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Beschreibung
Herausforderungen und Entscheidungsprozesse auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung Will ein Unternehmen nachhaltiger wirtschaften, muss es vor allem lernen, mit widersprüchlichen Managementrationalitäten umzugehen. Das Lehrbuch stellt die Herausforderungen und Entscheidungsprozesse auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung dar. Es bietet Ansätze für eine ressourcenorientierte und nachhaltigkeitsbezogene Managementlehre.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
19.11.2014
Sprache
Deutsch
EAN
9783825242213
Herausgeber
UTB
Sonderedition
Nein
Autor
Georg Müller-Christ
Seitenanzahl
512
Auflage
2
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Einführung in Ressourcenorientierung und widersprüchliche Managementrationalitäten
Thema-Inhalt
KJM - Management und Managementtechniken KJG - Unternehmensethik und soziale Verantwortung, CSR
Inhaltsverzeichnis
Statt einer Einleitung eine Geschichte: Wie ich den Nachhaltigkeitsraum entdeckte 17 Die Essenz für die Schnell-Leser/innen: Ambitionsniveaus eines nachhaltigen Managements 27 Teil I: Grundlagen des Nachhaltigkeitsverständnisses 37 1 Die Nachhaltigkeitsdiskussion in der Gesellschaft 37 1.1 Die Nachhaltigkeitsstrategie der Deutschen Bundesregierung 37 1.2 Die Diskussion um den Klimawandel 41 1.3 Die Ressourcenknappheit der Welt 45 1.4 Institutionen für eine nachhaltige Entwicklung 47 1.4.1 Die Brundtland-Kommission 47 1.4.2 Der Rat für Nachhaltige Entwicklung 48 1.4.3 Global Compact 49 1.5 Bildung für eine nachhaltige Entwicklung 51 1.5.1 Principles for Responsible Management Education 51 1.5.2 Gestaltungskompetenzen für eine nachhaltigere Entwicklung 53 1.6 Hochschulen und Nachhaltigkeit 57 1.6.1 Systemischer Blick auf Hochschulentwicklung 57 1.6.2 Beitrage der Hochschule für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung 63 1.6.3 Nachhaltigkeit der Institution Hochschule 63 1.7 Nachhaltigkeit als Metapher für globale Gerechtigkeit? 69 1.8 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 73 2 Quo vadis Umweltmanagement? 75 2.1 Entwicklung der Umweltmanagementlehre 75 2.1.1 Komplementaritat von Gewinn- und Umweltschutzzielen? 77 2.1.2 Anschlussfähigkeit der Formel „Gewinn durch Umweltschutz“ an die allgemeine Managementlehre 80 2.2 Ein kritischer Blick auf Umweltmanagementsysteme 82 2.2.1 Logik von Managementsystemen 82 2.2.2 Aufwand und Nutzen von Managementsystemen 85 2.2.3 Anreiz-Beitrags-Gleichgewicht für Umweltmanagementsysteme 87 2.2.4 Der blinde Fleck: Widersprüchliche Entscheidungsprozesse 88 2.3 Ein kritischer Blick auf die Win-Win-Prämisse 91 2.3.1 Kosten und ihre negative Wahrnehmung 92 2.3.2 Die positiven Effekte der Effizienzsteigerungen für den Unternehmenserfolg 95 2.3.3 Die negativen Effekte der Effizienzsteigerungen 95 2.4 Die Effizienzfalle der Umweltmanagementlehre 96 2.5 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 98 3 Quo vadis Sozialverantwortung? 100 3.1 Corporate Social Responsibility in der unternehmerischen Praxis 100 3.2 Corporate Social Responsibility in der Theorie 102 3.2.1 Das Problem: Der Kostenexternalisierungsdruck 106 3.2.2 Die Verantwortungssemantik 108 3.3 Die Verantwortungsfalle 110 3.4 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 113 4 Nachhaltigkeit als ökonomische Rationalität 115 4.1 Die historischen Wurzeln der Nachhaltigkeitsrationalität 115 4.2 Die nachhaltige Waldwirtschaft 118 4.3 Nachhaltigkeit als ökonomische Haushaltsrationalität 120 4.3.1 Definition von Nachhaltigkeit 120 4.3.2 Unternehmen als ressourcenabhängige Systeme 123 4.3.3 Erwerbswirtschaft versus Haushaltswirtschaft 125 4.3.4 Nachhaltigkeit ist Substanzerhaltung 127 4.3.5 Abgrenzung der populären Metaphern des Nachhaltigkeitsverständnisses 129 4.4 Nachhaltigkeit als Beitrag zu einer umfassenderen Theorie der Unternehmung 134 4.4.1 Die Entwicklung der Theorie der Unternehmung 135 4.4.2 Erweiterung des Bezugsrahmens der BWL zum Umgang mit Ressourcen 140 4.4.3 Nachhaltigkeit produziert Restitutionskosten 144 4.5 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 146 Teil II: Theorien eines nachhaltigen Ressourcenmanagements 149 5 Eine Theorie der Wirtschaftsökologie 149 5.1 Marktgemeinschaften als unternehmerische Ökosysteme 149 5.1.1 Die Metapher des unternehmerischen Ökosystems 150 5.1.2 Was ist ein erfolgreiches unternehmerisches Ökosystem? 153 5.1.3 Neue Perspektiven zur Beziehung von Unternehmen und Gesellschaft? 155 5.2 Ausgewählte Theoriebeitrage für eine Wirtschaftsökologie 156 5.2.1 Der Systemansatz: Überleben durch Offenheit 158 5.2.2 Der Koevolutionsansatz: Überleben durch Beziehungen 164 5.2.3 Ökologie: Überleben als Haushalt 174 5.3 Der Haushaltsansatz: Überleben als Ressourcengemeinschaft 178 5.3.1 Die Entwicklung vom Oikos zum Privathaushalt 178 5.3.2 Die Theorie des Haushalts in den Wirtschaftswissenschaften 182 5.3.3 Der theoretische Gehalt der Haushaltswissenschaften 186 5.3.4 Rationalität des Haushaltens 189 5.3.5 Definition von Nachhaltigkeit 189 5.3.6 Unternehmen als ressourcenabhängige Systeme 192 5.3.7 Der neue haushaltsökonomische Baustein 198 5.4 Haushaltsgemeinschaften als Gestaltungsziel einer Wirtschaftsökologie 199 5.5 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 203 6 Erweiterte Managementrationalitäten für ein nachhaltiges Management 205 6.1 Wandel der Managementrationalitäten 205 6.2 Rationalität und ihre Widerstandler 207 6.3 Ein Modell der Managementrationalitäten 210 6.4 Erweiterung auf der Systemebene 211 6.4.1 Systemrationalität I: Überleben durch Zweckerreichung 211 6.4.2 Systemrationalitat II: Überleben durch Rückwirkungskontrolle 216 6.5 Erweiterung auf der Zweck-Mittel-Ebene 218 6.5.1 Zweck-Mittel-Rationalität I: Gewinn durch Effizienzsteigerung 219 6.5.2 Zweck-Mittel-Rationalität II: Bestand durch Erhaltung der Ressourcenbasis 222 6.5.3 Nachhaltigkeit und Effizienz als widersprüchliche Zweck-Mittel-Rationalitäten 224 6.5.4 Effizienz und Nachhaltigkeit im Wertekontext 225 6.6 Erweiterung auf der Entscheidungsebene 232 6.6.1 Entscheidungsrationalität I: Kosten-Nutzen-Maximierung bei Kurzfristigkeit 233 6.6.2 Entscheidungsrationalität II: nicht-konsequenzialistische Bindungen bei Langfristigkeit 235 6.7 Implikationen für den Wandel unternehmerischen Verhaltens 238 6.8 Fazit: Eine umfassende ökonomische Kompetenz wird benötigt 240 6.9 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 242 7 Widerspruchsmanagement als Herausforderung einer nachhaltigkeitsbezogenen Managementlehre 244 7.1 Widerspruche in der Managementlehre 244 7.2 Die Widerspruchsterminologie 247 7.2.1 Der Widerspruch in der Philosophie 247 7.2.2 Widerspruchsnahe Denkkontexte 249 7.2.3 Widerspruchsnahe Begriffe 252 7.2.4 Das Wesen von Widersprüchen 255 7.3 Logische Formen der Widerspruchsbewältigung 259 7.3.1 Die Nicht-Bewältigung durch Ignoranz oder Abstraktion 259 7.3.2 Eine Systematisierung der logischen Widerspruchsbewältigungsformen 262 7.3.3 Das Pendel und die Sequenzialisierung 265 7.3.4 Die Hybride und die Segmentierung 270 7.3.5 Der Seilakt und die Balance 274 7.4 Entscheidungsfindung, Trade-offs und Widersprüche 280 7.4.1 Trade-offs: Das Entscheidungsproblem bei Widersprüchen 280 7.4.2 Praskriptive Entscheidungstheorie und Trade-offs 282 7.4.3 Deskriptive Entscheidungstheorie und Trade-offs 283 7.4.4 Bewältigungsformen von Trade-offs 285 7.5 Implikationen für ein Widerspruchsmanagement 287 7.6 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 288 8 Die Verwendung des Ressourcenbegriffs in der Managementlehre 290 8.1 Die Defizite der strategischen Managementlehre 290 8.2 Verschiedene Ressourcenkontexte 292 8.2.1 Ressourcendefinition im Input-Transformations-Output-Schema 293 8.2.2 Ressourcendefinition im Resource-based View 294 8.2.3 Ressourcendefinition im Zweck-Mittel-Schema 296 8.2.4 Wider das Alltagsverständnis von Ressourcen? 300 8.3 Ressourcenbeziehungen: Wechselseitigkeit, Abhängigkeit, Wettbewerbsvorteil 301 8.4 Eigengesetzlichkeiten von Ressourcenquellen 303 8.4.1 Natur als Ressourcenquelle 305 8.4.2 Wirtschaft als Ressourcenquelle 306 8.4.3 Gesellschaft als Ressourcenquelle 307 8.5 Das Ressourcenverständnis in betrieblichen Funktionsbereichen 308 8.5.1 Umweltmanagement 308 8.5.2 Nachhaltiges Personalmanagement 315 8.5.3 Ressourcenpflege im Marketing 322 8.6 Der Weg zu einer ressourcenorientierten Managementlehre 331 8.7 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 335 9 Salutogenese als Heuristik zum Management der Ressourcenbasis 337 9.1 Nachhaltigkeit und Gesundheit 337 9.2 Gesundheitsmanagement und Managementlehre 339 9.3 Pathogenese: das herkömmliche Denkmodell 341 9.4 Salutogenese: das neue Denkmodell 342 9.4.1 Die Entstehungsgeschichte 343 9.4.2 Koharenzgefühl als zentrale Ressource für Gesundheit 344 9.4.3 Gesundheit und Ressourcenbegriff 345 9.5 Erkenntnisse für ein institutionelles Ressourcenmanagement 351 9.5.1 Vom individuellen zum institutionellen Ressourcenmanagement 351 9.5.2 Ansatze eines institutionellen Ressourcentransaktionsmodells 353 9.5.3 Moderatorfunktion immaterieller Ressourcen 355 9.6 Beitrage zu einem nachhaltigen Ressourcenmanagement 356 9.7 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 357 Teil III: Gestaltung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements 359 10 Nachhaltigkeit und Gerangel der Entscheidungsprämissen 359 10.1 Entscheidungen über Entscheidungsprämissen 360 10.1.1 Was sind Entscheidungsprämissen? 361 10.1.2 Systemischer Blick auf Entscheidungsprämissen 362 10.1.3 Das Prämissengerangel 364 10.2 Grundmuster von Entscheidungstypen 366 10.2.1 Unterschiede in den Jetzt-für-… Entscheidungen 368 10.2.2 Jetzt-für-Jetzt-für-Selbst-Entscheidungen 369 10.2.3 Jetzt-für-jetzt-für-andere-Entscheidungen 373 10.2.4 Jetzt-für-dann-für-selbst-Entscheidungen 375 10.2.5 Jetzt-für-dann-für-andere-Entscheidungen 379 10.3 Dilemmapotenzial der unterschiedlichen Entscheidungstypen 381 10.4 Dispositionen für die Bewältigung der unterschiedlichen Entscheidungstypen 385 10.5 Implikationen für die Entscheidungsorganisation 386 10.6 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 388 11 Sustainable Leadership: Stärkung der Ressourcenkompetenzen 390 11.1 Sustainable Leadership: Ordnung im Prämissengerangel 391 11.1.1 Entscheidungsprämissen der Nachhaltigkeit 392 11.1.2 Stand der Forschung zum Thema Sustainable Leadership 395 11.1.3 Definition von Sustainable Leadership 398 11.2 Ressourcenkompetenzen 400 11.2.1 Dispositionen und Performanzen als Kompetenzbestandteil 400 11.2.2 Performanzfelder eines ressourcenorientierten Managements 404 11.3 Beobachtung der Performanz des systemischen Handelns 406 11.3.1 Ausgewählte systemtheoretische Erkenntnisse aus der Ressourcenperspektive 406 11.3.2 Ressourcenorientiertes Nachhaltigkeitsmonitoring 407 11.3.3 Dispositionen für die systemischen Performanzen 417 11.4 Beobachtung der Performanz des Haushaltens 419 11.4.1 Das Oszillieren zwischen Erwerbs- und Haushaltsökonomie 420 11.4.2 Ressourcenregime mitgestalten 423 11.4.3 Dispositionen für die Anwendung der Haushaltslogik 430 11.5 Beobachtung der Performanz Dilemmabewältigung 432 11.5.1 Widerspruchstoleranz als übergreifende Dispositionen 433 11.5.2 WIPOLOG: Trade-off konstruktiv bewältigen 438 11.5.3 Dispositionen für eine Widerspruchsbewältigung 442 11.6 Beobachtung der Jetzt-für-Dann-Entscheidungen 443 11.6.1 Begründungsreichtum inszenieren 445 11.6.2 Spirituelle Kompetenz 448 11.6.3 Dispositionen für die Gestaltung von Langfristentscheidungen 449 11.7 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 450 12 Der Nachhaltigkeitscheck: Einstieg in ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagement 452 12.1 Selbstbeobachtung von Nachhaltigkeit 452 12.1.1 Beispiele von Instrumenten zur Nachhaltigkeitsbeobachtung 453 12.1.2 Die Grundstruktur des ressourcenorientierten Nachhaltigkeitschecks 455 12.1.3 Die Logik der Checkliste 456 12.1.4 Vom Nachhaltigkeitscheck zum Nachhaltigkeitsmanagement 458 12.2 Der Nachhaltigkeitscheck 460 12.2.1 Soziale Verantwortung – Arbeitspraktiken – Organisationsstruktur 460 12.2.2 Soziale Verantwortung Arbeitspraktiken – Gesundheit 461 12.2.3 Soziale Verantwortung Arbeitspraktiken – Arbeitsbedingungen 462 12.2.4 Soziale Verantwortung Bildung – Ausbildung 463 12.2.5 Soziale Verantwortung Bildung – Weiterbildung 464 12.2.6 Soziale Verantwortung Gemeinwesen - Standort/Kommune 465 12.2.7 Soziale Verantwortung Gemeinwesen - Global Supply Chain 466 12.2.8 Soziale Verantwortung Gemeinwesen – Corporate Volunteering / Sponsoring / Spenden 467 12.2.9 Ökologische Verantwortung Produktion 468 12.2.10 Ökologische Verantwortung Produkt 469 12.2.11 Ökologische Verantwortung Allgemeiner Geschäftsbetrieb 470 12.2.12 Ökonomische Verantwortung Verteilung – Arbeitseinkommen 471 12.2.13 Okonomische Verantwortung Verteilung – Staat 472 12.2.14 Ökonomische Verantwortung Verteilung – Zukunftsverträglichkeit 473 12.2.15 Ökonomische Verantwortung Geschäftspraktiken – Kunden 474 12.2.16 Ökonomische Verantwortung Geschäftspraktiken – Lieferanten 475 12.2.17 Ökonomische Verantwortung Geschäftspraktiken – Kapitalgeber 476 12.2.18 Ökonomische Verantwortung Geschäftspraktiken – Mitbewerber 477 12.2.19 Ökonomische Verantwortung Geschäftspraktiken – Partner 478 12.3 Worüber es sich lohnt, weiter nachzudenken 478 Statt eines Fazits: 55 Grunde für mehr Nachhaltigkeit 479 Literatur 483
Höhe
215 mm
Breite
15 cm

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