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Der Umwelt zuliebe

Entscheidungen in Unternehmen

Elisabeth Göbel (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
A oder B? Die Entscheidungslehre ist ein Kernbereich der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre. Dabei geht es nicht um spezifische Entscheidungen in bestimmten Funktionsbereichen, sondern um das Entscheiden an sich. Elisabeth Göbel führt in die Grundlagen der Entscheidungstheorie ein und stellt die Unterschiede zwischen der normativen und der deskriptiven Entscheidungslehre dar. Die Autorin verknüpft beide Zweige der Entscheidungslehre: die normative oder präskriptive Entscheidungstheorie, welche vorschreibt, wie ein rationaler Entscheider vorgehen sollte, sowie die deskriptive Entscheidungstheorie. Letztere beschreibt, wie die Menschen tatsächlich Entscheidungen treffen und welche Fehler sie dabei typischer Weise machen bzw. was sie anders und teilweise auch besser machen. Schließlich wird die Entscheidungslehre in die allgemeine Managementlehre eingebettet und es werden Empfehlungen für eine gute Entscheidungsarchitektur formuliert. Das Buch ist als einführendes Lehrbuch konzipiert. Es bemüht sich um eine verständliche Sprache und anschauliche Beispiele. Fragen und Aufgaben dienen als zusätzliche Lernhilfe.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
14.05.2014
Sprache
Deutsch
EAN
9783825285630
Herausgeber
UTB
Serien- oder Bandtitel
Unternehmensführung
Sonderedition
Nein
Autor
Elisabeth Göbel
Seitenanzahl
251
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Thema-Inhalt
KJB - Betriebswirtschaftslehre, allgemein GPQ - Entscheidungstheorie, allgemein
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 5 Abbildungsverzeichnis 13 I. Entscheidungsorientierung als Kennzeichen der Betriebswirtschaftslehre 15 1. Die schwierige Suche nach dem Erkenntnisgegenstand der Betriebswirtschaftslehre (BWL) 15 1.1 BWL als Lehre vom Betrieb 15 1.2 BWL als Lehre vom Wirtschaften 18 1.3 Rationales Entscheiden als Erkenntnisgegenstand der BWL 20 1.4 Entscheiden in Betrieben als Erkenntnisgegenstand der BWL 23 1.5 Zusammenfassung und Überblick 25 1.6 Fragen und Aufgaben 26 II. Präskriptive Entscheidungstheorie 29 2. Das Grundmodell rationaler Entscheidung 29 2.1 Was ist eine Entscheidung? 29 2.2 Typische Entscheidungen in Unternehmen 33 2.3 Gut und schlecht strukturierte Entscheidungen 34 2.4 Was macht die Rationalität einer Entscheidung aus? 36 2.4.1 Unterschiedliche Rationalitätsbegriffe 36 2.4.2 Prozedurale Rationalität 38 2.4.3 Rationalität und Vernunft 41 2.5 Wie sieht das Grundmodell einer rationalen Entscheidung aus? 42 2.5.1 Der Aktionenraum 43 2.5.2 Der Zustandsraum 46 2.5.3 Die Ergebnisfunktion 50 2.5.4 Das Zielsystem 53 2.6 Überblick über unterschiedliche Entscheidungssituationen 59 2.7 Fragen und Aufgaben 61 3 Entscheidungen bei mehreren Zielen und Sicherheit 63 3.1 Das Grundmodell 64 3.2 Prüfung auf ineffiziente Alternativen 65 3.3 Auswahl eines dominanten Zieles 65 3.4 Lexikografische Ordnung 66 3.5 Multiattributive Wertfunktionen 67 3.5.1 Bestimmung der Wertfunktion 68 3.5.2 Bestimmung der Zielgewichte 73 3.6 Der Prozess der Zielentscheidung 77 3.7 Fragen und Aufgaben 79 4 Entscheidungen bei Ungewissheit 81 4.1 Entscheidungen bei einem Ziel und mehreren Umweltzuständen 82 4.2 Maximin-Regel (Minimax-Regel) und Maximax-Regel 83 4.3 Hurwicz-Regel 84 4.4 Savage-Niehans-Regel 85 4.5 Laplace-Kriterium 86 4.6 Die Risikopräferenz des Entscheiders 87 4.7 Fragen und Aufgaben 89 5. Entscheidungen bei Risiko 91 5.1 Mehrere Umweltzustände, bekannte Eintrittswahrscheinlichkeiten 91 5.2 Bayes-Regel 93 5.3 Prinzip 94 5.4 Bernoulli-Prinzip (Erwartungsnutzentheorie) 95 5.4.1 Die Risiko-Nutzen-Funktion (RNF) 95 5.4.2 Ermittlung der RNF durch die Bernoulli-Befragung 97 5.4.3 Verschiedene Risiko-Nutzen-Funktionen 99 5.4.4 Beispiel 101 5.5 Probleme bei Risikoentscheidungen 102 5.5.1 Schwierige Schätzung von Wahrscheinlichkeiten 102 5.5.2 Schwierige Quantifizierung von Wahrscheinlichkeiten 103 5.5.3 Keine eindeutige Risikopräferenz 104 5.5.4 Entscheiden Menschen nach der Erwartungsnutzentheorie? 105 5.6 Fragen und Aufgaben 105 6. Entscheidungen bei bewusst handelnden Gegenspielern 107 6.1 Grundbegriffe und Grundmodell der Spieltheorie 108 6.2 Überblick über unterschiedliche Spielformen 110 6.3 Sequenzielle Spiele (Spielbäume) 112 6.4 Konträre Interessen: Zwei-Personen-Nullsummenspiele 115 6.5 Harmonische Interessen: Reine Koordinationsspiele 118 6.6 Konfliktäre und harmonische Interessen: Kampf der Geschlechter 119 6.7 Konfliktäre und harmonische Interessen: Das Gefangenendilemma 121 6.7.1 Allgemeine Darstellung 121 6.7.2 Erwünschte und unerwünschte Dilemmata 123 6.7.3 Gibt es Auswege aus dem Dilemma? 123 6.7.4 Wiederholtes (iteriertes) Gefangenendilemma 125 6.7.5 Beispiel für eine betriebswirtschaftliche Anwendung 127 6.7.6 Gefangenendilemma und Unternehmensethik 128 6.8 Was bringt die Spieltheorie? 131 6.9 Fragen und Aufgaben 133 7. Entscheidungen in Gruppen 135 7.1 Was kennzeichnet Gruppenentscheidungen? 135 7.2 Zwei Vorgehensweisen zum Treffen von Gruppenentscheidungen 137 7.3 Die gemeinsame Strukturierung des Entscheidungsproblems 137 7.3.1 Die Generierung eines gemeinsamen Zielsystems 137 7.3.2 Die Alternativensuche 138 7.3.3 Die Erzeugung von Gruppenwertfunktionen 138 7.3.4 Die Schätzung von Wahrscheinlichkeiten 140 7.3.5 Gemeinsame Risikopräferenzen 141 7.4 Aggregation individueller Entscheidungen: Abstimmungsregeln 141 7.5 Gibt es eine beste Abstimmungsregel? 144 7.6 Kann man Gruppenentscheidungen verbessern? 147 7.7 Fragen und Aufgaben 148 III. Deskriptive Entscheidungstheorie 151 8. Grundlagen der deskriptiven Entscheidungstheorie 151 8.1 Unterschiede zwischen normativer und deskriptiver Entscheidungstheorie 152 8.2 Grenzen rationaler Entscheidung 153 8.2.1 Grenzen der Aufmerksamkeit, Rationalität und Willenskraft 153 8.2.2 Entscheiden in Organisationen 157 8.2.3 Opportunismus 159 8.2.4 Das Papierkorb-Modell der Entscheidung 160 8.3 Wie man trotzdem zu guten Entscheidungen kommt 161 8.3.1 Intuition, Heuristiken und Erfahrung 161 8.3.2 Unterstützung durch Institutionen 163 8.3.3 Jenseits des Eigeninteresses 164 8.4 Fragen und Aufgaben 165 9. Spezielle Ergebnisse empirischer Entscheidungsforschung 167 9.1 Fehler bei der Zielgewichtung 168 9.1.1 Bandbreiteneffekt 168 9.1.2 Splitting-Bias 169 9.1.3 Dynamische Inkonsistenz 169 9.1.4 Take-the-best und Tallying 170 9.2 Fehler bei der Bildung subjektiver Wahrscheinlichkeiten 170 9.2.1 Repräsentativitäts-Heuristik 171 9.2.2 Verfügbarkeitsheuristik (availability heuristic) 172 9.2.3 Umkehrung bedingter Wahrscheinlichkeiten 173 9.2.4 Verankerung und Anpassung (anchoring) 174 9.3 Fehler bei der Bewertung und Entscheidung 175 9.3.1 Das Allais-Paradoxon 175 9.3.2 Inkonsistente Bewertung extremer Wahrscheinlichkeiten 176 9.3.3 Referenzpunkt-Effekte 177 9.3.4 Präsentationseffekte (Framing) 179 9.3.5 Intransitive Bewertungen 180 9.3.6 Berücksichtigung von Sunk Costs 181 9.4 Vermeiden von Änderungen 181 9.4.1 Unterlassungseffekt (Omission-Bias) 182 9.4.2 Status-Quo-Bias 182 9.4.3 Bestätigungstendenz (Confirmation-Bias) 183 9.5 Selbstüberschätzung 183 9.5.1 Ignorieren von Wahrnehmungsfiltern 184 9.5.2 What you see is all there is (WYSIATI) 184 9.5.3 Kompetenzillusion 184 9.5.4 Rückschaufehler (Hindsight-Bias) und curse of knowledge 185 9.5.5 Illusion der Kontextunabhängigkeit 185 9.5.6 Übermäßiger Optimismus 185 9.6 Soziale Effekte 186 9.6.1 Sinn für Gerechtigkeit 186 9.6.2 Vertrauen 187 9.6.3 Investition in öffentliche Güter 188 9.6.4 Reziprozität 188 9.6.5 Herdentrieb 189 9.7 Entscheidungsfehler in Verhandlungssituationen 189 9.8 Zusammenfassender Überblick 190 9.9 Fragen und Aufgaben 194 IV. Relevanz der Entscheidungstheorie für die Entscheidungen in Unternehmen 197 10. Verknüpfung von präskriptiver und deskriptiver Entscheidungstheorie 197 10.1 Das Wissenschaftsideal der BWL und die Entscheidungstheorie 198 10.2 Mögliche Beziehungen zwischen präskriptiver und deskriptiver Entscheidungstheorie 201 10.2.1 Präskriptive und deskriptive Theorie ignorieren sich 202 10.2.2 Die deskriptive Theorie löst die präskriptive Theorie ab 203 10.2.3 Die deskriptive Theorie zeigt Fehler auf und soll dadurch helfen, sich dem normativen Ideal anzunähern 204 10.2.4 Es gibt rationale Entscheider, die sich das Wissen über die Entscheidungsfehler der anderen systematisch zunutze machen 204 10.2.5 Eine Entscheidungsarchitektur für kluge Entscheidungen schaffen 206 10.3 Bessere Entscheidungen treffen 208 10.3.1 Subjektive und objektive Rationalität – informierte Entscheidungen treffen 208 10.3.2 Formale und substanzielle Rationalität – vernünftige Entscheidungen treffen 209 10.3.3 Prozessrationalität – Lernen und Evolution 211 10.4 Entscheidung und Management 212 10.5 Fragen und Aufgaben 213 11. Entscheidungen in Unternehmen – Probleme und Lösungsvorschläge 215 11.1 Warum Entscheidungen in Unternehmen schwierig sind 216 11.1.1 Probleme der Humans 216 11.1.2 Probleme der Organisation 217 11.1.3 Probleme der Situation 219 11.2 Empfehlungen für eine Entscheidungsarchitektur 220 11.2.1 Halte es stabil 221 11.2.2 Halte es einfach 221 11.2.3 Vermeide Unsicherheit 223 11.2.4 Baue Puffer ein 223 11.2.5 Nutze Selbstbindung 224 11.2.6 Suche gezielt nach Informationen 225 11.2.7 Lerne aus Erfahrung 227 11.2.8 Gestalte Anreize 228 11.2.9 Erzeuge Loyalität 230 11.2.10 Realisiere Kooperationsgewinne 231 11.2.11 Wähle kluge Standards 232 11.2.12 Delegiere Entscheidungen 232 11.2.13 Ermögliche Wandel 233 11.2.14 Verfolge angemessene Ziele 234 11.3 Bleibende Probleme 234 11.4 Fragen und Aufgaben 238 12. Schlusswort 239 Literaturverzeichnis 243 Sachregister 249
Höhe
245 mm
Breite
17.3 cm

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