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Beschreibung
TAUCHE EIN IN DIE UNGEHEUERLICHE ROMANWELT VON ALLY CONDIE. Zwillinge. Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt. Doch das Schicksal trennte sie. Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen. In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
11.02.2015
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Englisch
EAN
9783841421692
Herausgeber
FISCHER FJB
Titel in Originalsprache
Atlantia
Sonderedition
Nein
Autor
Ally Condie
Seitenanzahl
416
Auflage
1

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3.6
Aus 32 Bewertungen zu Atlantia
Aus 32 Bewertungen zu Atlantia
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Gute Idee aber nicht wirklich ausgereizt
Sabine - Bewertet am 17.03.2015
Zustand: Sehr gut
Cover Die Stimmung des Covers gefällt mir sehr gut. Die Blautöne, das Wasser und der durch den leichten Bronzeton hervorgehobene Titel, gehen eine sehr stimmige Bindung miteinander ein. Das Mädchen im Hintergrund ist nur schemenhaft zu erkennen, was dem ganzen aus meiner Sicht noch einen Pluspunkt gibt, da sich die dargestellten Gesichter oft mit meiner eigenen Vorstellung beißen. Handlung Der Tod ihrer Mutter liegt schon eine weile zurück und doch hat sich für die Zwillinge Rio und Bay nicht viel zum guten verändert. Sie hatten in all der Zeit nur sich selber und ihr Leben in der Unterwasserstadt Atlantia. Als es zur wahl kommt, entscheidet sich Rio trotz ihrer Sehnsucht nach »Oben« dafür zu bleiben, denn nie würde sie Bay alleine zurücklassen können. Doch dann passiert das unfassbare. Bay entscheidet sich dafür nach »Oben« zu gehen und plötzlich ist es Rio, die alleine zurückbleibt und mit der Frage konfrontiert wird, was ihre Zwillingsschwester dazu bewegt hat, sich plötzlich anders zu entscheiden. Charaktere Rio ist von beginn an im Grunde der Hauptcharakter. Sie begleiten wir auf ihrem Abenteuer um ihre Schwester wieder zu finden. Dabei ist sie leider auch im Grunde die Einzige die man näher kennen lernt und doch schafft es die Autorin hier leider nicht so wie in ihrer tollen Trilogie dem Mädchen eine Tiefe und Lebendigkeit zu verleihen. Sie wirkte einfach doch immer recht oberflächlich und manchmal zäh. Die anderen Charaktere um Rio herum durchbrechen leider auch selten diese eindimensionale Grenze. Schreibstil Der Stil der Autorin gefiel mir wieder sehr gut sodass ich ein richtiges Bild von der Unterwasserstadt im Kopf hatte und am liebsten einmal selbst durch dessen Gasse gewandert wäre. Leider zog es sich dann aber auch Stellenweise was dem Lesefluss nicht so gut tat. Die eingebaute Liebesgeschichte war, gefühlsmäßig für mich, irgendwann einfach da und man stand im Grunde vor vollendeten Tatsachen Ohren eine wirkliche Vorgeschichte dessen greifen zu können. Meinung Die Idee hinter dem Buch ist toll und doch war ich über die Ausführung stellenweise wirklich enttäuscht. Wenn es sich Seiten lang zog und ich manchmal wirklich mich dabei erwischte das ich mich fragte was in den letzten 20-30 Seiten nun wirklich Inhalts-tiefes passiert war. Diesem Bereich umfasste eher der Mittelteil den der Anfang begann sehr vielversprechend und emotional, dann gab es aber irgendwie einen Breack, den die Autorin erst auf den letzten ca. 100 Seiten wieder kippen konnte.
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Eine gute Idee mit einer schlechten Umsetzung
bellezza-ribelle - Bewertet am 08.03.2015
Zustand: Sehr gut
Zur Geschichte: Jedes Jahr, zum Jahrestag der Trennung, müssen sich die Jugendlichen in einem bestimmten Alter für das Oben oder für das Unten entscheiden. Für Rio war schon immer klar, dass sie nach Oben gehen wird, denn ihre Schwester Bay, liebt Atlantia, die Stadt im Unten viel mehr als Rio es jemals könnte. Doch als ihre Mutter stirbt ändert sich alles. Bay fleht Rio an, in Atlantia zu bleiben und sie nicht alleine zu lassen. Doch am Tag der Entscheidung kommt alles anders als geplant und Rio findet sich in mitten eines grossen Geheimnisses wieder, welches sie nun versuchen muss zu durchschauen. Meine Meinung: Die Geschichte hat wirklich gute Ansätze, auch wenn die Umsetzung nicht so ganz toll war. Es werden viele Fragen unbeantwortet zurückgelassen. Die Handlung ist sehr oberflächlich, vieles was Rio macht ist nicht so ganz nachvollziehbar. Es scheint als gäbe es irgendwie kaum Hintergrundinfo die ziemlich wichtig gewesen wäre um die Geschichte als logisch darzustellen. Das Buch ist zwar dick, aber die Schrift ist auch ziemlich gross. Ich hatte nach etwa der Hälfte des Buches das Gefühl es wäre bisher nichts grossartiges passiert und zu wenig Seiten übrig sein um das ganze zu klären. So war es zwar nicht, die Geschichte hat ihr Ende gefunden, aber ich war bis kurz vor Schluss der Überzeugung es würde einen zweiten Band geben, weil ich irgendwie gar nichts aufgeklärt hat. Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht und lässt sich sehr einfach lesen, aber wie gesagt die Schrift ist sehr gross. Es hat sich angefühlt als würde ich ein Buch für Kleinkinder lesen. Keine grossartigen Ereignisse, keine grossartigen Beschreibungen. Einfacher Schreibstil, grosse Schrift.. Ich weiss nicht wer dieses Buch in die Kategorie Jugendbuch getan hat, aber Kinderbuch ist meiner Meinung nach eine bessere Beschreibung. Fazit: Ich hab das Buch ziemlich schnell gelesen, aber wie gesagt, war es auch ziemlich einfach zu lesen. Die Autorin hat sich scheinbar kaum Gedanken gemacht, wie man die Geschichte abrunden könnte. Es scheint mir als hätte sie einfach nur auf ihren Abgabetermin geachtet. Auf diesem Grund bekommt das Buch von mir 2 von 5 Sternen
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Wenn die Menschheit unter geht..
Jennifer - Bewertet am 07.03.2015
Zustand: Sehr gut
Der Leser wird direkt in die Geschichte hineingeworfen und rätselt zusammen mit Rio, wieso ihr Zwillingsschwester das Leben im Oben gewählt hat. Diese Frage zieht sich durch das ganze Buch und wird erst zum Schluss beantwortet. Ally Condie´s Geschichte wurde komplett im Präsens geschrieben. Manche Leute kommen vielleicht mit dieser Zeitform in Büchern nicht so klar, doch ich fand es sehr gut und es hat mir das Gefühl gegeben, direkt bei den Geschehnissen im Buch dabei zu sein. Auch mit Rio der Protagonistin war ich sehr zufrieden und konnte mich gut mit ihr identifizieren, denn Ally Condie hat keinen naiven Charakter erschaffen, zu denen meist viele andere Autoren tendieren, sondern ein Mädchen, welches alles eher skeptisch gegenüber steht und nicht kopfüber handelt. Das Buch ist eine Dystopie, doch es kommen mehr Fantasy Elemente vor, als ich es sonst gewohnt bin und gerade das hat mir an der Geschichte so gut gefallen. Die Unterwasserstadt Atlantia wurde in dem Buch so wunderschön detailliert beschreiben, das ich die Stadt direkt vor meinen Augen hatte und mir jedes Detail vorstellen konnte. Dadurch wurde auch eine einzigartige Atmosphäre kreiert. Ally Condie hat auch verraten, dass die kleine Meerjungfrau ihr als Inspiration für die Geschichte diente und genau an dieses Märchen habe ich während dem Lesen öfter mal gedacht . In dem Buch geht es darum, wie es möglich ist ein Leben an einem ganz neuen Ort zu führen. Dabei hatte ich immer vor Augen, dass die Menschen in unsere Zeit bald die Erde so sehr zerstört haben könnten, dass die Menschheit sich auch nach einem Ort zum Leben umsuchen muss und wenn wir vielleicht keinen neuen Planeten zum Leben finden, wie wäre es dann im Meer? Das Buch zeigt eine Möglichkeit auf, wie ein solches Leben aussehen könnte und ob es auf lange Sicht überhaupt möglich ist, dabei wird alles so realistisch dargestellt, dass die Idee von einem Leben unter Wasser, gar nicht mehr so weit entfernt zu sein scheint. Aber in dem Buch geht es auch um die Bedeutung der Beziehung zwischen zwei Schwestern. Was kann eine Person alles bereit sein für die eigene Schwester zu opfern? Wie weit reicht die Liebe zwischen zwei Schwestern? Ein weiterer dicker Pluspunkt ist natürlich das Cover. Es ist zwar recht einfach gehalten, doch trotzdem finde ich es traumhaft schön, genauso wie die Bilder einer Grafikerin, welche Atlantia nach den Vorstellungen von Ally Condie erstellt hat. Nun kommt der einzigste Minuspunkt, welcher Atlantia leider das 5 Herzchen kostet. Der Schluss wurde viel zu schnell abgehandelt und viele Fragen blieben unbeantwortet. Die Idee der Geschichte bietet so viel Potenzial und auch gerade zum Ende hin, wirft Ally Condie nochmal viele neue Aspekte ein, so dass es viel besser gewesen wäre aus diesem Buch eine Trilogie zu machen. Fazit: Ein Buch für alle Bücherwürmer, die das Wasser lieben, wissen wollen wie stark die Beziehung zwischen zwei Geschwistern sein kann und viel Phantasie haben, um sich die offenen Fragen am Ende selber zu beantworten.
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Einmal abtauchen, bitte!
Tiniwiniii - Bewertet am 06.03.2015
Zustand: Sehr gut
„Warum sollte sich irgendjemand dafür entscheiden, nach Oben zu gehen, wo man jung stirbt und schrecklich hart arbeiten muss? Ich beteiligte mich bei diesen Fragen nie, sondern behielt die lange Liste der Gründe für mich, die dafür sprachen, nach Oben zu gehen: Man kann die Sterne sehen. Man kann die Sonne auf dem Gesicht spüren. Man kann meilenweit gehen, ohne je an den Rand seiner Welt zu gelangen.“ (Zitat aus „Atlantia“ von Ally Condie, S. 12-13). In dem Jugendbuch „Atlantia“ beschreibt Ally Condie eine neue Welt. Das Leben auf der Erde stand kurz vor dem Zusammenbruch. Deshalb erschufen Ingenieure und Minister eine Unterwasserstadt, in der es keinen Krieg und auch keine Zerstörung gibt. In diese neue Welt, durften nur ausgewählte Menschen. Einmal im Jahr zum Jahrestag der Trennung dürfen die Jugendlichen, die das Alter der Wahl erreicht haben, ihre eigene Entscheidung treffen: Oben oder Unten? Doch eine Regel gibt es, die dabei beachtet werden muss und die den beiden Zwillingsschwestern Rio und Bay zum Verhängnis wird: Eine Person aus jeder Vererbungslinie muss in Atlantia bleiben! Während Rio wiederwillig ihr Schicksal im Unten akzeptiert, spricht Bay die Worte „Ich wähle das Opfer im Oben“ und wird augenblicklich von Atlantia weggebracht. Werden die beiden Schwestern sich je wiedersehen? Und welche Rolle spielt ihre Tante Maire eigentlich dabei? Taucht ein in die mysteriöse Unterwasserwelt Atlantia. Die Geschichte ist im Präsens geschrieben und wird aus der Sicht von Rio erzählt. Rios Ziel ist es, nach dem Tod ihrer Mutter nach Oben zu gelangen. Ihre Schwester Bay ringt ihr allerdings das Versprechen ab, im Unten zu bleiben. Stattdessen entscheidet Bay sich für Oben, was für Rio während der Zeremonie am Jahrestag der Trennung völlig überraschend und unvorhersehbar geschieht. Das wirft natürlich viele Fragen auf, es bleibt jedoch keine Zeit für die Zwillingsschwestern, sich voneinander zu verabschieden. Die Unterwasserwelt wird sehr detailliert und schön umschrieben. Alles wirkt sehr mystisch und geheimnisvoll. Jedoch ist es auf den ersten Seiten etwas gewöhnungsbedürftig, dass die Geschichte komplett im Präsens geschrieben ist. Teilweise wurde bei der Beschreibung der Charaktere etwas gespart und auch an Stellen, an denen es um viele Emotionen ging, blieb das Gefühl in den Zeilen manchmal aus. Gerade zu Anfang werden manche Szenen sehr ausführlich beschrieben, was gegen Ende hin allerdings stark nachlässt. Es werden zum Schluss auch nicht wirklich abschließend alle aufkommenden Fragen geklärt. Vieles bleibt offen und lässt einen weiterhin im Dunkeln tappen. Letztendlich muss ich sagen, es fiel mir schwer, eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen. Ich kann mir nicht helfen, irgendetwas hat mir schlicht und ergreifend gefehlt. Schwer zu sagen, an was genau das lag. Ich schätze es fehlte das berüchtigte i-Tüpfelchen. Das Ende war mir genauso wie die Liebesgeschichte zwischen Rio und True etwas zu abgeflacht dargestellt. Da hätte ich mehr erwartet. Jemand, der mehr auf Schnulzen steht, ist mit dem Buch vielleicht nicht ganz so gut bedient. Auch die Wendungen einiger Figuren, wie z.B. die von Tante Maire, waren mir etwas zu schnell und zu unausgereift. Andererseits hat mich die Grundidee zweier Welten, eine davon unter Wasser, schwer begeistert. Wenn hierin der Schwerpunkt des Lesers liegt, kann er sich nicht beschweren. Hier gibt es viele liebevolle Akzente, die einen wunderbaren Grundgedanken über unsere Welt und das Miteinander verspielt und mystisch umschreiben. Zucker für die Fantasie!
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Eine Dystopie, die neugierig macht
britta70 - Bewertet am 06.03.2015
Zustand: Sehr gut
Atlantia malt ein Bild der Welt, die nach dem "Kollaps der Erde" durch Zerstörung, Krieg und Verschmutzung in ein "Oben" und ein "Unten" zweigeteilt ist. Während unten mit Atlantia eine "schöne, neue Welt" langes Leben, Gesundheit, Stärke und Glück garantiert, erwartet die Menschen oben das Gegenteil: kurzes Leben, Krankheit, Schwäche und Elend. An einem Tag in ihrem Leben müssen sich Atlantias Bewohner, wo sie ihr Dasein fristen wollen. Denn die Versorgung und damit der Fortbestand von Atlantia können nur dadurch gesichert werden, dass Einige sich opfern und für ein Leben oben entscheiden. Rio verspürte stets eine tiefe Sehnsucht nach dem Leben oben, die durch nichts abgeschwächt werden konnte, doch sie entscheidet sich dennoch gegen das "Oben", um bei ihrer Schwester Bay bleiben zu können. Entsprechend groß ist der Schock, als Bay sich plötzlich für das Leben oben entscheidet. Werden die Schwestern diese große Trennung überwinden und wieder zueinander finden können? Atlantia ist eine der ersten Dystopien, die ich gelesen habe. Das Szenario einer zweigeteilten Welt mit all ihren Facetten finde Ich plastisch dargestellt, so dass ich mir diese Welt bildlich gut vorstellen konnte. Einiges widerum, insbesondere die fantastischen Elemente (Sirenen, Fledermäuse u.ä) blieben mir jedoch fremd. Dies liegt jedoch nicht am Schreibstil der Autorin oder der Art, wie sie die Geschichte konzeptualisiert hat. Es verdankt sich eher meiner Unerfahrenheit auf dem Gebiet der Dystopie sowie einer allgemeinen Ablehnung fantastischer Elemente. Die Atlantia zugrunde liegende Idee finde ich jedoch sehr interessant und konsequent durchgespielt. Man wird motiviert, über alternative Seinsformen nachzudenken. Die Vor- und Nachteile des Lebens in einer Unterwasserwelt werden durch die unterschiedlichen Charaktere gut beleuchtet. Insgesamt ein Buch, welches mich auf weitere Dystopien neugierig gemacht hat, mich aber nicht begeistern konnte, da insbesondere im zweiten Teil Einiges zu fremd und daher für mich nicht nachvollziehbar blieb.
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