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Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
"Citizen Ferrari" - eine kritische (Spielfilm-)Biographie des Firmengründers, die etwas unter einer über-ästhetisierten Inszenierung leidet.
Ein Biopic kann vieles sein: Hommage, Tragödie oder kritische Bestandsaufnahme. Mit seinem italienischen TV-Zweiteiler über Enzo Ferrari, im Original kurz und knapp "Ferrari" betitelt, hatte Carlo Carlei letzteres im Sinn und entschied sich dafür, durch die Erfindung eines Journalisten, der dem greisen Titelhelden ein ungewöhnlich offenes Interview abtrotzt, die nötige Distanz zu seiner Hauptfigur herzustellen. Der Film wurde in seinem Entstehungsland zum Riesenhit und erhält nun - wohl eingedenk der zahllosen Schumi-Fans - in Deutschland seine (entsprechend gekürzte) Kinoauswertung.
Der Commendatore erzählt von den wichtigen Episoden seines Lebens auf der Überholspur, von der kurzen Karriere als Rennfahrer und dem folgenden Einstieg in die Automobilfabrikation ebenso wie von Eheglück und tiefen Krisen. Nie verwunden hat er den Tod seines ersten Sohnes Dino an Muskeldystrophie, täglich besucht er das Mausoleum der Familie, in dem mittlerweile auch seine erste Frau Laura ruht. Der Reporter beginnt nachzufragen, was mit den Toten sei, die der Rennsport gefordert habe und wie Ferrari seine Mitschuld an verschiedenen Unfällen seiner Fahrer einschätze.
An nüchternen Fakten ist dieser Mann offensichtlich genauso wenig interessiert wie das Werk selbst, das streckenweise ein Klischeebild von Italien präsentiert: Die berühmten roten Boliden ziehen, von Puccini musikalisch begleitet, majestätisch ihre Runden, wunderschöne Frauen stehen als Silhouetten im Gegenlicht, das schwer durch lange Seidenvorhänge auf Marmorfußböden fällt. Tatsächlich ist Carlei manchmal so verliebt in die opulente Ausstattung, dass er zu ihren Gunsten den Erzählfluss opfert. Diese Behäbigkeit der Inszenierung bietet ein seltsames Gegenstück zum doch so rasanten Business, für das der Name Ferrari steht. Nur einmal kommen Pathos und Fabriklärm passend zusammen: Nach dem Tod seines Chefkonstrukteurs lässt der Firmeninhaber alle Motoren in der Werkstatt anwerfen, ein wütendes Aufheulen wider das Vergessen. geh.
Sergio Castellitto (Enzo Ferrari), Cristina Moglia (Laura Garello), Jessica Brooks (Lina Lardi), Giulia Bernardini (Alberta Lardi), Francesca di Sapio (Adalgisa Ferrari), Ed Stoppard (Journalist), Pierfrancesco Favino (Beppe Sicci), Pietro Ragusa (Piero Ferrari), Paolo Giovannucci (Vittorio Jano)
Regie
Carlo Carlei
Produktionsjahr
2002
Produktionsland
Italien/Deutschland
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