… Günther Debon (1921–2005) studierte Sinologie, Japanologie und Sanskrit. Zwischen 1968 und 1986 hatte er den Lehrstuhl für Sinologie an der Universität Heidelberg inne. Nach seiner Emeritierung widmete er sich auch der deutschsprachigen Literatur und hier insbesondere den Klassikern Goethe und Schiller. Mit Günter Eich zählte Günther Debon zu den profiliertesten Übersetzern chinesischer Lyrik. So erschienen u. a. »Herbstlich-helles Leuchten überm See. Chinesische Gedichte aus der Tang-Zeit« (1953), Lao-Tses »Tao-Tê-King – Das Heilige Buch vom Weg und von der Tugend« (1979), »Mein Haus liegt menschenfern, doch nah den Dingen. Dreitausend Jahre chinesischer Poesie« (1988), »Am Gestade ferner Tage. Japanische Lyrik der neueren Zeit« (1990).
Im Elfenbein Verlag erschien zuletzt 2003 eine repräsentative Auswahl aus dem dreitausend Jahre alten ›Kanonischen Buch der Lieder‹ (Shih-jing) unter dem Titel »Der Kranich ruft. Chinesische Lieder der ältesten Zeit«.
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