… Geboren wurde Gerhard Löwenthal 1922
in Berlin als Sohn eines jüdischen
Fabrikanten. In der NS-Zeit waren sein
Vater und er zeitweise im Konzentrationslager
Sachsenhausen inhaftiert, seine
Großeltern starben in Theresienstadt. Nach
dem Krieg wurde er Reporter. Von 1959
bis 1963 war er Hauptabteilungsleiter für
Wissenschaftliche Information bei der
Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung (OECD) in Paris.
Danach arbeitete er bis 1968 für das
ZDF als Europa-Korrespondent und
Studioleiter in Brüssel, bevor er die Leitung
des ZDF-Magazins übernahm.
Gerhard Löwenthal engagierte sich für die
Wiedervereinigung Deutschlands und trat
aktiv gegen jede Form totalitärer Herrschaft
ein. Menschenrechte, insbesondere
Meinungs- und Pressefreiheit galten ihm als
hohe Schutzgüter. Er starb am 6. Dezember
2002.
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