Wer kennt es nicht, das kleine Menschenkind Mogli, das - von Wölfen großgezogen - im Dschungel lebte? In Deutschland verzauberte der schon als Kult geltende Zeichentrick-Klassiker "Das Dschungelbuch" aus dem Jahre 1967 mehr als 27 Millionen Kinobesucher. Jetzt gibt es eine Fortsetzung, die es mit dem Original aufnehmen kann.
Erinnern wir uns: Im ersten Teil machte sich Mogli mit Hilfe des klugen Panthers Baghira auf zu einer Menschensiedlung, weil ihm der böse Tiger Shir Khan auf den Fersen war. Unterwegs traf er Balu, einen Bilderbuch-Bären mit ständig guter Laune.
Die Songs, allen voran "Probier's mal mit Gemütlickeit", entpuppten sich als Lieblings-Ohrwurm von Zuschauern jeden Alters. Auch im neuen "Dschungelbuch 2" amüsiert sich der Enkel so gut wie die Oma, der Teenie ebenso wie die Tante.
Mogli (deutsche Stimme: Max Felder) lebt nun in der Menschensiedlung, lernt Familienliebe kennen und tollt mit vielen neuen Freunden und Stiefbruder Ranjan herum, aber so ganz glücklich ist er nicht. Nur mit dem Mädchen Shanti fühlt er sich pudelwohl.
Als er eines Tages die Kinder des Dorfes mit dem neuen Super-Song "Dschungel Rhythmus" in den Dschungel führt, gibt's Ärger. Nie wieder soll er das wunderbare Reich betreten dürfen. Da packt ihn die Sehnsucht nach dem ungebundenen Leben in freier Wildbahn, und er macht heimlich die Mücke.
Und wer trabt gerade durch die Vorgärten? Der gute Balu (deutsche Stimme: Jürgen Kluckert) auf der Suche nach seinem Menschenfreund. Die Freude ist riesig und beide kehren zurück in den Dschungel - nicht ahnend, dass auch Shanti ihnen folgt und der Tiger Shir Khan sich rachelüstern im Gebüsch herumtreibt.
Es beginnt ein spannendes Abenteuer, bei dem nicht nur der Bär los ist, sondern auch alte Freunde wieder auftauchen, wie die Schlange Kaa, die vier Geier mit einem neuen Mitglied, Colonel Hathi und seine Elefanten-Crew. Wo gehört Mogli hin? Zu seinen alten Freunden oder zu seiner neuen Menschenfamilie? Eine schwierige Entscheidung!
Traditionelle Animation wurde vor allem bei den Gesichtern eingesetzt, neueste Computertechnik ermöglichte grandiose Kamerabewegungen und eine der eindrucksvollsten Sequenzen, in der ungefähr 100 Tiere unter dem Rhythmus von "Wild" singend und tanzend über eine Ruine hüpfen.
Die Songs stammen vom Erfolgsduo Paul Grabowsky und Lorraine Feather, für den Score sorgte Joel McNeely mit einem bunten Mix aus Dixieland, Jazz, Big Band Orchestra und Boogie-Woogie. Ganz neu klingt auch das alte "I Wan'na Be Like You". "Dschungelbuch 2" darf niemand verpassen.