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Technische Daten
Erscheinungsdatum
07.03.2010
Sprache
Deutsch
EAN
9783981352900
Herausgeber
Schilling & Kappelar
Sonderedition
Nein
Autor
Johannes Schilling
Seitenanzahl
152
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Erklärung des Kaiser Wilhelm Denkmals in Hamburg Erklärung des König-Johann-Denkmals in Dresden Gedenkschrift zum 100. Geburtstag von Johannes Schilling
Autorenporträt
Leben und Werk des Johannes Schilling (1828 - 1910)
1821 Julius Schilling, der Vater Johannes Schillings, war seit 1821 Prokurist in der Mittweidaer Firma Gottlob und Traugott Dietze. Er wohnte mit seiner Ehefrau Anna Schilling in der heutigen Rochlitzer Straße Nr. 9.
1828 Am 23. Juni wurde Johannes Schilling als fünftes und letztes Kind der Familie geboren, am 6. Juli vom Diakon der evangelisch- lutherischen Kirche zu Mittweida getauft. Er wuchs an der Seite seiner drei Jahre älteren Schwester Marie auf.
1829 wurde Julius Schilling kaufmännischer Direktor der Dresdner Gasanstalt, die Familie siedelte nach Dresden über.
1834-1842 Besuch der Böttcherschen Pdvatschule in Dresden.
1842-1850 Studium an der Königlich Sächsischen Kunstakademie in Dresden. 1845 trat er aus dem Zeichensaal der Akademie in die Modellierklasse von Ernst Rietschel über.
1851-1852 Studien in den Ateliers von F. Drake und C. D. Rauchs in Berlin.
1851 Sommerreise nach Kopenhagen: u. a. Besuch des Thorvaldsen-Museums.
1852 Rückkehr nach Dresden.
1853 Eintritt als Gehilfe in das Atelier von E. J. Hähnel in Dresden.
1854 Beendigung des Studiums bei Hähnel und Reise nach Rom. In München Zusammentreffen mit F. Pecht und M. von Schwindt.
1855 Rom-Stipendium der Dresdner Akademie. In Rom Freundschaft mit den Künstlem A. Wittig und H. Wislicenus.
1856 Ateliergründung in Dresden.
1857 Vermählung mit seiner Jugendfreundin Louise Isidora Arnold.
1858 Geburt der ältesten Tochter Katharina Susanna.
1859 Geburt des ältesten Sohnes Georg Rudolf Schilling, später Architekt (u.a. Schilling-Museum) und Baurat in Dresden.
1860 Schilling ging aus der Konkurrenz um die Dresdner Terrassengruppe als Sieger hervor. Die letzte Gruppe der "Vier Tageszeiten' wurde 1871 auf der Brühlschen Terrasse aufgestellt.
1862 Geburt der zweiten Tochter Anna Sophie.
1864 Geburt der dritten Tochter Clara Elisabeth, deren Züge später die "Germania" tragen sollte. Ernennung Schillings zum Ehrenmitglied der Königlich Sächsischen Akademie der Bildenden Künste durch König Johann von Sachsen.
1868 Gewinner der Konkurrenz um ein in Dresden zu errichtendes Denkmal für Emst Rietschel (1876 enthüllt). Ernennung zum Professor und Vorstand eines Ateliers für Bildhauerkunst an der Kunstakademie Dresden.
1870 Gewinner der Konkurrenzen um das Denkmal für Kaiser Maximilian (1876 enthüllt) in Triest und das Schiller-Denkmal in Wien (1875 enthüllt).
1871 Auftrag für die Panther-Quadriga für Sempers zweites Hoftheater (1877 enthüllt).
1872 Gewinner der Konkurrenz um das Denkmal zu Ehren der im Deutsch-Französischen Kriege 1870/1871 gefallenen Hamburgischen Staatsangehörigen (1877 enthüllt).
1872-1874 Beteiligung an den Konkurrenzen zum Niederwalddenkmal. Schillings dritter Entwurf bekam den Zuschlag.
1877 23. Juni Verleihung der Ehrenbürgerrechte der Stadt Mittweida.
1879 Schilling geriet durch sein Angebot, die "Germania" ohne Mehrkosten in zehn Meter Höhe auszuführen, in Geldnot.
1880 Tod von Schillings Frau Louise Isidora. In tiefer Trauer entstand die Büste seiner Frau. Schilling modellierte Büsten seiner Kinder.
1881 Wegen finanzieller Schwierigkeiten Übernahme des Auftrags für vierzehn Gelehrtenstatuen für die Universität Straßburg (1884 aufgestellt).
1882 Besuch Kaiser Wilhelm I. in Schillings Atelier in Dresden.
1883 3. September Enthüllung des Niederwalddenkmals in Rüdesheim am Rhein. Ehrengabe des deutschen Kaisers in Höhe von 30.000 Mark, verwendet als Grundstock für den Bau des Schilling-Museums in Dresden. Verleihung der Ehrenbürgerrechte der Stadt Dresden. 18. Oktober: Fackelzug der Dresdner Kunstgenossenschaft, der Studenten und der Dresdner Bürgerschaft zu Ehren Schillings. Enthüllung des Leipziger Reformationsdenkmals.
1888 Grabdenkmal für Richard Hartmann in Chemnitz. Eröffnung des Schilling-Museums in Dresden. Hochzeit mit Minna Auguste Natalie Neubert.
1889 Die Enthüllung des König-Johann-Denkmals auf dem Dresdner Theaterplatz bildet den Höhepunkt der Feierlichkeiten anläßlich des 800-jährigen Bestehens des Hauses Wettin.
1892 Enthüllung des Denkmals für Gottfried Semper in Dresden.
1893 Errichtung des Giebelfeldes am Kunstausstellungsgebäude in Dresden.
1894 Geburt des zweiten Sohnes Heinrich.
1895 Aufstellung der vier Statuen Forschung, Wahrheit, Liebe und Gerechtigkeit im Berliner Reichstagsgebäude.
1898 Große weibliche Jugendstilfiguren entstehen. Die Danaide wird auf der Großen Berliner Kunstausstellung gezeigt. - 23. Juni: Festgruß aus Schillings Geburts- und Vaterstadt Mittweida zum siebzigjährigen Geburtstag.
1899 Beschäftigung mit polychromer und polymorpher Plastik.
1900-1901 Bau eines eigenen Hauses in Dresden-Klotzsche.
1903 Enthüllung des Denkmals für Wilhelm I. in Hamburg.
1906 erscheint das Buch "Künstlerische Sehstudien", eine zusammenfassende kritische Darstellung der jahrzehntelangen Beschäftigung Schillings mit den Problemen des künstlerischen Sehens. Auseinandersetzung mit den Grenzen und Möglichkeiten der Fotografie. Eintritt in den Ruhestand.
1910 23. März nach einem Schlaganfall Tod Johannes Schillings in seinem Haus in Dresden-Klotzsche. Die Beisetzung erfolgte in Dresden, später erfolgte die Überführung in das Schillingsche Familienbegräbnis in Meissen-Zscheila.
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