In der Fortsetzung des Komödienhits von 2011 versuchen sich die drei arbeitsgeschädigten Amigos als Unternehmer und schließlich als Kidnapper.
Nach Seth Gordon und einer Humorausrichtung zwischen schwarz und derb ist nun Sean Anders als Regisseur an Bord. Dieser Thronwechsel bedeutet einen betonteren Schwerpunkt auf Idiotenzelebrierung mit absurden Zügen, die aktuell auch "Dumm und Dümmehr" zum Charts-Champion macht.
Nick, Kurt und Dale sind nach inkompetenten Mordversuchen an ihren schikanösen Bossen nun unabhängige Unternehmer geworden, die für ihre Erfindung, einen multifunktionalen Duschkopf, einen Vertriebspartner suchen. Sie finden ihn in einem Konzernboss (kleine Rolle für Christoph Waltz), der die harm- und ahnungslosen Erfinder mit einer Täuschung ins Schuldenloch stürzt, um dann aus der Konkursmasse die neue Firma samt Produkt billig zu erwerben. In vertrauter geistiger Ohnmacht verschreiben sich die Freunde einem Plan zur Rückgewinnung ihrer Investition, der erneut die Grenzen ihrer kriminellen und intellektuellen Fähigkeiten schnell aufzeigt. Zentrum der Problemlösungsstrategie ist die Entführung des Konzernchefsohns, die in ein überraschendes Bündnis, aber auch das erwartete Chaos mündet.
In der Rolle des ebenfalls verdorbenen Konzern-Früchtchens demonstriert Chris Pine komische Qualitäten und Wandlungsfähigkeit, die man sonst von dieser Franchise-Fortsetzung nicht erwarten darf. Die drei Protagonisten haben auch hier wenig Hirn, aber viel Herz, die schillernden Nebenfiguren des Vorgängers bekommen weitere Auftritte zwischen notgeil (Jennifer Aniston) und giftig (Kevin Spacey). Auch Jamie Foxx ist als kriminell vermeintlich beschlagener Ratgeber Motherfucker Jones wieder mit von der Partie - und ein klares Plus in dieser Komödie, die dem Idiotentum einen Altar errichtet und sich auf die absurden Diskussionen ihres Trios fokussiert. Trendige Abstecher ins Vulgäre und eine ausgedehnte Actionsequenz sichern zusätzlich die Massentauglichkeit dieser Fortsetzung, die Badfingers Oldie "No Matter What" als gut gelaunten, situationskomischen Gag in ihren Plot einbaut. Ein Hauch von tragischer Ironie, denn diese Band wurde finanziell wirklich abgezockt, in den Ruin getrieben, verlor nicht zuletzt deshalb zwei Gründungsmitglieder durch Selbstmord. kob.
Jason Bateman (Nick Hendricks), Charlie Day (Dale Arbus), Jason Sudeikis (Kurt Buckman), Jennifer Aniston (Dr. Julia Harris), Jamie Foxx (MF Jones), Chris Pine (Rex Hanson), Christoph Waltz (Bert Hanson), Kevin Spacey (Dave Harken), Kelly Stables (Rachel), Keeley Hazell (Ms. Lang)
Regie
Sean Anders
Produktionsjahr
2014
Produktionsland
USA
3.0
★★★★★
☆☆☆☆☆
Aus 2 Bewertungen zu Kill the Boss 2
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peter s. - Bewertet am 09.01.2021
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Manuela K. - Bewertet am 28.02.2017
Zustand: Gut
Da die DVD nicht im Karton versendet wurde, war die Hülle sehr eingedrückt und beschädigt. Wäre mit Karton sicher nicht passiert.
DVD an sich sehr sehenswert.