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★★★★★
☆☆☆☆☆
ein Krimi aus Bayern, der micht nicht richtig begeistern konnte
anonym - Bewertet am 09.12.2016
Zustand: Gut
Lt. Buch:
Autor
Leonhard F. Seidl ist nahe des oberbayerischen Isentals aufgewachsen. Etliche Jahre später war er im Knast, um für die Arbeit "Beschriebene Blätter" - Kreatives Schreiben mit straffälligen Jugendlichen" zu recherchieren, für die er ausgezeichnet wurde. Heute lebt er mit seiner Frau… und seinen zwei Kindern in Nürnberg. Genau wie sein Ermittler Freddie Deichsler erkundeten Seidl und sein Sohn in der Elterzeit das Isental. Seidls Texte wurden mehrfach gewürdigt, u. a. mit einem Stipendium für politisch aktive junge SchriftstellerInnen.
Inhalt
Freddie Deichsler war schon lange nicht mehr im oberbayerischen Isental, wo er aufgewachsen ist. Und jetzt das: Sein Schulfreund Korbinian Brandner wurde in Tracht an den "Schwammerl" genagelt - das Symbol für den Kampf gegen die Isentalautobahn. Deichsler will herausfinden, wer Brandner umgebracht hat - und das nicht nur, weil er selbst der Hauptverdächtige ist...
Ein Mordfall im Isental, ausgerechnet da, wo seit vierzig Jahren die Autobahn gebaut werden soll - fordert der Kampf jetzt seine Opfer?
Süffig, hintersinnig, derb - so wird das Buch beschrieben.
Mit der Inhaltsbeschreibung und der zusammenfassenden Einordnung wurde ich auf das Buch neugierig.
Freddy (ein Privatermittler) wollte sich mit seinem Freund Brandner treffen, denn der wollte mit ihm etwas besprechen.
Aber dazu kam es nicht, Freddy fand ihn an dem "Schwammerl" und musste feststellen, dass Brandner nicht nur umgebracht sondern auch zu Schau gestellt wurde.
Und nun geht es weiter. Freddy ist mit seinem kleinen Sohn unterwegs und hat im Ort keine direkte Verbindung mehr. Seine Eltern hat er schon lange nicht mehr kontaktiert, denn mit dem Vater (Polizist) kommt er nicht klar und die Mutter steht daneben. Aber nun braucht er Hilfe und hat es nun schwer diese zu bekommen. Der Vater will nichts wissen und die Mutter nimmt ihn heimlich auf.
Und aber er kann nicht bleiben und damit muss er sich und seinen Sohn in Sicherheit bringen. Freddy versucht den Mord weiter zu klären, aber es bleibt nicht bei dem einen. Und Freddy ist als Hauptverdächtiger auch noch im Visier der Polizei.
Die Erzählweise ist eigentlich interessant und wird durch die bayerischen Worte und Sprüche aufgelockert.
Aber die Konstruktion, dass Freddy mit seinem kleinen Sohn, den er sich vor den Bauch geschnallt hat, die Ermittlungen aufnimmt und durchführt ist sehr unglaubwürdig. Der Zwist mit seinem Vater ist auch nicht richtig als nachvollziehbar.
Des Weiteren ist die Abhandlung dann auch nicht mehr sehr spannend, obwohl noch einiges geschieht.
In gewisser Weise "dümpelt" alles dahin".
Ich habe das Buch nicht Seite für Seite zu Ende gelesen.
Aber ich kann mir vorstellen, dass für Liebhaber solcher "Heimatromane" diese Buch eine Empfehlung ist.