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GEOGRAPHIE ALS GELÄNDEARBEIT - Rheinland und andere Raumbeispiele

(Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Exkursionen, Feld- oder Geländearbeit waren seit jeher integraler Bestandteil geographischer Forschung ebenso wie der akademischen Lehre und des schulischen Geographieunterrichts. In der klassischen Ära der Geographie, die BECK (1973, S. 219ff.), orientiert am Werk von Alexander von Humboldt und Carl Ritter in die Zeit von 1799 bis 1859 datiert, definierte sich die allmählich im Kanon der Wissenschaften etablierte Disziplin der Geographie sogar primär durch ihre Leistungen bei der „Entschleierung der Erde“ bzw. der Tilgung „weißer Flecken“ von der Landkarte oder dem Globus. Expeditionen und wissenschaftliche Geographie waren in dieser Pionierzeit eng miteinander verbunden. Selbst wenn wir im Folgenden die Betrachtung auf Exkursionen, also den Teil der akademischen Lehre im Fach Geographie, der außerhalb von Hörsaal und Seminarraum stattfindet, fokussieren, so zeigt sich auch hier eine außerordentlich große Vielfalt nicht selten kontroverser und widersprüchlicher Konzeptionen. Letztlich reflektieren auch Exkursionen theoretisch wie in der praktischen Realisierung die Disziplingeschichte der Geographie mit ihren unterschiedlichen Paradigmen, die zudem häufig durch das charakterisiert sind, was man die „Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“ nennen kann. Die Spannweite reicht hierbei von einer ganzheitlich-physiognomischen, nicht selten auch ästhetisierenden Perspektive (vgl. hierzu auch HARD 1964) bis hin zum szientifischen fieldwork, bei dem die Arbeit im Gelände letztlich auf die Überprüfung vorher formulierter Hypothesen durch Messen, Zählen, Befragen oder präzise operationalisierte Beobachtung, beispielsweise in Form der Kartierung, hinausläuft. Die letztgenannte deduktive Exkursionskonzeption (vgl. DAUM 1982, S. 73ff.), bei der im Gelände Daten mit dem Ziel der Verifizierung oder Falsifizierung von Theorien gesammelt werden, bietet eine Alternative zu der hergebrachten induktiven Vorgehensweise bei der Geländearbeit. Bei jeglicher theoretisch reflektierten geographischen Arbeit im Gelände ist es evident, dass eine ausschließlich an der physiognomischen Deskription orientierte Vorgehensweise mit gravierenden Defiziten behaftet ist. Der visuelle Eindruck kann, besonders in der Anthropogeographie, aber bis zu einem gewissen Umfang auch in der Physischen Geographie, zu mancherlei Fehlschlüssen führen oder sogar den analytischen Zugriff auf den Gegenstand der Untersuchung verstellen. Um es an einem Beispiel aus der Stadtgeographie zu verdeutlichen: Suburbanisierung oder Gentrifizierung kann man eben nur dann „sehen“, wenn dem Betrachter der inhaltlich-konzeptionelle Hintergrund des Begriffs vertraut ist. In jüngster Zeit sind, insbesondere von anglo-amerikanischen Kulturgeographen, Überlegungen zu einer grundlegend veränderten, an den Ideen der Humanistic Geography orientierten Praxis der Geländearbeit angestellt worden (vgl. u.a. SMITH 2000). Hierbei wird, teilweise in enger Verwandtschaft zur teilnehmenden Beobachtung in der Ethnologie und Soziologie, eine Insider-Perspektive propagiert, die statt auf Analyse, Prognose und planenden Eingriffen an Empathie, Kommunikation und einfühlendem Verstehen interessiert ist. Empathie ist auch dem von seinem Studium und seinem wissenschaftlichen Selbstverständnis her tendenziell eher nüchternen Naturwissenschaftler Gerhard Bartels keineswegs fremd. Sein Stil der Geländearbeit ist jedoch zweifellos derjenige der exakten Objektbeobachtung sowie, hierauf aufbauend, die präzise Herausarbeitung der Morphogenese und differenzierte Kausalanalyse räumlicher Phänomene. Sein der klassischen Tradition folgend breit angelegtes Studium der Geographie, aber ebenso seine umfassende Bildung und wissenschaftliche Neugierde ließ von vornherein keine engherzige Spezialisierung zu. Nicht zuletzt für die Humangeographen unter seinen Kolleginnen und Kollegen war Gerhard Bartels stets ein hoch geschätzter, niveauvoller und anregender Gesprächspartner, dessen Rat nicht nur gern zur Klärung der physischen Grundlagen anthropogen bestimmter Strukturen und Prozesse gern eingeholt wurde, sondern der sich auch mit großem Vergnügen auf Diskussionen zu Fragen der historischen Stadtentwicklung, der Architektur oder weltweiten Migrationsströmen einließ. Die folgenden Essays, die von heutigen oder früheren Kolleginnen, Kollegen und Schülern von Gerhard Bartels verfasst wurden, haben allesamt einen engen thematischen, räumlichen und/oder persönlichen Bezug zum Jubilar. Zum einen ist dies ein ganzer Strauß von Beiträgen, die durch die Affinität zum langjährigen Hochschulstandort Köln charakterisiert sind und sowohl geomorphologische und ökologische als auch historischgeographische und stadtgeographische Aspekte enthalten. Zwei Beiträge entziehen sich aus guten Gründen diesem Bezug zum Rheinland und greifen stattdessen die Begeisterung von Gerhard Bartels für die Kanarischen Inseln und für Kanufahrten auf bewegten oder im Einzelfall auch stillen Gewässern auf.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.2003
Sprache
Deutsch
EAN
9783832217532
Herausgeber
Shaker
Serien- oder Bandtitel
Berichte aus der Geowissenschaft
Sonderedition
Nein
Seitenanzahl
168
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
Gerhard Bartels zum 65. Geburtstag
Schlagwörter
Geographie, Raumbeispiele, Geowissenschaft, Rheinland, Doubs, Exkursionen, Geländearbeit, Teneriffa
Thema-Inhalt
R - Geowissenschaften, Geographie, Umwelt, Planung
Höhe
210 mm
Breite
14.8 cm

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