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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Lilly Lindner (Taschenbuch, Deutsch)

4.6 Sterne
aus 33 Produktbewertungen
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  • Könnte ein Mängelexemplar sein oder ein abweichendes Cover haben (z. B. Clubausgaben)
  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
Beschreibung
DAS ERSTE JUGENDBUCH VON BESTSELLERAUTORIN LILLY LINDNERLilly Lindner ist ein Phänomen. Sie ist ein außergewöhnliches Schreibtalent. Nun hat sie ihr erstes Jugendbuch geschrieben und trifft mit ihrer glasklaren und poetischen Sprache jeden Leser direkt ins Herz.April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
19.02.2015
Sprache
Deutsch
EAN
9783733500931
Herausgeber
FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Sonderedition
Nein
Autor
Lilly Lindner
Seitenanzahl
400
Auflage
2
Einbandart
Taschenbuch
Einbandart Details
mit Klappen

Hersteller: S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstraße 114, Frankfurt am Main, Deutschland, 60596, produktsicherheit@fischerverlage.de, S. Fischer Verlag GmbH

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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4.6
Aus 33 Bewertungen zu Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
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Die Stille nach dem Schweigen
Jenny - Bewertet am 01.10.2015
Zustand: Sehr gut
Früher waren April und Phoebe ganz normale Schwestern, sie haben gemeinsam gelacht, sich gegenseitig genervt doch meist gut verstanden. Aber nun liegt April im Krankenhaus und kämpft gegen die Magersucht, während Phoebe´s normaler Alltag mehr und mehr schwindet. Phoebe schreibt jeden Tag Briefe an ihre ältere Schwester, bittet sie darum endlich wieder nach Hause zu kommen und macht damit deutlich, wie sehr sie April liebt und vermisst. Allerdings bleiben ihre Worte unbeantwortet, denn April schickt ihre Antworten nicht ab sondern verwahrt sie in einer Kiste in ihrem winzig kleinen, tristen Krankenhauszimmer auf. Irgendwann wird Phoebe ihre Briefe lesen können, aber dann ist April nicht mehr da … Dieser Roman ist in Briefform verfasst und da die Briefe lange Zeit nicht beantwortet werden, empfindet der Leser den Text als eine Art Tagebuch eines jungen, verzweifelten Mädchens, die der Erkrankung ihrer älteren Schwester nichts entgegen zu setzen hat und die von ihrem Umfeld im Unklaren darüber gelassen wird, wie die Gegenwart aber auch die Zukunft aussehen soll. Zwischen den geschriebenen Zeilen spürt man die Verzweiflung, die Angst vor dem Alleinsein, die Sehnsucht nach einer intakten Familie, den Wunsch, die Zeit anzuhalten und zurückzustellen und mit jedem Wort eine innige Schwesternliebe. Etwa nach der Hälfte des Buches wechselt die Erzählperspektive: nun beschreibt April ihre Sicht auf die Dinge, schildert ebenso in Briefform die Ereignisse rund um ihre Erkrankung, erzählt ihrer kleinen Schwester, warum sie krank geworden ist und sich auch nicht mehr dagegen wehren kann. Gleichzeitig bietet sich hier dem Leser ein erschreckend ehrlicher Abriss über fatale Erziehungsfehler, über das maßlose Unverständnis im eigenen Elternhaus, über das Fehlen von Liebe, Anerkennung und Zuwendung und die verheerenden Folgen. Die Geschichte zieht unweigerlich in ihren Bann, sie rüttelt am Herzen und hinterlässt Wut und Trauer gleichermaßen. Manchmal hat mich beim Lesen die Einseitigkeit gestört, weil immer nur eines der beiden Mädchen zu Wort kommt. Es wäre schöner gewesen, wenn man die Briefe im Wechsel gedruckt hätte – doch das ist nur ein kleiner, stilistischer Schönheitsfehler in einem bewegenden Roman. Fazit: Ein traurig-ehrlicher Jugendroman der Erziehungsfehler und ihre Auswirkungen thematisiert und der gleichzeitig den unbedingten Wunsch zurücklässt, es bei den eigenen Kindern anders zu machen. Der jungen Menschen ihren Wert, ihre Besonderheit und ihren eigenen Weg zugesteht. Ein Buch für alle, die gerne reflektieren, für Jugendliche aber auch für Eltern, für Menschen die auf ihr Herz hören und denen die Hoffnungslosigkeit der Geschichte nicht zu sehr aufs Gemüt schlägt. Leseempfehlung!
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Bedingungslose Schwesternliebe
Britta - Bewertet am 07.03.2015
Zustand: Sehr gut
April leidet unter Magersucht und liegt deswegen in der Klinik. Phoebe vermisst ihre große Schwester sehr. Sie versteht nicht, was um sie herum geschieht. So viele Fragen schwirren in ihrem Kopf herum und warten darauf, beantwortet zu werden. Ihre Eltern sind ihr leider gar keine Hilfe. Im Gegenteil! Die Situation überfordert sie völlig. Und so beginnt Phoebe, ihrer Schwester Briefe zu schreiben. Briefe die zeigen, welches Loch April hinterlassen hat, die Einblicke in den nunmehr grauen Alltag der Familie geben und die Antworten suchen. Antworten, die Phobe - wenn auch später - erhält. "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" greift ein sehr aktuelles Thema auf: Magersucht. Es richtet sich primär an Jugendliche und beleuchtet die Krankheit sowie deren Hintergründe und Folgen. Die Autorin hat eine sehr bewegende Geschichte geschrieben, die nachhallt. Wo Hilflosigkeit herrscht und Worte fehlen, gelingt es Phoebe mit ihren teils kindlich naiven, aber dennoch sehr realitätsnahen und vor allen wortgewaltigen Briefen, das Loch, welches ihre kranke Schwester hinterlassen hat, zu füllen. Sie sind ein eindrucksvolles Zeugnis einer tiefen, unzertrennlichen Schwesternliebe. Phoebe lässt sich vom Ausbleiben erhoffter Antwortbriefe nicht vom Schreiben abbringen, denn sie hat Aprils Situation intuitiv besser verstanden als es bei deren Eltern der Fall zu sein scheint. Das Echo lässt auf sich warten, ist aber ebenso gewaltig. Ich konnte sehr gut mit den Schwestern fühlen, während ich mitunter eine richtige Wut auf die Eltern im Bauch hatte. Beides erfüllt seine Funktion, Licht in eine Krankheit zu bringen, über die viel zu wenig bekannt ist. In einer Zeit des vorherrschenden Schönheitsideals schlanker Models ein wichtiges Buch, das vor der Gefahr der Magersucht warnt und für Jugendliche Pflichtlektüre sein sollte. Eine absolute Leseempfehlung!
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Wortgewaltiges Buchjuwel
Zwerghuhn - Bewertet am 28.02.2015
Zustand: Sehr gut
Die kleine Phoebe vermisst ihre Schwester April, die in einer Klinik wegen ihrer Magersucht behandelt wird. Sie weiß, dass April krank ist, versteht gleichzeitig aber nicht, was Magersucht eigentlich bedeutet. Da Phoebe sie nicht besuchen darf, schreibt sie April Briefe, um ihr wenigstens so ein bisschen von Zuhause erzählen und ihr beistehen zu können. Über dieses sensible Thema in Briefform zu schreiben finde ich klasse. Zunächst erwarten den Leser Phoebes Briefe. Sie vermittelt dem Leser auf ihre kluge aber gleichzeitig auch noch kindliche Art die Probleme, die während Aprils Klinikaufenthalt entstanden sind. Der zweite Teil gehört den Antwortbriefen von April, in denen geschildert wird, wie es überhaupt zu Aprils Magersucht kommen konnte und wie es ihr in der Klinik geht. Schonungslos erzählt Lilly Lindner dabei von den absolut unfähigen Eltern. Durch ihren präzisen, kraftvollen aber dennoch einfühlsamen Schreibstil vermittelt sie dieses Unvermögen perfekt. Ich war bei einigen Szenen total entsetzt, wie sie sich gegenüber ihren beiden absolut liebenswürdigen Kindern verhalten. Dieses Buch ist so bewegend geschrieben, dass ich an einigen Stellen die Tränen gerade so verdrücken konnte. Insgesamt hat Lilly Lindner aus meiner Sicht ein absolutes Juwel geschrieben. Es gibt in diesem Buch so viele kluge Argumente und Zitate, die zum Nachdenken anregen. Und das gilt auch für Erwachsene. Ich kann nur sagen spitze, spitze, spitze! Fazit: Ein literarisches Juwel zum Thema Magersucht!
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erschütternd, dramatisch, geht unter die Haut
Favola - Bewertet am 15.02.2015
Zustand: Sehr gut
"Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" ist in Briefform verfasst und das auf eine ganze spezielle Weise. Im ersten Teil des Buches schreibt nämlich ausschliesslich Pheobe ihrer grossen Schwester April, die wegen Magersucht in der Klinik liegt. Sie ist so krank, dass Phoebe sie nicht besuchen darf und so schreibt sie April regelmässig und erzählt ihr alles, was ihr durch den Kopf geht: Viele Nebensächlichkeiten aus der Schule, aber vor allem auch von den Veränderungen in der Familie.Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg ins Buch etwas schwer gefallen ist, denn Phoebes Schreibstil ist sehr eigen. Zum einen schreibt sie sehr kindlich und dann schreibt sie wieder derart philosophisch, haut Weisheiten raus und nimmt ständig die Wörter auseinander, um sie sich dann wortwörtlich zu erschliessen. Lange konnte ich mir nicht vorstellen, dass dies aus der Feder einer Grundschülerin stammen soll.Nach den ersten hundert Seiten hat mich Lilly Lindner jedoch total in ihren Bann gezogen. Trotzdem konnte ich nie wahnsinnig viel auf einmal lesen, denn Phoebes Briefe werden immer beklemmender und auch mir wurde das Herz immer enger. Im zweiten Teil kommt endlich auch April zu 'Wort' und schon ihr erster Brief liess mir das Blut in den Adern gefrieren. Immer stärker kommt der Konflikt zwischen den beiden Schwestern und ihren Eltern zum Tragen. Beide sind wohl sprachlich 'hochbegabt' und fühlen sich von Mama und Papa nicht verstanden. Und Mama und Papa tun dies auch nicht - vor allem verstehen sie nicht, warum ihre beiden Töchter nicht wie 'normale' Kinder sein können.Aprils Briefe sind noch viel düsterer, beklemmender als die von Phoebe. Vom Schreibstil her sind sie sehr ähnlich, nur die kindlichen Gedankengänge fehlen völlig. Aber auch sonst merkt man, dass die beiden Schwestern aus dem gleichen Holz geschnitzt sind und die eine der Rettungsanker der anderen ist. Ich weiss gar nicht, wann mich das letzte Mal ein Buch dermassen beschäftigt, mich dermassen mitgenommen hat. Ich konnte nie wahnsinnig lange an einem Stück lesen, sondern brauchte immer wieder Zeit zum Verarbeiten. Und vor allem brauche ich jemanden zum Reden.Die Thematik der Magersucht steht natürlich im Zentrum, doch auch die Verhältnisse innerhalb der Familie spielen eine tragende Rolle. Vor allem die Beziehung zwischen den Eltern und ihren beiden Töchtern löst Unverständnis und Diksussionen hervor. "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" ist zu einem Teil autobiographisch und strotzt nur so vor düsteren Emotionen. Angst, Verzweiflung, Trauer, aber auch Wut schlagen über dem Leser zusammen und lassen ihn betroffen und erschüttert zurück. Nach einem etwas schwierigen Start konnte mich Lilly Lindern dann mit ihrem jüngsten Werkt voll und ganz überzeugen. Es ist aussergewöhnlich und vor allem vom Schreibstil her ausserordentlich - emotional und philosophisch. Für mich steht nun fest, dass ich auch "Splitterfasernackt" lesen muss. Fazit: erschütternd, dramatisch, einfach nur traurig Lilly Lindner lässt in "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" die zwei Schwestern Phoebe und April einen Abschnitt ihres eigenen Lebens erzählen. Die Briefe der beiden sind äusserst emotional, gehen direkt unter die Haut und lassen kein Auge trocken. So ist das Buch wirklich schwere Kost, doch auch sehr eindrücklich. Eine Leseerfahrung, die man ganz bestimmt nicht mehr so schnell vergisst.
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Schöner kann man ein Buch nicht schreiben
Tiniwiniii - Bewertet am 14.02.2015
Zustand: Sehr gut
„Ich denke, wenn Gefühle mit den richtigen Worten auf Papier gemalt werden, berühren sie auch Menschen, die gar nichts mit der Geschichte zu tun haben.“ (Zitat aus „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ von Lilly Lindner, S. 179). In dem Roman „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ von Lilly Lindner, geht es um zwei Schwestern, die sich in ihrer kleinen großen Welt gegenseitig Halt geben um eine Situation zu überstehen, für die sie beide eigentlich noch viel zu jung sind. Denn Phoebes große Schwester April hat Magersucht und muss in eine Klinik. Um ihre Schwester bei der Bewältigung ihrer Krankheit zu unterstützen und ihr nah sein zu können, schreibt Phoebe Briefe. Briefe, auf die sie nie eine Antwort erhält. Und da ist niemand, der die vielen Fragen beantwortet, denn selbst die Eltern sind völlig überfordert. Wird April wieder gesund? Und was ist das überhaupt für eine Krankheit? Ist sie ansteckend? Wie ist es dort, wo April jetzt ist? Und wann werden sich die beiden Schwestern wiedersehen? Lilly Lindner beschreibt in ihrem Roman eindrucksvoll und authentisch, was die Krankheit Magersucht mit dem Erkrankten und seinem Umfeld macht. Die Geschichte wird in Form von Briefen erzählt. Das ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, man hätte es jedoch nicht besser umsetzen können. Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Die Autorin sagt von sich selbst, sie setze Kommas an Stellen an denen sie atmet und sie setzt Punkte, obwohl der Satz noch nicht beendet ist. Schöne Lebensweisheiten werden in geschickten Wortspielen verpackt. (S. 17: „Schwestern müssen schließlich zusammenhalten, weil man zusammen viel mehr halten kann als alleine. Gerade, wenn man so viel zu tragen hat wie du, ist das wichtig.“) Ganz oft begegnet man auch zusammengesetzten Nomen, die liebevoll erklärt werden. (S. 167: „Wenn ich ein Wort wäre, dann wäre ich ein Bindungswort. Und dann würde ich so viele andere Wörter an mich binden, dass ich am Ende ein ganzer Satz wäre. Und dieser Satz würde alles über meine Bindungsfähigkeit aussagen.“). Die Art und Weise von Lilly Lindner mit Worten umzugehen, ist faszinierend und hat ihren ganz besonderen Charme. Jede Zeile hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe selten so gefühlvolle Texte gelesen, die so erbarmungslos ehrlich sind. Das öffnet die Augen und sensibilisiert für das Thema Magersucht. Vielleicht kommt es auch gerade deshalb so an, weil Lilly Lindner als Betroffene schreibt, mit Herz und Verstand und mit allem was sie hat. Die Charaktere – besonders Phoebe und April – wachsen einem so dermaßen ans Herz, dass es fast weh tut, sie am Ende der Geschichte loszulassen. Für mich war das Buch eine echte Bereicherung, obwohl ich anfangs etwas verunsichert war, ob das Thema Magersucht wirklich an mich geht. Dabei geht es in dem Buch um so viel mehr, ich bereue keine einzige Seite. Stille hat für mich persönlich seither eine ganz neue Bedeutung bekommen. Das Buch hat mich zum Schmunzeln gebracht, nachdenklich gestimmt und zu Tränen gerührt, es hat mich schlicht und ergreifend einfach mitgerissen. Man überdenkt seine Sichtweisen auf bestimmte Dinge im Leben und allgemein bekommt man viele schöne Lebensweisheiten auf eine verspielte Art und Weise mitgegeben. Alleine der Sprachstil ist wirklich wahnsinnig toll. Unbedingt empfehlenswert!
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