… Jurij Striedter, geb. 1926, zählt zu den herausragenden deutschen Literaturwissenschaftlern der Nachkriegszeit. Seine Begegnung mit den Theorien des Russischen Formalismus und des Tschechischen Strukturalismus haben seine wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung, Lehre und Publikation nachhaltig bestimmt. Geboren in Nowgorod, aufgewachsen in Leningrad, Reval/Tallin und Posen, studierte er nach 1945 Germanistik, Philosophie und Slawistik in Heidelberg, Paris und Berlin. 1959 habilitiert an der FU Berlin; dort Ernennung zum Professor für Slawische Philologie; seit dieser Zeit aktiver Trägern der interdisziplinären Gruppe „Poetik und Hermeneutik“. 1966 Wechsel an die Reformuniversität Konstanz. 1977 Berufung an die Harvard University, wo er bis 1996 lehrte. Heute lebt er mit seiner Frau Emanuela in Tampa (Florida).
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