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Eine kurze Geschichte der mittelalterlichen Philosophie

Jos Decorte (Taschenbuch, Deutsch)

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Beschreibung
Die faszinierende Welt der mittelalterlichen Philosophie wird in diesem Band ebenso kompakt wie übersichtlich dargestellt. Der Verfasser - einer der führenden Experten auf diesem Gebiet - versteht es, die Gedankengebäude der scholastischen Denker exakt herauszuarbeiten und in die kulturgeschichtlichen Zusammenhänge einzubetten. So entsteht eine höchst informative Darstellung, die nicht nur einen ersten Überblick ermöglicht, sondern auch den Ausgangspunkt für vertiefende Studien darstellen kann. Die Übersetzer und Herausgeber haben den Band durch einen Anhang mit kommentierten Literaturhinweisen für die Begleitung von Lehrveranstaltungen besonders gut brauchbar gemacht. INHALTSVERZEICHNIS: VORWORT 9 EINLEITUNG 11 1. Denken und Sein, Vernunft und Glück 11 2. Das Glück als Schauen Gottes 13 3. Das Verlangen nach dem absoluten Anderen 18 1. KAPITEL: GRIECHISCHE RATIONALITÄT UND GLÜCK 21 1.1 Platon 21 1.1.1 Das Unbedingte (anhypótheton) 21 1.1.2 Die zweite Seefahrt 24 1.2. Aristoteles 27 1.2.1 Entelechismus 27 1.2.2 Ousiologie 30 1.2.3 Zwei Schlussfolgerungen 32 1.2.4 Das anhypótheton 33 1.3 Plotin 35 2. KAPITEL: CHRISTLICHE PHILOSOPHIE 40 2.1 Das Aufkommen der philosophia christiana 40 2.1.1 Paulus 42 2.1.2 Justin der Märtyrer 45 2.1.3 Schluß 46 2.2 Christlicher Platonismus 47 2.2.1 Origenes 47 2.2.2 Gregor von Nyssa 50 2.3 Platonisierung des Christentums 52 2.3.1 Ein unakademischer Platon: Augustinus 52 2.3.2 Augustinus: Illuminationslehre und Gottesbeweis 55 a) Die Illuminationslehre 55 b) Gottesbeweis 61 2.4 Mystische Religion: Pseudo-Dionysius Areopagita 64 2.4.1 Negative und affirmative Theologie 66 2.4.2 Göttliche Dunkelheit 70 2.4.3 Hierarchisierung des mystischen Weges 72 2.5 Platonische Theodizee: Boethius 74 3. KAPITEL: DAS FRÜHE MITTELALTER 83 3.1 Platonische Logik 84 3.1.1 Aristotelische Kategorienlehre 85 3.1.2 Die Natur und ihre Einteilung 86 3.1.3 Die dialektische Bewegung der Wirklichkeit 88 3.2 Aristotelische Logik 98 3.2.1 Dialektiker gegen Antidialektiker 99 3.2.2 Der Universalienstreit 102 3.3 Anselm von Canterbury 108 3.3.1 Glaube und Vernunft: fides quaerens intellectum 109 3.3.2 Glück und Vernunft: id quo maius cogitari nequit 112 a) Etwas, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann 115 b) Etwas Größeres, als gedacht werden kann 118 3.3.3 Freiheit und Gnade: Gratia naturam praesupponit et perficit 122 a) Die Definition von Freiheit 123 b) Rechtheit und Glück 125 c) Das Paradox der Freiheit 129 3.3.4 Der Weg 134 4. KAPITEL: HOCHSCHOLASTIK 136 4. Die Periode 1150 - 1250 137 4.1.1 Platonismus 137 4.1.2 Akademische Skepsis im Mittelalter 140 4.1.3 Natura: imago Die 141 4.1.4 Bücher und Universitäten 152 4.2 Platonische Metaphysik: Bonaventura 155 4.2.1 Wein in Wasser, Brot in Steine 155 4.2.2 Exemplarismus und Illumination 163 4.2.3 Materie und Potentialität 168 4.2.4 Mystagogie 172 4.3. Aristotelische Metaphysik: Thomas von Aquin 176 4.3.1 Wasser in Wein 179 4.3.2 Existenzialismus 187 a) Sein und Wesenheit 187 b) Analogie des Seins 191 c) Gottesbeweise 193 d) Menschliche Gotteserkenntnis 195 4.3.3 Ontologische Wahrheit 199 4.3.4 Materie und Individuation 200 4.3.5 Intellektualismus 204 5. KAPITEL: REAKTIONEN AUF DEN ARISTOTELISMUS 206 5.1 Integraler Aristotelismus 207 5.2 Verurteilungen 209 5.2.1 Paris 209 5.2.2 Oxford 211 5.2.3 Zur Bedeutung dieser Verurteilungen 213 5.3 Thomas in der Diskussion 215 5.3.1 Die Korrektorien 215 5.3.2 Vielheit der substantiellen Formen 216 5.3.3 Existenz und Essenz 217 5.4 Heinrich von Gent 220 5.4.1 Korrekturen an Aristoteles 221 5.4.2 Korrekturen an Avicenna 226 5.4.3 Intentionaler Unterschied 230 5.5 Duns Scotus 234 5.5.1 Das Objekt der Metaphysik und die Seinsunivozität 235 5.5.2 Beweis der Existenz Gottes 239 5.5.3 Notwendigkeit und Kontingenz 241 6. KAPITEL: SPEKULATIVE MYSTIK 245 6.1 Meister Eckhart 247 6.1.1 Er sprach aus der Ewigkeit 247 6.1.2 Philosophie - Theologie - Schrift 250 6.1.3 Denken und Sein 256 6.1.4 Ein geistlicher Führer 260 6.1.5 Mystische Erfahrung: Denken des Grundes 262 6.2 Andere Mystiker 268 6.2.1 Tauler - Seuse - Ruusbroec 268 6.2.2 Liebesmystik 270 7. KAPITEL: VIA MODERNA IM 14. JAHRHUNDERT 275 7.1 Desintegration der Scholastik 275 7.2 Der Nominalismus des Wilhelm von Ockham 278 7.2.1 Logik 279 7.2.2 Sprache 281 7.2.3 Erkenntnis 283 7.2.4 Wahrheit 289 7.2.5 Metaphysik und natürliche Theologie 292 7.2.6 Rückblick 299 7.3 Die Ernte des Nominalismus 300 8. KAPITEL: DAS 15. JAHRHUNDERT 303 8.1 Doktrinelle Verwirrung 303 8.1.1 Die Schulen 304 8.1.2 Der zweite Averroismus 305 8.1.3 Johannes Gerson 307 8.2 Nicolaus Cusanus 309 8.2.1 Ontologie 310 8.2.2 Kosmologie 313 8.2.3 Anthropologie 315 8.2.4 Das Sehen Gottes 318 NACHWORT 323 ANHANG 326 NACHWORT DER ÜBERSETZER 326 BIBLIOGRAPHISCHER ANHANG 328 Textausgaben und Übersetzungen; Empfehlungen zum allerersten Weiterlesen in der deutschsprachigen Sekundärliteratur REGISTER 341 1. Personenregister 341 2. Sachregister 345 3. Bildzitate 353:
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.04.2006
Sprache
Deutsch
EAN
9783825224394
Herausgeber
UTB
Serien- oder Bandtitel
UTB M
Sonderedition
Nein
Autor
Jos Decorte
Seitenanzahl
352
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch
Bandzählung
2439
Schlagwörter
Philosophie, Mittelalter, Mittelalter, Philosophie, Scholastik
Thema-Zusatz
Christi Geburt bis 1500 nach Chr.

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