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★★★★★
☆☆☆☆☆
Australische Familiensaga
britta70 - Bewertet am 02.11.2014
Zustand: Sehr gut
Die Nachricht von Tonys plötzlichem Tod trifft seine Exfrau Audrey und die gemeinsame, 11jährige Tochter Bronwyn ins Mark. Erstaunt erfahren sie von Tonys testamentarischer Verfügung, nach der die Beiden ihr Haus für Tonys Ehefrau Carol räumen und im Thornwood Haus einen Neuanfang machen sollen.… Während Bronwyn gleich begeistert ist, zieht Audrey es vor, mit der Vergangenheit abzuschließen und das Haus zu verkaufen. Doch es kommt anders als geplant. Als die Beiden das Haus besichtigen, fühlt Audrey sich gleich magisch angezogen, sie wirft ihren Entschluss und damit ihr bisheriges Leben über Bord. Bald schon ist sie tief in alte Familiengeheimnisse verstrickt und versucht herauszufinden, was es mit dem Tod mehrerer Familienangehöriger von Tony auf sich hat. Das Abenteuer beginnt...
"Das Rosenholzzimmer" spielt in Australien und besticht durch tolle Beschreibungen von Flora und Fauna. Die Grundstory hat mir gut gefallen. Es war spannend zu lesen, wie Audrey versucht, Licht in alte Familiengeheimnisse zu bringen. Gestört hat mich allerdings die immer wiederkehrende Vermischung von Traum und Realität, die Bedeutung von Audreys esoterisch anmutenden Visionen wurde mir am Ende nicht klar. Manche Passagen habe ich als recht langatmig empfunden, an anderen Stellen überschlugen sich die Ereignisse förmlich. Das Ende hatte schon was etwas von einem Thriller. Leider blieben für mich inklusive der Titelwahl einige Fragen ungeklärt. Meine Erwartungen haben sich nicht erfüllt, dennoch würde ich gerne noch mal ein anderes Buch der Autorin lesen.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Familienbande
thora - Bewertet am 01.11.2014
Zustand: Sehr gut
Inhalt: Tony ein sehr bekannter Künstler verstirbt unerwartet. Er hinterlässt seiner Ex-Freundin Audrey und seiner Tochter Bron ein Haus in einem kleinen Dorf inmitten von Australien. Die Beiden verlieben sich bei der Erstbesichtigung des Grundstückes sofort in das Haus und ziehen von der Großstadt… in das verschlafene Nest. Dort werden sie in die Tragödien der Vergangenheit die Tonys Familie erlebt hat hineingezogen.
Das Buch ist für mich ein Meisterwerk. Es beginnt schon ein wenig traurig. Danach folgt sofort der Spannungsaufbau. Wir lernen dabei die handelnden Personen sehr gut kenne. Auch wurden sehr schöne Rückblicke in die Vergangenheit eingebaut. ich musst genau schauen in welcher Generationenebene ich mich gerade befinde.
Das macht für mich der Reiz dieses Buches aus.
Die Landschaft wurde sehr detailgetreu beschrieben. Ich konnte mich sofort in den australischen Busch und nach Thornswood versetzten. Zur besseren Orientierung für die Leser sind die gezeichneten Karten am Anfang des Buches sehr hilfreich. Ich konnte mich aufgrund der Karten ein sehr genaues Bild über die Umstände und Tatorte machen.
Der Titel passt für mich sehr gut. Es bezieht sich auf das Schlafgemach von Tonys Großvater. Diese ist meiner Meinung einer der Dreh- und Angel-punkte der Story.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
ein kriminalistischer, australischer Schicksalsroman
Mona - Bewertet am 31.10.2014
Zustand: Sehr gut
Die Autorin Anna Romer bringt in ihrem Debüt-Roman „Das Rosenholzzimmer“ dem Leser ein Stück Australien näher.
Die Fotografin Audrey Kepler und ihre Tochter Bronwyn erben Thornwood in Queensland. Ein verträumtes Haus, an einem verträumten Ort, so scheint es, als sie es sich ansehen und beschließen… dort leben zu wollen.
Doch schon bald erfährt Audrey, dass Samuel, dem Thornwood gehörte, 1946 eine junge Frau getötet haben soll.
Von da an, lässt sie die Vergangenheit um Thornwood nicht mehr los. Sie geht auf Recherche und je weiter sie der Wahrheit kommt, um so gefährlicher wird es für Audrey und ihre Tochter.
Das Buch fasziniert von Anfang an. Es liest sich leicht, ist spannend und ein wenig mystisch angehaucht. Man kommt gut in die Geschichte hinein und findet sich Gedanklich schnell mit der Gegend um Thornwood zurecht, durch die wunderbar dargestellten Karten am Beginn des Buches.
Die Logik in der Geschichte ist nicht immer ganz stimmig, tut dem Lesespaß aber keinen Abbruch.
Wir erleben die Gegenwart und die Vergangenheit in zwei Erzählsträngen, die sich ab und an auch miteinander verknüpfen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die vielen Beschreibungen der Vegetation und der Tierwelt, die in Queensland heimisch sind.
Fazit: Wer Krimifan ist oder Australien liebt, für den ist dieser Roman ein Muß. Für alle anderen ist es ein Versuch wert, es kennenzulernen.
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☆☆☆☆☆
Nur kleine Makel, aber ansonsten gut gelungen
MachDeineAugenAuf - Bewertet am 28.10.2014
Zustand: Sehr gut
Inhalt:
Eines Tages stirbt Tony, der ein Künstler war, und hinterlässt seiner Ex-Freundin Audrey – eine Fotografin – und deren gemeinsamen 11-jährigen Tochter Bronwyn das „Thornwood House“ in Australien. Anfangs möchte Audrey das Haus verkaufen, um nicht ständig an ihren Ex-Freund erinnert zu… werden, doch als sie das Anwesen mit ihrer Tochter besucht ist sie so fasziniert davon, dass sie mit ihr dort einzieht. Im Rosenholzzimmer in dem Haus findet sie dann ein Foto von Samuel, dem vorherigen Besitzer des Anwesens. Angeblich soll dieser Mann vor einigen Jahrzehnten auf seinem Grundstück einen Mord begangen haben an Aylish – seiner Geliebten. Audrey bekommt einige Visionen aus der Vergangenheit aus Aylish‘ Perspektive und kann nicht glauben, dass Samuel der Mörder von ihr gewesen ist. Dann findet ihre Tochter auch noch einen Rucksack auf dem Grundstück, in dem sich ein Tagebuch von einer gewissen Glenda befindet. Durch Fotos, Zeitungsartikeln, Briefe, dem Tagebuch und Informationen von Bronwyns Großmutter Luella, ihrer neuen Freundin Correy und einem alten Mann namens Hobe beißt sich Audrey durch das Familiendrama von Tony und seiner Familie. Nebenbei lernt sie auch noch den Mann Danny - Coreys Bruder - kennen und zwischen den beiden entsteht eine kleine Liebesgeschichte, die allerdings nie wirklich in den Vordergrund rückt.
Rezension:
Anfangs fand ich das Buch von Anna Romer ziemlich spannend – der Prolog, die Beerdigung, die Einführung in Audreys Leben und das „Thornwood House“. Allerdings hat es mich dann gestört, dass Audrey irgendetwas Anziehendes an dem Bild und dem Zimmer von Samuel findet. Schließlich hat sie ihn ja nie kennengelernt und daher verstehe ich nicht, wie sie so besessen von seinem Zimmer ist und unbedingt seine Unschuld beweisen möchte. Außerdem ist es auch etwas unlogisch, dass Audrey Träume (Visionen) von Aylish bekommt. Denn sie ist auch ihr nie wirklich begegnet und nicht mit ihr blutsverwandt.
Dann allerdings stieg die Spannung bei mir wieder, als Glenda ins Spiel kam. Ich konnte das Buch kaum noch weglegen, weil ich nun richtig in der Geschichte angelangt war. Ich verstand nun auch Audrey besser und sie und ihre Tochter wurden mir sympathisch. Auch Corey, Danny, Hobe und Luella gewannen an Persönlichkeit und auch wenn die Geschichte so gut wie die ganze Zeit von der Vergangenheit handelte, wurde ich nun endlich in die „Gegenwart der Geschichte“ geschleudert. Meine Aufmerksamkeit war nun bis zum Schluss des Buches geweckt.
Ansonsten war „Das Rosenholzzimmer“ eine super Geschichte und auch leicht zu lesen. Was vielleicht noch etwas besser gemacht werden hätte können, wäre, dass Anna Romer den Leser nicht schon so früh herausfinden lässt, wer der Mörder von Aylish und Glenda ist.
Fazit:
Das Buch "Das Rosenholzzimmer“ ist eine interessante und verstrickte Familiengeschichte, die ab und an ein paar unlogische Stellen aufweist, aber doch die meiste Zeit die Spannung aufrechterhält.
Deshalb gebe ich dem Buch 4 Sterne.
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☆☆☆☆☆
Unterhaltsamer Schmöker
Zwerghuhn - Bewertet am 28.10.2014
Zustand: Sehr gut
Tony Jarman vererbt seiner ehemaligen Lebensgefährtin Audrey Kepler und ihrer gemeinsamen Tochter Bronwyn ein altes Herrenhaus in Queensland. Die beiden entschließen sich von Melbourne nach Thornwood House umzuziehen. Dort erfährt Audrey, dass der Vorbesitzer des Hauses, Tony's Großvater, in einen… bisher ungeklärten Mordfall verwickelt war. Sie beschließt dieser Geschichte auf den Grund zu gehen. Doch je weiter sie in die vergangenen Ereignisse eintaucht, desto mehr gerät sie selbst in Gefahr.
Der Debütroman "Das Rosenholzzimmer" von Anna Romer besticht durch seinen flüssigen Schreibstil und seine spannende Handlung. Die Autorin schafft es von Beginn an den Leser in ihren Bann zu ziehen. Das gelingt ihr auch deshalb so gut, weil sie neue Erzählperspektiven anhand von Tagebuchauszügen und Briefen einbringt. Die Charaktere sind sehr anschaulich dargestellt. Sehr schön fand ich die Landschaftsbeschreibungen, die den Leser mitten ins australische Buschland führte, ohne langatmig zu werden.
Fazit: Ein unterhaltsamer, gut geschriebener "Schmöker".