brauner zu den noch lebenden Zeitzeugen des Holocaust. "Babji Jar" fügt sich nahtlos in die Reihe jener Filme über den Nationalsozialismus ein, die der inzwischen 84-jährige Produzent realisiert hat. Dazu zählen international hoch geachtete und preisgekrönte Produktionen wie "Die weiße Rose", "Hitlerjunge Salomon" oder "Bittere Ernte". "Babij Jar" ist nun wohl sein persönlichster, kompromisslosester und dadurch vielleicht auch angreifbarster Film zum Thema geworden. Das um größtmögliche Authentizität bemühte Drama beginnt mit Archivaufnahmen Hitlers in dessen bevorzugten Posen, leitet dann über in die vermeintliche Idylle eines ländlichen Vororts von Kiew. Dort wird der Betrachter bereits mit den Vorboten des Grauens konfrontiert, als einer der Protagonisten in einem Fluss von dahintreibenden Leichen förmlich umzingelt wird. Die wesentliche Geschichte spielt sich indes in einer Art Doppelhaus ab. Die eine Hälfte wird von der ukrainischen Familie Onufrienko, die andere von den jüdischen Lerners bewohnt. Beide sind seit über 20 Jahren miteinander befreundet. Als die Deutschen näher rücken und erste Anzeichen auf die Vertreibung, respektive Vernichtung, der Juden hindeuten, wittert Lena Onufrienko ("Good Bye Lenin!"-Mutter Katrin Saß, unsagbar böse) ihre Chance. Um der Tochter, die kurz vor der Hochzeit steht, ein Heim zu schaffen, zeigt sie mit einem Mal ihr wahres, antisemitisches Gesicht und denunziert die Nachbarn um das naive Familienoberhaupt Genadij (Michael Degen). Während die Lerners auf ihrer Flucht in den Osten von einer SS-Patrouille gestellt werden, wird Lena ebenfalls - wegen grober Irreführung - verhaftet und nach Babij Jar gebracht. Dort wartet schon Oberst Blobel (satanisch wie Ralph Fiennes in "Schindlers Liste": Axel Milberg), jener - in einer Parallelhandlung bereits eingeführte - an Leberzirrhose leidende Alkoholiker und Hauptverantwortliche am Massaker von Babij Jar, der, wie im Abspann zu erfahren ist, später bei den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilt wurde. Jeff Kanew, der zuletzt einige Folgen der Kultserie "Ally McBeal" inszenierte und auf Empfehlung von Kirk Douglas - vor seinem Schlaganfall noch für Michael Degens Rolle vorgesehen - die Regie übernahm, versteht es, Spannung aufzubauen und eine Geschichte stringent zu erzählen. Allerdings finden die beeindruckenden Schwarz-Weiß-Bilder selten Bindung zum eingestreuten, qualitativ mangelhaften Wochenschau-Material, und auf der Tonspur sind atmosphärische Geräusche wie Fluglärm oder MG-Salven kaum oder viel zu leise zu hören. Des Weiteren wurden beim Schnitt, den Kanew gemeinsam mit Brauner (unter dessen Pseudonym Art Bernd) besorgte, immer wieder Nahaufnahmen von Krähen eingefügt, die das drohende Unheil unnötig verstärken. In der letzten knappen halben Stunde wird das Gemetzel an den 33.731 Juden von Babij Jar - die genaue Zahl weiß man, weil sie zuvor penibel registriert worden waren - in solch extremer Deutlichkeit gezeigt, dass es schwer fällt, den Blick nicht von der Leinwand abzuwenden. Ein Großteil der technischen Unzulänglichkeiten dieses wichtigen Werks ist fraglos auf ein zu niedriges Budget zurückzuführen, bedingt auch durch die Filmförderungsanstalt, die das Projekt mehrmals ablehnte, wie im Abspann zu lesen ist. Die Kämpfernatur Brauner hat sich zu Recht davon ebenso wenig beirren lassen wie von Morddrohungen, in deren Zusammenhang er der Gräuelpropaganda bezichtigt wurde. Und auch auf der Verleihschiene erweist sich der letzte große deutsche Filmproduzent alter Schule als Fighter. Er bringt "Babij Jar" mit seiner eigenen Firma CCC Filmkunst in die Kinos. Der auf der Berlinale 2003 uraufgeführte Film über eines der schändlichsten NS-Verbrechen wird wohl vor allem auf internationalen Festivals, in Sondervorführungen und ausgewählten Programmkinos gewürdigt werden. lasso.

Hersteller: Universum Film, Neumarkter Str. 28, München, 81673, info@universumfilm.de

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

Technische Daten


Erscheinungsdatum
15.03.2013
Sprache
Deutsch DD 5.1
EAN
0887654457998
Herausgeber
Universum Film GmbH
Titel in Originalsprache
Babij Jar
Altersfreigabe
16
Bildformat
16:9
Laufzeit
104 m
Datenträger Typ
DVD
Anzahl Discs
1
5.0
Aus 1 Bewertungen zu Babij Jar - Das vergessene Verbrechen
Aus 1 Bewertungen zu Babij Jar - Das vergessene Verbrechen
Nach Produkt-Zustand filtern
Sicher bei rebuy kaufen
Deine Meinung ist uns wichtig
Alle Bewertungen, die wir veröffentlichen, wurden von echten rebuy Nutzer:innen geschrieben.
NOTE 1
Christina L. - Bewertet am 30.05.2018
Zustand: Sehr gut
Zustand war sehr gut wie bestellt! Ein TOP Film der an die Nieren geht, sehr aufwühlend. Ein Kriegsverbrechen was im Kopf bleibt und was wir nicht ignorieren sollten. TOP Besetzung und meiner Meinung nach sehr zu empfehlend, erinnert an Holocaust das Schicksal der Familie Weiss, wer den Film toll fand sollte sich diesen Film über das Verbrechen der Nazis unbedingt ansehen!
Hat dir die Bewertung geholfen?
Sicher bei rebuy kaufen