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Frau Perchta und die Schnabelkanne

Wolfgang Kauer (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

Optischer Zustand
Beschreibung
Ein geheimnisvoller Zusammenhang existiert zwischen der Brauchtumsfigur Frau Percht und der keltischen Schnabelkanne vom Halleiner Dürrnberg. Dieser Roman spürt den Mythen und künstlerischen Wurzeln der Bronze-Schnabelkanne nach, die auf Sardinien zu suchen sind, wo in vorchristlicher Zeit in dunklen, atmenden Brunnenheiligtümern eine gesichtslose Erdmuttergottheit verehrt wurde. Ob und wie weit diese Schwarze Frau auch mit den geheimnisvollen Göttinnen Kybele, Artemis, Hekate, Reitia und Isis-Noreia sowie mit Frau Percht, der Bärmutter, Frau Holle und den schwarzen Madonnen verwandt oder gar ident ist, beantwortet dieses Buch und veranschaulicht die Erkenntnisse in mehr als 120 Abbildungen. Der verunglückte Kunststudent Will ordnet sein Leben neu und beginnt auf Sardinien eine Karriere im Gastgewerbe. Doch alte Obsessionen in Bezug auf die Schnabelkanne vom Halleiner Dürrnberg lassen ihn nicht los und er entdeckt überraschend formale und mythische Verwandtschaften derselben mit Sardiniens prähistorischer Nuraghenkultur. Vor Ort stößt Will auch auf zwei zurückzukehren. Auf dem Weg dahin entdeckt er am Wörthersee das fehlende Glied in der kulturellen Verbindung Sardiniens mit dem Nordalpenbereich. Unter den Klagenfurter Badegästen trifft er einen Bad Reichenhaller Mythenforscher, dem er seine neuesten Erkenntnisse über das Zusammenspiel der Kannenfiguren mit dem Brauchtum rund um den Salzburger Untersberg anvertrauen kann. Jener nimmt ihn im Auto bis nach Salzburg mit, wo er erfahren muss, dass ihm das Thema Schnabelkanne nicht mehr allein gehört, weil sie während seiner Abwesenheit ins Visier eines Psychologen geraten ist. Auf der Suche nach Arbeit wird Will auf dem neuen Salzburger Bahnhof in kriminelle Machenschaften verwickelt, die ihn einerseits nach Freilassing, andererseits bis nach Leonding und Linz führen. Als Mitwisser gerät er in Todesgefahr und will sich in die Bergwelt des Salzkammerguts absetzen. Da tritt als Anhalterin am Traun-Fluss die viel versprechende Schwarze Frau in sein Leben ein.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
27.05.2013
Sprache
Deutsch
EAN
9783902616852
Herausgeber
Aumayer Druck- und Verlags Gesellschaft
Sonderedition
Nein
Autor
Wolfgang Kauer
Seitenanzahl
292
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
Fadenbindung
Buch Untertitel
Ikonografischer Roman
Autorenporträt
Wolfgang Kauer wurde in Linz geboren, wuchs im Umland von Eferding, in Leonding und in Urfahr auf und studierte Germanistik, Geographie und Kunsterziehung in Linz und Salzburg. 1991 erfolgte die erste Veröffentlichung literarischer Texte anlässlich eines Geschichtenwettbewerbs in den OÖN und in den Facetten, Literatur-Jahrbuch der Stadt Linz. Nach langjähriger pädagogischer Tätigkeit in Linz und nach Jahren freier Reise- und Kultur-Journalistentätigkeit für mehrere österreichische Tageszeitungen lebt und arbeitet Kauer seit 1999 als Gymnasiallehrer in Salzburg. Seit 1986 ist er auch Lehrbeauftragter für Wissenschaftssprache Deutsch an einer privaten Linzer Kunstuniversität und betätigt sich als freier Autor von Lyrik, Prosa, Hörspielen und Jugend-Theaterstücken. 2010 wurde unter Jury des renommierten Wiener Schriftstellers Julian Schutting im Rahmen des anonym durchgeführten Salzburger Autorenwettbewerbs der erste Preis an Wolfgang Kauer verliehen, für seine Erzählung „Treibgut am Saalachspitz“, wobei Julian Schutting in seiner Laudatio nicht zuletzt die genauen Recherchen hervorhob und die Lebenserfahrung des Autors. 2011 wurde bei diesem Wettbewerb, unter Jury der Meraner Schriftstellerin und Journalistin Sabine Gruber, der zweite Preis für eine andere Erzählung Wolfgang Kauers vergeben. 2013 erhält er das Arbeitsstipendium des Landes Salzburg für Literatur. Wolfgang Kauer ist auch Mitglied der Grazer Autorenversammlung, Salzburger Stadtteilchronist und ehrenamtlicher Veranstalter der Salzburger Literatenlesereihe Freitagslektüre. Literarische Veröffentlichungen erfolgten zunächst in Anthologien und Literaturzeitschriften Österreichs, Deutschlands, Chinas und Lateinamerikas, er las im In- und Ausland und im öffentlichen wie privaten Rundfunk. Über die Bronze-Schnabelkanne vom Halleiner Dürrnberg schrieb der Autor bereits mehrere Sachartikel in den Salzburger Nachrichten und zwei mit Ausgezeichnet beurteilte wissenschaftliche Arbeiten an der Kunstuniversität Mozarteum.
Schlagwörter
Artemis, Dürrnberg, Brunnenheiligtümer, Kybele, Reitia, Isis-Noreia, Frau Percht, Frau Holle, Perchta, Hekate, Hallein, Kelten, Schnabelkanne
Höhe
220 mm
Breite
14.8 cm
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