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Beschreibung
Zum Autor: Das Leben des Alexander Richter, Jg. 1949, ist genausowenig inhaltslos wie seine bisher veröffentlichten sieben Bücher. Nach einem nicht untypischen Dasein als ddr- Bürger gab es 1982 für ihn keine andere Beförderungsmöglichkeit als den sozialistischen Strafvollzug, aus dem er drei Jahre später in Richtung Westen entlassen wurde. Seitdem ist er als Zeitungsmann und Verleger tätig.  Textprobe: Eines Morgens nimmt die Tragikkomödie also ihren Lauf. Ich stehe in der U-Bahn Richtung Berlin und atme nach dem vorausgegangenen Spurt über Treppen und Bahnsteig endlich nicht mehr ganz so schwer, da merke ich, daß die Jugendlichen, die wie immer schon alle Sitzplätze im Abteil belegt haben, heute ungekannt friedlich sind. Keine Pöbeleien, keine Schlägereien, nicht mal Provokationssex. Ich überfliege die Überschriften auf der Bild-Zeitung meines Haltestangennachbarn. Nichts. Kein Aids-Toter, kein besonders schwerer Crash mit geklauten Autos, kein Begrüßungsgeld für Neugeborene, auch kein bankrotter Zirkusdirektor, der sich vor Verzweiflung seinen Raubtieren zum Fraß vorgeworfen hat. Aber mir fällt plötzlich auf, daß ich mich mal wieder im Mittelpunkt ihres Interesses befinde. Nein, keine abfälligen Bemerkungen, die sie machen. Tomatenficker, dreimal gelifteter Faltenrock oder so. Sie reden heute kaum und wenn doch, dann ungewohnt leise. Aber ich weiß es genau: Über mich. Affengeiles Hottentottentittenattentat und solche absurden Floskeln. Und ihre Blicke umkreisen meinen Kopf. Als hätte ich einen Heiligenschein, und sie wüßten gern, wie man den erlangen könnte. Verunsichert betrachte ich aus den Augenwinkeln meine Kleidung. Alles ist in Ordnung. Ich starre eine Weile auf die Rückseite der besagten Zeitung, um mich nunmehr durch Meldungen über künstliche Busen, krebskranke Promis und deren uneheliche Kinder sowie über Ablösesummen für Fußballprofis abzulenken. Doch der Zeitungsbesitzer faltet irgendwann unsere gemeinsame Lektüre zusammen und steigt an der Station, bei der sich das Arbeitsamt befindet, aus. Während die Bahn noch hält, höre ich den Anführer jener schrägen Clique, den sie seiner riesigen dunklen Nase wegen Schäferhund nennen, sagen: "Eh, Paula, nimm mal deine Beene von Sitz, denn kann der Zopp sich neben dir hinsetzen." Die Angesprochene scheint zu zögern, doch dann siegt ihre Bequemlichkeit über den mächtigen Wissensdurst. "Du tickst wohl nich?" Sekunden später wird die Tür des Abteils, die sich eben geschlossen hat, gewaltsam wieder aufgerissen und ein Bursche mit steilem weißblauen Hahnenkamm stürmt ins Abteil. Fast blind springt er dahin, wo jene Paula ihre Beine hat. Gejohle setzt ein, und die Stimmung im Abteil ist wie an den anderen Tagen auch.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.1994
Sprache
Deutsch
EAN
9783980395908
Herausgeber
firstminute
Sonderedition
Nein
Autor
Alexander Richter
Seitenanzahl
104
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Sieben Erzählungen
Höhe
125 mm
Breite
18 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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