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Beschreibung
Das Wort schön ist die natürliche Hauptmetapher der Kunst, des Kunstdiskurses und der Kunsttheorie. Jedoch ist es schon lange tabu, ein Kunstwerk schön zu nennen oder überhaupt im Kunstdiskurs von einem Schönen zu sprechen. Für gewöhnlich tun wir so, als hätten wir das Interesse an der Schönheit in der Kunst ganz hinter uns gelassen. Wenn Psychoanalytiker Bilder, Musik oder Filme interpretieren, umgehen sie diese Frage durch die Auswahl von Werken, die von der Zeit geadelt sind und einen großen Namen haben, der ihnen wie von selbst das Prädikat schön oder eines seiner Derivate verleiht. Überdies kann man sich, sobald man professionalisiert über Kunst spricht, immer an die Position anlehnen, auf die sich das Fach Kunstgeschichte seit fast 100 Jahren zurückgezogen hat: sich aus Beurteilungsfragen ganz herauszuhalten. Diese Haltung hat gewiß ihr historisches Recht; sie ist jedoch zugleich die Frucht einer Vermeidung. Deren Zentrum liegt darin begründet, daß alle Menschen schöne Dinge sehen und alle Künstler schöne Werke herstellen wollen – und daß die Sache dem einen Widerstand entgegenbringt. Dieser Widerstand kann immer nur für den sich andauernd wieder entziehenden Moment, den Moment der Schönheit eben, überwunden werden. Was aber ist die Sache? Dieser Begriff, der bei Hegel für die Anforderungen steht, die von dem in seiner Zeit zu schaffenden Kunstwerk an den Künstler ergehen, bereitet Reiche so auf, daß er zugleich für die Anforderungen steht, die von einer durchzuführenden Psychoanalyse an den Analytiker und an den Analysanden ergehen. Die Psychoanalyse hat einen ihr eigenen Zugang zur ästhetischen Erfahrung und zur Schönheit. Dieser Zugang besteht gerade nicht in irgendeiner Anwendung irgendwelchen psychoanalytischen Wissens auf irgendwelche Kunstwerke, sondern er besteht in ihr selbst. Aus dieser gemeinsamen Schnittmenge von Kunstwerk und Psychoanalyse ergeben sich die methodischen Linien eines psychoanalytischen Zugangs zum Kunstwerk – jenseits von Psychopathographie des Künstlers und jenseits einer Tiefenhermeneutik des unbewußten Gehalts. Falls es so etwas wie 'das Unbewußte des Kunstwerks' geben sollte, so liegt dieses nicht in irgendeiner Tiefe, sondern an der Oberfläche des zu rekonstruierenden Kunstwerks. Diese Behauptung zu demonstrieren – das unternimmt der Autor anhand von Analysen von fünf Kunstwerken. Es sind dies: die Installation This Situation von Tino Sehgal, das Bodenmosaik Lords von Albert Oehlen, die Fotoinstallation Copyshop von Thomas Demand, ein kleiner Ausschnitt aus dem Gemälde Die Malkunst von Jan Vermeer und das Gemälde Abendmahl von Michael Triegel.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.2011
Sprache
Deutsch
EAN
9783861091912
Herausgeber
Stroemfeld
Serien- oder Bandtitel
Nexus
Sonderedition
Nein
Autor
Reimut Reiche
Seitenanzahl
300
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
Das Tabu der Schönheit in Kunst und Psychoanalyse

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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