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Beschreibung
Bei der Frage nach der Erkenntnis von Personsein habe ich versucht, das eigent-lich Selbstverständliche philosophisch zu „ergründen“. Dabei geht es um eine entscheidende Frage unseres Menschseins. Wenn es im Hohenlied Salomos heißt „Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein“ (Hld 2,16), so drückt damit die Lie-bende ihre Liebe zum Geliebten aus. Diesen „Urausdruck“ der Liebe zwischen Mann und Frau bringt auch der anonym gebliebene Dichter im bekannten ersten überlieferten deutschen Liebesgedicht zum Ausdruck: „Dû bist mîn, ich bin dîn. / des solt dû gewis sîn. / dû bist beslozzen/ in mînem herzen, / verlorn ist das sluzzelîn: / dû muost ouch immêr darinne sîn.“ Wie könnte aber ein Mensch einen anderen lieben, wie könnten sich Mann und Frau in der ehelichen Liebe einander ganz schenken, wenn der Liebende sich nicht ganz sicher sein dürfte, dass der Geliebte bzw. die Geliebte auch wirklich ein „Jemand“, eine menschliche Person ist, die geliebt werden kann und nicht ein „Etwas“, das vorgibt ein Jemand zu sein, aber in Wirklichkeit nicht mehr als ein Stück bloße Materie ist? Raphael E. Bexten
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.2013
Sprache
Deutsch
EAN
9783902694454
Herausgeber
Medien-GmbH Heiligenkreuz
Sonderedition
Nein
Autor
Raphael E. Bexten
Seitenanzahl
250
Einbandart
Taschenbuch
Einbandart Details
Fadenbindung
Buch Untertitel
Überlegungen zum Mysterium der "Person"
Autorenporträt
Raphael Esra Bexten, geb. 1985, studierte Philosophie bei Prof. Dr. Walter Hoeres, Prof. Dr. Josef Seifert, Prof. Dr. Alma von Stockhausen, Prof. Dr. Leo Elders S.V.D. und Prof. Dr. Berthold Wald. Er ist Herausgeber der Open-Access-Fachzeitschrift AEMAET - Wissenschaftliche Zeitschrift für Philosophie und Theologie http://aemaet.de.
Schlagwörter
Ethik, Selbsterfahrung, Person, Philosophie, Phänomenologie, Personalismus
Höhe
240 mm
Breite
16.5 cm
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