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Beschreibung
Bertold Klappert unterzieht zwei Werke Jürgen Moltmanns einer zusamrnenfassenden Analyse. Im Kontext des jüdisch-christlichen Dialogs und mit Blick auf die Theologie Marquardts und Leo Baecks interpretiert der Autor Jürgen Moltmanns Werke "Das Kommen Gottes" und "Der Weg Jesu Christi". Eine präzise Studie, die die Theologie Jürgen Moltmanns kritisch würdigt, ihre Wurzeln verdeutlicht und sie in ihrer ökumenischen und politischen Bedeutung hervorhebt. Bertold Klappert, geboren 1939, ist Professor für Systematische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.1997
Sprache
Deutsch
EAN
9783579051529
Herausgeber
Gütersloher Verlagshaus
Serien- oder Bandtitel
Kaiser Taschenbücher
Sonderedition
Nein
Autor
Bertold Klappert
Seitenanzahl
156
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
Das Kommen Gottes und der Weg Jesu Christi
Bandzählung
152

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3.0
Aus 2 Bewertungen zu Worauf wir hoffen
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Kulturelle Unterschiede und andere Wertvorstellungen
Sabine W. - Bewertet am 08.03.2019
Zustand: Sehr gut
"Amar hat es sich nicht ausgesucht, einziger Sohn und Stolz der Familie zu sein. Wenn er gegen seine muslimischen Eltern rebelliert, ist es seine ältere Schwester Hadia, die ihn schützt. Bis sie sich fragt: wovor eigentlich? Vor den Möglichkeiten, die sie als junge Frau nicht hat? Nach einem Streit mit dem Vater läuft Amar von zu Hause weg. Und Hadia nimmt nach und nach seinen Platz ein. Drei Jahre später heiratet sie einen Mann ihrer eigenen Wahl: für die Familie die Chance, sich neu zu erfinden. Doch dann kehrt Amar zurück. Gibt es eine Eifersucht, die verzweifelter ist, als die unter Geschwistern? Müssen wir die Welt unserer Eltern erst akzeptieren, bevor wir uns daraus befreien können?" - Quelle: vorablesen.de Zuerst einmal muss man die wunderbare Buchgestaltung loben. Das Buch fühlt sich in der Hand sehr gut an (auch wenn ich nicht weiß ob das die endgültige Gestaltung und Fassung bleiben wird). Die Farbgestaltung und die Zeichnung des Baumes finde ich sehr schön anzusehen und irgendwie passend zur Geschichte. Zum Inhalt: Das Ehepaar Laila und Rafik kommen ursprünglich aus Indien und sind in die USA eingewandert. Beide haben strenge Wertevorstellungen, wie sie ihrem Heimatland eben entsprechen. Das Brauchtum und "was sich gehört" wird groß geschrieben. Ganz anders als ihre Kinder Hadia, Huda und Amar, die ja in den USA geboren sind und nicht viel mit den moralischen Grundsätzen der Eltern anfangen können. Besonders berührt hat mich Hadia, die ihren Eltern gefallen will und sie mit Stolz erfüllen will. So trägt sie zum Beispiel eine Hijab, obwohl man merkt dass dies nicht ganz aus eigenen Stücken geschieht. Wohingegen der Bruder Amar nichts mit alldem zu tun haben möchte und sich komplett aus der Familie ausgeklammert hat und sich seit Jahren nicht mehr meldet. Ich glaube solche Konstellationen gibt es sehr viele - Eltern die alte Wertevorstellungen und Sitten pflegen und Kinder die in der "modernen Welt" groß werden, wo der Hase eben anders läuft. Dieser Spagat muss für die Kinder, als auch für die Eltern wahnsinnig schwer sein. Das Buch hatte einige Längen, war aber dennoch schön geschrieben. Die Autorin hat einen ganz sanften, poetischen Schreibstil, der einen über die ein oder andere langweilige Stelle hinwegsehen lässt. 3 von 5 Sternen
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Zwischen den Welten
Anke B. - Bewertet am 04.03.2019
Zustand: Exzellent
Der Roman schildert das Leben einer Migrantenfamilie in den USA. Die Eltern, Laila und Rafik, wandern in jungen Jahren dorthin aus, halten aber am Islam, ihrer Sprache und ihren Sitten fest. Entsprechend bewegen sie sich auch vorwiegend in indisch-muslimischen Kreisen. Von ihren drei Kindern erwarten sie, dies so fortzusetzen. Wir bekommen einen Einblick in mehrere Jahrzehnte des Familienlebens, indem Episoden aus unterschiedlichen Zeiten und verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Das gelingt der Autorin sehr gut und liest sich weit weniger anstrengend, als es vielleicht klingt. Die Perspektiven sind zunächst vor allem die der Mutter, der ältesten Tochter Hadia und des Sohns Amar. Hadia ist die brave, fleißige Tochter, der es am Ende jedoch gelingt, einen eigenen Weg zu gehen, der für ihre Eltern immerhin akzeptabel ist. Die Enge von Lailas Leben wiederum fand ich wirklich sehr bedrückend. Als Frau in diesem Kulturkreis muss man sich, dem Buch zufolge, schon über die Freiheit freuen, wenn man mal alleine in den Garten darf. Überhaupt wird immer alles nach Geschlechtern getrennt und die Gemeindemitglieder beäugen recht argwöhnisch, ob sich jemand einen Fehltritt leistet. Natürlich alles im Namen der Religion. Manchmal habe ich mich stark an meine Kindheit in einem sehr katholisch geprägten Dorf erinnert gefühlt. Der mir sympathischste Charakter war entsprechend Amar, der sich mit dieser Enge nicht abfinden kann. Sein Gefühl, nur geliebt zu werden, wenn er sich regelkonform verhält, führt nicht zur Anpassung, sondern zur Revolte. In die Familie reißt das eine schmerzhafte Schlucht. Am Ende des Buchs lernen wir dann noch die Perspektive des Vaters kennen. Hier wurde es mir dann endgültig zu „gefühlig“, fast schon rührselig. Diesen Teil hätte man gut und gerne auf ein Viertel seiner Länge kürzen können. Überhaupt hat das Buch einige Längen. Insgesamt gibt es einen guten Einblick in einen (mir) fremden Kulturkreis und ist gut geschrieben, war mir persönlich aber etwas zu ausschweifend und emotional. Hilfreich wäre vielleicht auch ein Glossar zu den vielen indischen Begriffen gewesen, die nicht übersetzt wurden.
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