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Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
Experimentelles Arthaus-Drama über drei junge Filmemacher, die erotische und andere Grenzen verschieben.
Rolf Peter Kahl wagt mit seinem Projekt eine Gratwanderung, schildert mit hohem Anspruch eine scheinbar simple Story. Der Produzent der "99 Euro-Films" gewinnt der Kunst-Pornographie von Filmen wie "Intimacy" und "9 Songs" interessante Seiten ab. Dafür nutzt er eine Dreierkonstellation, in der es von Beginn an erotisch brodelt: Nina will einen Film drehen und hat sich mit den zwei Schauspielern Hans und Marie in einer fast leeren, abgenutzten Berliner Altbauwohnung einquartiert. Liebe und echter Sex sollen die Themen sein, ein Skript existiert nicht und so entwickelt das Trio Ideen, um sie in Probeaufnahmen auszutesten. Zwischen Film und Realität beginnt ein Vexierspiel, dessen Grenzen sich verschieben, bis alle drei zu Spielbällen ihrer Leidenschaften werden.
Der strenge Stil und das ungewöhnliche 4:3-HD-Format lassen das Kammerspiel über Sex, Lügen und Video wie eine sozialwissenschaftliche Versuchsanordnung wirken, die jedoch nicht nach dem kühlen Plan funktioniert, den sich die Protagonisten ausgedacht haben. Das Abenteuer ohne Ziel wird eine bizarre Beziehungstherapie - nicht nur für Nina, die damit wohl auch die flüchtige Begegnung mit Hans verarbeitet. Ihre abweisende Art wird von einem sinnlichen Spieltrieb konterkariert, der die winterlich kalte Stadt aufheizt. Dafür sorgen nicht nur die drei Darsteller, die zunächst steif agieren, aber nach und nach derart auftauen, dass sie mit ihren Rollen verwachsen. Auch die ostentativ eingesetzte Musik - der Alternative-Soundtrack sowie ein Liveauftritt der Band Sissimetall - erweckt starke Stimmungen, was dem intellektuellen Stil der stets angeschnittenen Körper und Räume etwas Fleischliches, Eruptives verleiht, das aus den streng kadrierten Bildern ausbrechen will. Die Geschichte dieser Gefühle, die sich Bahn brechen und aus ihrem (Video)Bildschirm in die Realität kommen, ist das gewagte Sujet eines modernen und nachdenklichen Dramas für experimentierfreudige Cineasten. tk.
Miriam Mayet (Nina Bader), Matthi Faust (Hans Alexander Dahn), Lana Cooper (Marie Traunstein), Arno Frisch (Max König), Laura Tonke (Luise Walther), Moritz Ross (Georg Reitzenstein)
Regie
RP Kahl
Produktionsjahr
2010
Produktionsland
Deutschland
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