Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Erste Auswirkungen der Novellierung der Handwerksordnung von 2004

Klaus Müller (Broschiert, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
Die 2004 in Kraft getretene Novellierung der Handwerksordnung war heftig umstritten. Die Befürworter erhofften sich davon die Beendigung der Strukturkrise des Handwerks verbunden mit einem wachsenden Betriebsbestand, einer höheren Qualität der handwerklichen Produkte und Leistungen, einer steigenden Beschäftigung und einer zurückgehenden Schwarzarbeit. Die Gegner befürchteten vor allem für das Handwerk eine Dequalifizierungsspirale. Gut zwei Jahre nach In-Kraft-Treten der HwO-Novellierung lässt sich sicherlich noch kein endgültiges Fazit über die Auswirkungen dieser Novelle ziehen. Das liegt primär daran, dass nur für wenige Indikatoren belastbare Daten vorliegen und deren kurze Zeitreihe stark durch Anfangseffekte beeinflusst ist. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich jedoch feststellen, dass die Zahl der Existenzgründungen im Handwerk, insbesondere in den zulassungsfreien Berufen, erheblich gestiegen ist. Damit konnte eine negative Entwicklung der letzten Jahre gestoppt werden. Obwohl die Bestandsfestigkeit vieler Gründungen relativ gering ist, hat sich auch die Zahl der Handwerksbetriebe insgesamt erhöht. Die Auswirkungen auf die Humankapitalbildung fallen eher negativ aus, insbesondere was die Zahl der bestandenen Meisterprüfungen betrifft. Im Ausbildungsbereich ist derzeit eine eindeutige Aussage nur schwierig zu ziehen, weil die Entwicklung in den letzten zwei Jahren stark durch andere Faktoren (Ausbildungspakt, Ausbildungskampagnen in verschiedenen Berufen, schlechte wirtschaftliche Situation der Betriebe) überlagert worden ist. Eindeutig lässt sich nur eine gesunkene Ausbildungsbereitschaft, vor allem der neu gegründeten Betriebe, feststellen. Positive Auswirkungen auf die Zahl der Handwerksbeschäftigten durch die HwO-Reform sind bislang nicht erkennbar. Die gestiegene Zahl von Selbstständigen konnte bislang höchstens bei den zulassungsfreien Handwerken den Rückgang bei den abhängig Beschäftigten kompensieren. In den zulassungspflichtigen Handwerken ist die Beschäftigung weiter rückläufig. Positiv hat die HwO-Novellierung sicher zum Abbau der Schwarzarbeit beigetragen, wobei hierfür auch noch andere Faktoren verantwortlich sind. Über die Entwicklung des Preisniveaus für handwerkliche Güter und Leistungen lassen sich keine generellen Aussagen machen. Preissenkende Effekte kommen vor allem bei Fliesenlegerarbeiten vor. Derzeit bleibt als zentrales bisheriges Ergebnis der HwO-Reform der Existenzgründungsboom. Dieser hat zu einer Zunahme des Bestandes an Selbstständigen im Handwerk und damit auch in der gesamten Volkswirtschaft geführt. Zu bedenken ist jedoch, dass eine Zunahme der Selbstständigenquote nicht immer mit mehr Wachstum und Beschäftigung einhergeht. Wichtiger ist die Qualität der Existenzgründungen. Sieht man sich die Existenzgründer im Handwerk seit der HwO-Novellierung, insbesondere in den zulassungsfreien Handwerken an, lässt sich feststellen, dass diese in der Regel keine besonderen Qualifikationen mitbringen. Somit fehlt ihnen eine wichtige Grundlage, um in einen innovativen Wettbewerbsprozess einsteigen zu können und sich dadurch am Markt zu behaupten. Vielmehr besteht die Gefahr, dass sie ihre Existenzgrundlage durch einen ruinösen Preiswettbewerb zu sichern versuchen. Da die Neugründungen vielfach zusätzlich einen Wettbewerbsvorteil infolge ihrer Subventionierung aufweisen, führt dies bei nicht wachsenden Märkten, wozu derzeit die meisten handwerksrelevanten Märkten zählen, dazu, dass bestehende Unternehmen entweder Beschäftigte abbauen müssen (Drehtüreffekt) oder gar in ihrer Existenz gefährdet sind. Obwohl hierfür bislang keine gesicherten Daten vorliegen, deutet einiges darauf hin, dass die Existenzgründungen seit 2004 bislang zu Arbeitsplatzverlusten bei bestehenden Betrieben geführt haben. Für die Zukunft ist damit zu rechnen, dass die starke Betriebsexpansion, insbesondere in den zulassungsfreien Handwerken, nachlässt. Hierauf deuten erste Ergebnisse des Jahres 2006 hin. Für diese Entwicklung sind verschiedene Gründe maßgeblich. So dürfte vor allem der Nachholeffekt an Existenzgründungen durch die Erleichterungen der HwO-Reform langsam abklingen. Aber auch der positive Einfluss auf die Gründungszahlen, der in den letzten zwei Jahren durch die Co-Faktoren (Ich-AG-Förderung, Gründer aus den neuen EU-Beitrittsstaaten, verbesserte wirtschaftliche Lage) ausgegangen ist, sollte zukünftig an Gewicht verlieren. Die Diskussion über die Auswirkungen der HwO-Reform sollte sich aber nicht nur auf die Entwicklung der reinen Gründungs- bzw. Betriebszahlen erstrecken. Wichtiger erscheint es, zukünftig anderen Aspekten, die mit dieser Reform verbunden sind, stärkere Aufmerksamkeit zu schenken. Dies sind vor allem die Fragen, wie sich die Qualität handwerklicher Produkte und Leistungen infolge der HwO-Reform geändert hat, ob die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Handwerks gestiegen ist und ob sich gesicherte Aussagen über die Veränderung bei den Beschäftigten ableiten lassen. Darüber hinaus sollte auch untersucht werden, welche Auswirkungen sich längerfristig für die gesamtwirtschaftliche Ausbildungsfunktion und das Erscheinungsbild des Handwerks ergeben. Nur wenn hierüber Ergebnisse vorliegen, lässt sich endgültig über die Ergebnisse der HwO-Reform urteilen.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 45,99 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Sprache
Deutsch
EAN
9783936617603
Herausgeber
Mecke-Druck
Autor
Klaus Müller
Seitenanzahl
232
Einbandart
Broschiert
Höhe
225 mm
Breite
15.5 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Sicher bei rebuy kaufen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!
Sicher bei rebuy kaufen