Mit Far Cry 2 präsentiert Ubisoft die nächste Generation der Ego-Shooter. Der direkte Nachfolger des PC-Spiels Far Cry verabschiedet sich von der tropischen Insellandschaft und verlagert das Spielgeschehen in einer der schönsten, aber in jedem Fall auch gefährlichsten Landschaften der Welt: Afrika. Ohne Zweifel ist der Titel eines der absoluten Highlights des diesjährigen Videospielgeschäfts, ein Umstand, für den sich die renommierten Entwickler von Ubisoft Montreal verantwortlich zeichnen.
Eine offene Spielwelt entdecken
Eine über 50 km² große Spielwelt und das komplett ohne Ladezeiten – alleine schon dieser Umstand macht Far Cry 2 zu einem Action-Titel der Extraklasse. Der Spieler erkundet Afrika auf seinem Weg durch das Abenteuer als Söldner, der sich mitten in einen Krieg hineinversetzt wiederfindet. Dabei steht er zwischen den Fronten und muss seinen Weg gehen, seine Ziele durch den Handel mit korrupten Warlords vorantreiben und sich zugleich um eine schwere Krankheit kümmern. So sieht er sich der Aufgabe ausgesetzt, nicht nur den Konflikt im Land zu lösen, sondern auch seiner Gesundheit im Kampf gegen Malaria zum Sieg zu verhelfen.
Auf seinem Weg begegnet der Spieler einigen freundlich gesinnten Gesellen, doch vorrangig bekommt er es mit Horden von Widersachern zu tun. Die neue dynamische, künstliche Intelligenz verlangt ihm dabei alles ab, doch zusätzlich kann er auch seinen eigenen Nutzen daraus ziehen. Feinde unterstützen sich gegenseitig, versuchen den Spieler einzukreisen und helfen Verwundeten, wenn sie sich in Sicherheit wiegen. Nun liegt es am Spieler, ihnen diese Sicherheit vorzugaukeln. Dank der dynamischen Vorgehensweise der Gegner wird sich jedes Abenteuer anders spielen. Feinde tauchen plötzlich an anderer Stelle auf, verhalten sich aggressiver oder nutzen vielleicht die Deckung der Umgebung zum Schutz, obwohl sie vorher noch mit erhobener Waffe auf den Spieler zugelaufen kamen. Egal, welches Verhalten sie an den Tag legen, ein wachsames Auge und ein ebenso wachsamer Finger am Abzug der Waffe entscheiden über Leben und Tod in einer Welt voller Elend.
Rettung in letzter Sekunde
Auch jedes noch so wachsame Auge kann einmal versagen. In der Hitze des Gefechts fokussiert sich der Spieler eventuell auf seine Widersacher und übersieht dabei den Benzintank direkt neben seiner als so sicher eingestuften Deckung. Um nun nicht als Brathähnchen zu enden, hilft ein neuer Kniff der Entwickler, die unterstützende Charaktere in die Geschichte eingebaut haben. In sicheren Häusern, die über das ganze Land verteilt sind, kann der Spielstand gespeichert werden. Außerdem finden sich hier auch Nebencharaktere wieder, die sich dem Spieler nach einem kurzen Plausch anschließen werden. Allerdings folgen sie ihm dann nicht auf Schritt und Tritt, sondern treten erst in Erscheinung, sobald es brenzlig wird. In ausweglosen Situationen können sie so den letzten Strohhalm der Rettung darstellen.
Abseits der Haupthandlung lohnen Ausflüge in der Umgebung jederzeit. Eine Vielzahl von Entdeckungsmöglichkeiten sorgt dafür, dass im weitläufigen Areal keinerlei Langweile aufkommt. Neue Waffen oder besondere Fahrzeuge finden sich so zumeist nicht innerhalb der Handlung, sondern abseits und sind so eine besondere Belohnung für Sammler und Entdecker. Wer sich nicht mit materiellen Dingen zufrieden stellen lässt, wird dagegen eventuell auf den nächsten Berg steigen, um sich den malerischen Sonnenuntergang in Ruhe anzusehen – ein Stück Frieden im Action-Chaos. Durch die Story hat man sich nach zahlreichen Stunden und vielen erfolgreichen Kämpfen gespielt, doch der Krieg ist damit natürlich nicht beendet. Im Mehrspieler-Modus können die Spieler zeigen, wer mit den widrigen Bedingungen in Afrika am besten umgehen kann. Dabei kommen zahlreiche Elemente aus dem
Hersteller: Ubisoft, Luise-Rainer-Str. 7, Düsseldorf, 40235, trademarketing.germany@ubisoft.com