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Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
Jonathan Liebesmans Fortsetzung von "Kampf der Titanen" präsentiert das bewährte Mythen-Spektakel als aufwändigen Feuerzauber mit verbesserten Effekten.
Griechenland boomt - wenigstens als Hollywoods Fantasy-Reich, weil die ausgetüftelte Mythologie samt ihres streitsüchtigen Pantheons Amerikas Durst nach Attraktionen, Helden, kriegerischen Sagen und religiöser Überhöhung wie kaum etwas anderes stillt. Jonathan Liebesman hat sich nach günstigen Horror-Episoden wie "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" mit dem Destruction-Derby "World Invasion: Battle Los Angeles" für diese martialische Nonstop-Action empfohlen, die auf die Originalbesetzung und etablierte Elemente zurückgreift, seinen Aufwand aber beträchtlich höher dimensioniert. Und deutlich mehr Humor hinzufügt.
Wieder einmal kann ein Recke seinem Schicksal nicht entfliehen, also muss der kampfesmüde Perseus (Sam Worthington) nach zehn Jahren als friedlicher Fischer und alleinerziehender Vater von Helios sich eines Feuerspeiers erwehren und anschließend losziehen, seinen gefangenen Vater Zeus (Liam Neeson) aus der Unterwelt zu befreien. Denn Hades (Ralph Fiennes) hat gehandelt, wobei er einen faustischen Pakt mit Kronos eingegangen ist, das urzeitliche Monstrum - und Vater aller Götter - aus seinem Gefängnis zu befreien - für die Garantie der eigenen Unsterblichkeit. Dass dabei die Erde im Glutfeuer teuflischer Kreaturen vernichtet wird, will Perseus mit seinen Kampfgefährten verhindern und beginnt durch sehenswerte Fantasy-Landschaften eine Reise zum Mittelpunkt der Erde. Sie führt über Zyklopen-Inseln, das gigantische unterirdische Steinlabyrinth des Minotaurus bis in die Hölle, die den Minen von Moria ähnelt - ebenso wie Kronos als Verwandter des Balrog erscheint.
Damit steht wieder fest: Die Götter müssen verrückt sein, sind aber differenzierter als im Vorgänger gezeichnet, womit die Konflikt-Linien zwischen Vätern und Söhnen (sowie Brüdern) mehr dramatische Power erreicht. Dass man mit Ares, dem Gott des Krieges, keinen Frieden schließen kann, kommt dem schweißtreibenden Kriegsabenteuer zu Pass, dessen Stil und Kamera ein intensives Mitten-drin-Gefühl vermittelt. Wenn sich Tartarus' Tore öffnen, wirkt "Battle: Los Angeles" nach mit seiner modernen Kriegsästhetik und Kronos' Lavagewalt gleicht einem Vulkanausbruch aus nächster Nähe. Wuchtiger und kerniger lassen sich die zahlreichen Zweikämpfe und explosiven Schlachten nicht auf die 3D-Leinwand hieven. tk.
Französisch/Dänisch/Dt. f. Hörg./Engl. f. Hörg./Finnisch/Ital. f. Hörg./Niederländisch/Norwegisch/Portugiesisch
Darsteller
Sam Worthington (Perseus), Ralph Fiennes (Hades), Liam Neeson (Zeus), Danny Huston (Poseidon), Édgar RamÃrez (Kriegsgott Ares), Bill Nighy (Hephaestus), Toby Kebbell (Agenor), Rosamund Pike (Königin Andromeda), Matt Milne (Agathon), Lily James (Korrina), Lamberto Guerra (Timon)
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