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★★★★★
☆☆☆☆☆
Gut lesbar, aber kein Hit
Evelyne W. - Bewertet am 22.03.2020
Zustand: Gut
Nach der Beschreibung habe ich einen interessanten Krimi erwartet. Der Krimi bot gute Lesestunden.
Knobel ist verwundert, dass ihm die Suche nach dem verschwundenen Bruder von Gregor Pakulla beauftragt wird, denn die wäre eigentlich eine Aufgabe für Privatdetektive. Aber Gregor Pakulla macht… klar, dass er unbedingt Knobel damit beauftragen will, er zahlt auch viel Honorar an. Also sieht sich Knobel veranlasst dies zu übernehmen. Aber Knobel hat auch noch viel andere Probleme, er hat privat Probleme und außerdem gibt es innerhalb der Anwaltskanzlei Missgunst und Stachelleien. Knobels Nachforschungen im Fall Pakulla erbringen immer weitere Schwierigkeiten, denn irgendwie ist der Fall Sabastian Pakulla komisch. Sein Mandant Gregor Pakulla verhält sich merkwürdig, denn dieser schaltet z.Bsp. die Presse auch mit der Nachforschung ein. Stephan Pakulla kämpft aber trotzdem weiter und muss sich dabei auch noch gegen die privaten Probleme und den Komplikationen in der Kanzlei währen. Mit seiner Arbeit der Nachforschung gerät er immer mehr in den Strudel von Täuschung und Fehlleitung.
Das Buch ist interessant aufgebaut, aber die Einstreuung der privaten Probleme und der Konflikte in der Kanzlei ist irgendwie reingeschrieben, sodass der Fluss des Gesamtgeschehens unterbunden wird. Am Ende findet sich eine doch unerwartete Lösung.