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Monika - Bewertet am 29.03.2015
Zustand: Sehr gut
Wir beginnen unsere Reise an der Seite von Mykar, der in seinem Dorf nicht gerade beliebt ist. Und das ist noch eine starke Untertreibung! Für alle ist er ein Wechselbalg, das die Kobolde seinen Eltern untergeschoben hatten, und das nur weil er mit den Füßen zu erst die Welt betrat, pechschwarze… Haare und spitze Zähnchen hatte. Das war das Jahr der bösen Ernte und jedermann gibt ihm dafür die Schuld. Er muss im Stall schlafen, wird von niemandem akzeptiert, hat keine Freunde. Nicht mal die eigene Mutter hält wirklich zu ihm, hat sie sich doch um ihre "gesunden" Kinder zu kümmern. Dies ändert sich an einem Tag für ihn. Wiederholt Opfer böser Jungs erhält er diesmal Hilfe von Cay, Sohn des Geweihten des Dorfes. Er beschützt ihn und die beiden werden die besten Freunde, für Mykar ändert sich alles, hat er doch nun jemanden dem er vertrauen kann und dem er nicht egal ist. Er vergöttert Cay. Und auch Alva, die Cay sehr mag, ist nett zu ihm. Alles könnte so schön sein, wenn sich nicht eines Tages ein schrecklicher Mord ereignet hätte. Mykar ist mal wieder allein im Wald unterwegs, er hat dort ein Häuschen auf einer Lichtung entdeckt, welches ihn anzieht. Oder vielleicht die Geschichten um die Hexen die dort wohnten, so freundet er sich beispielsweise mit dem Skelett des Mädchens Dantje an und meint eine Verbindung zu ihr zu spüren. Auf dem Rückweg sieht er Alva im Wald, bald darauf drei schwarze Reiter, die Alva grausam umbringen und ihr ein Mal einritzen. Mykar rennt verzweifelt ins Dorf um Hilfe zu holen und schon halten ihn alle für den Mörder und schlagen ihn fast tot. Nicht einmal Cay vermag zu helfen. Für tot empfunden soll er im Wald verscharrt werden, doch er erschrickt den " Bestatter" und schleppt sich mit letzter Kraft zur Lichtung im Wald. Dort verbringt er die nächsten 7Jahre, bis er erfährt das Cay zum Tode verurteilt werden soll, weil er einen Mord begannen haben soll. Um seinen besten Freund das Leben zu retten, verlässt Mykar den Wald und stößt dabei auf Scara, die gerade ermordet werden soll. Er rettet ihr mit ungeahntem Geschick im Kampf das Leben und lernt so auch ihren Herren Justinius kennen. Die drei bilden ein ungleiches Gespann, welches sich auf den Weg in die Perle ( eine große Stadt ) macht um Cay vor dem Scheiterhaufen zu bewahren. Es läuft nicht alles nach Plan und Mykar lernt eine seltsame Frau kennen, die ihm helfen will. Er lernt Gestalten der Nacht kennen und erfährt mehr über die gefürchtete Horde der schwarzen Reiter. Denn der Mann, den Cay ermordet haben soll, tritt Dank seines Todes in diese ein. Die Fragen überschlagen sich und die Zeit drängt! Wird es Mykar gelingen Cay vorm Tode zu bewahren? Und warum sieht und versteht er all die Gestalten der Nacht?
Eine abenteuerliche Reise, die keine Zeit zum Luft holen lässt und gegen Ende immer mehr an Fahrt zu nimmt. Der Schluss endet für mich mit einer total überraschenden Begegnung die mich nun ganz gespannt auf die Fortsetzung gemacht hat! Ich kanns kaum erwarten zu erfahren, wie Mykars Reise weitergeht und was es mit der Begegnung am Ende auf sich hat! Erstklassiger Debütroman von Daniel Illger, werde ihn definitiv im Auge behalten!