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Juan Gelman (Taschenbuch, Deutsch)

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Beschreibung
Dem argentinischen Dichter und Menschenrechtskämpfer Juan Gelman wurde der Literaturnobelpreis 2010 doch nicht verliehen. Nachdem ihm der renommierte Cervantes-Preis, der 'Spanische Nobelpreis', zwei Jahre zuvor von König Juan Carlos überreicht wurde, war er sowohl für die spanischsprachige Literaturszene als auch für die Schwedische Akademie auf der Kandidatenliste allmählich immer höher gestiegen. Dennoch wäre es eine gelungene Überraschung geworden, vor allem für diesen Dichter aus Buenos Aires, der am Vorabend der Bekanntgabe über solch eitle Spekulationen nur trocken bemerkte: 'Das kann ich nicht glauben, ich finde es richtig amüsant. Das wäre mir nie in den Sinn gekommen.' Wir tranken Mate und rauchten ukrainische Zigaretten. Was Borges einst verwehrt wurde, ist Juan Gelman auch nicht vergönnt worden. Der mögliche Literaturnobelpreisträger Juan Gelman gehörte zu jenem Zeitpunkt zur Delegation des Ehrengastlandes Argentinien auf der Frankfurter Buchmesse. 'Was erfreut die dunkle Nacht? Ein/Wort. Was/verseelt die dunkle/Nacht? Ein Wort.' Mit solchen Versen schrieb sich der Dichter in die Herzen und Köpfe seiner LeserInnen weltweit, die sich auf keine einzelne Generation beschränken lassen. Seine poetischen Werke wurden in zahlreiche Sprachen aller Kontinente übersetzt. Juan Gelman ist stets ein poetischer Avantgardist, ein Mahner in Menschenrechtsfragen und sowohl ethisch als auch ästhetisch ein Vorbild, besonders für jüngere lateinamerikanische Dichter. Das Werk 'COM/POSICIONES' schrieb Juan Gelman 1984-1985 in Paris, parallel zum sephardischen Zyklus 'DIBAXU (DEBAJO)', den er dort zwischen 1983 und 1985 komponierte. Zwei tief berührende Werke, die nahegehen und erhellen. Beide vorliegenden Lyrikwerke sind Weiterführungen seiner Bücher 'CITAS' (1978) und 'COMENTARIOS' (1979), die er in seinem frühen europäischen Exil schrieb, wobei er sich mit dem Altspanischen des 16. Jahrhunderts auseinandersetzte. Seine Obsession war zu jener Zeit die Suche nach den Wurzeln der Sprache – sowohl in den einsamsten Exilerfahrungen als auch in den linguistischen Tiefenschichten des jüdischen Altspanisch. Die 'COM/POSICIONES', die er dem spanischen Lyriker José Ángel Valente (1929-2000) widmete, sind ein inneres Gespräch mit etlichen Dichtern, zum Teil erfundenen, und ihren Texten aus älteren Epochen, wobei auch manches anonym ist. Gelman hat sie – für sich umgestaltend – frei, neu und kreativ „kom/poniert“, indem er 57 Gedichte – sprachlich in die Gegenwart einbettend – hin-überträgt. Dabei sind erneut gewisse gelmanianische Sprachüberschreitungen notwendig, um die Farben und Temperaturen seiner Seelenverfassung in entsprechende Worte zu fassen. Der weit gespannte Bogen streift etwa die frühe jüdische Mystik (Hekhalot-Hymnen) oder die Schriftrollen vom Toten Meer, die Propheten Amos und Ezechiel, den Psalmisten David und den Leidgepüften Hiob sowie Abu Nuwas, den ersten urbanen Dichter der arabischen Literatur, einen provenzalischen Anonymus und den indischen Dichter Sadhak Ramprasad Sen, der im 18. Jahrhundert an den Ufern des Ganges auf Bangla schrieb. Einigen Poeten aus al-Andalus – darunter Salomon ibn Gabirol, der seine Gedichte auf Hebräisch und seine philosophischen Texte auf Arabisch schrieb, Jehuda Halevi, der jüdische Exil-Dichter und Klassiker der hebräischen Literatur, sowie Samuel Hanagid, der das Goldene Zeitalter der hebräischen Lyrik in Spanien mitbegründete – gelten die meisten komponierten Übersetzungen Juan Gelmans, insbesondere jedoch Elizier ben Jonon, der, 1130 in Mainz gebürtig, eine innerste Stimme ist, mit dessen apokrypher Figur der Übersetzer-Autor seinen ermordeten Sohn Marcelo Ariel sprechen hört, beispielshalber im Gedicht 'die Hand' (S. 55): '.sei nicht fern/ bewahre meine Unschuld/mein reichlich Gewässer/ die Beschämung meiner Knochen/' Mit Jehuda Halevi antwortet der Vater Juan Gelman im eindringlichen Gedicht 'Gebet' (S. 91) und auch im folgenden Vers aus dem Gedicht 'der Blinde' (S. 95): 'mein Vergessen vergisst dich nicht/' 'DIBAXU (DEBAJO)' versammelt 29 Gedichte, die Gelman wiederum im sephardischen Altspanisch verfasst hat – dank der sephardischen Lyrik von Clarisse Nikoïdsky, durch die er einen persönlichen Zugang zu jenem Zweig der altspanischen Poesie fand – und mit aktuellen spanischen Versionen begleitet. Ein wahres Meisterwerk heutiger sephardischer Liebeslyrik. Andere erfundene und apokryphe Dichter Juan Gelmans haben wir in seiner Werkauswahl 'Huellas en el agua – Spuren im Wasser' (teamart Verlag, Zürich 2003) übersetzt. In den sechziger Jahren dichtete er als John Wendell, Yamanokuchi Ando und Sidney West, denen u.a. José Galván und Julio Greco in den frühen achtziger Jahren folgten, die allesamt zur polyphonen Galerie seiner poetischen Stimmlagen gehören. In diesem migratorischen Bewußtsein steht seine bewegte und bewegende Poesie: das apokryphe Buch Gelman. Wer sich indes mit jenen hebräischen und arabischen Dichtern der iberisch-maurischen Kulturharmonie und ihren oft erstmals ins Deutsche übersetzten Texturen weiter auseinandersetzen möchte, dem sei dazu die Anthologie 'Das Wunder von al-Andalus' von Georg Bossong (C.H.Beck, München 2005) mit einem lesenswerten Nachwort von SAID empfohlen. Eine hier weitgehend unbekannte poetische Welt. Tobias Burghardt (Das Leben ist das Leben)
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.09.2013
Sprache
Deutsch
EAN
9783927648487
Herausgeber
Edition Delta
Serien- oder Bandtitel
Lateinamerikanische Lyrik
Sonderedition
Nein
Autor
Juan Gelman
Seitenanzahl
201
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch

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