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Vom Konfliktherd zur Modellregion

Felicitas Söhner (Taschenbuch, Deutsch)

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Beschreibung
Große Regionen Osteuropas sind historisch mehreren Nationen und Ethnien zuzuordnen und verfügen über eine mehrfache kulturelle Identität. Zahlreiche Gebiete sind schon im Mittelalter von Deutschen und Polen kulturell geprägt. Dank dieser vielfältigen Wechselbeziehungen entstand ein bemerkenswertes kulturelles Erbe in Schlesien. Aber auch in weiteren polnischen und deutschen Gebieten begegnet der aufmerksame Beobachter Spuren und Zeichen einer gemeinsamen Kultur und wechselseitiger Einflüsse, die von „zwischennationaler Migration“ und somit von einem Ausschnitt der deutsch-polnischen Beziehungen erzählen. Der Blick auf den Landesnachbar in Schlesien wird nach wie vor von Vorbehalten und Stereotypen geprägt. Dennoch gibt es in Europa keine anderen Völker, die sich in einem solchen Maß vermischt haben und seit Jahrhunderten so eng miteinander verbunden sind wie Deutsche und Polen. Diese Arbeit interessiert sich insbesondere dafür, wie sich die ethnische Vielfalt in der Region Schlesien gestaltet und geht der Frage nach, ob dort ein alltägliches Miteinander zwischen den dort lebenden Menschen existiert und inwiefern sich Kontakte zwischen Einheimischen, Touristen und Unternehmern ergeben. Hierbei muss die besondere Situation der Region Schlesien im Vergleich zu Gesamtpolen hervorgehoben werden, wobei weiter zu betonen ist, dass eine wirkliche Koexistenz dieser Bevölkerungsgruppen vor allem in der Wojewodschaft Oppeln existiert. Die Wojewodschaft Niederschlesien, insbesondere die Stadt Breslau, ist heute überwiegend polnisch; sie wird von Ausländern eher marginal bestimmt. In der seit dem Zweiten Weltkrieg veränderten Situation spielen Deutsche, die in dieser Region leben, eine geringere Rolle als Deutsche, die als Touristen hierher kommen oder als Unternehmer in diese Region investieren. In der Wojewodschaft Oberschlesien gestaltet sich das Bild wieder anders: Hier muss eine weitere Unterscheidung getroffen werden, zwischen einer deutschen Minderheit, alteingesessenen Schlesiern und den dort heimischen Polen. Diese Dissertation möchte einen Blick darauf werfen, wie der gesellschaftspolitische Wandel der letzten 20 Jahre auf das jeweilige Fremd- und Selbstverständnis der schlesischen Bevölkerung Einfluss genommen hat. Anhand der Untersuchung von repräsentativen Beiträgen und Einzelfällen möchte ich den Prozess des Zusammenwachsen Europas speziell im Gebiet entlang der Ost-West-Route, der Hohen Straße in Schlesien, aufzeigen. Das Ziel der Untersuchung besteht darin, die Komplexität der persönlichen Identitäten in Schlesien darzustellen. Dabei stellt sich auch die Frage, ob die Hohe Straße als sinnvolle Einheit in dieser Form zu betrachten ist, was ich in der Arbeit thematisieren möchte: Diese alte europäische Handelsroute und Verkehrsader bildete eine der Lebensadern des Alten Europa bis ins 19. Jahrhundert hinein. Die heutige Autobahn A4, welche immer noch größtenteils mit dem früheren Verlauf der Hohen Straße übereinstimmt, führt einen Reisenden, der in die Ukraine oder nach Südostpolen möchte durch diesen Landstrich. Dennoch hat sich der Charakter dieser Route im Vergleich zu früher grundlegend verändert. Während sich früher vor allem Kaufleute und Pilger ihrem Verlauf entlang bewegten, ist sie heute vor allem als Transport- und Kulturstraße Europas zu sehen. So bieten die Städte entlang dieser Route ein Untersuchungsfeld, das beispielhaft für die Sondersituation in dieser Region steht. In der Analyse des Materials darf dabei nie außer acht gelassen werden, dass sich die Bevölkerungszusammensetzung in dieser Region nach dem Zweiten Weltkrieg stark verändert hat und somit natürlich auch deren Charakter. Die vorliegende Arbeit beleuchtet zum allgemeinen Verständnis zwar auch die deutsch-polnischen Bilder, jedoch soll im Gesamten die Region Schlesien und die mit ihr verbundenen Menschen im Mittelpunkt stehen. Mit dieser Dissertation möchte ich einen wissenschaftlichen Beitrag zur Erforschung von ethnischen, nationalen und regionalen Identitäten in der Grenzregion Schlesien leisten. Hierzu möchte ich jedoch weniger auf die allgemein bekannten beiderseitigen Klischees eingehen, sondern mehr die Frage erörtern, ob es Unterschiede zwischen Schlesien und Gesamtpolen gibt. An konkreten Beispielen sollen die Hintergründe und Ursprünge, die zum gegenseitigen Verständnis unabdingbar sind, beleuchtet werden. Des Weiteren sollen Wandlungsprozesse von Identität und Alltag der multiethnischen Region Schlesien mit ihrer spezifischen Gemengelage aufgezeigt werden.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
15.03.2013
Sprache
Deutsch
EAN
9783862760695
Herausgeber
Neisse Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Felicitas Söhner
Seitenanzahl
528
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Selbst- und Fremdbilder entlang der Hohen Straße in Schlesien

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