… Olav H. Hauge (1908-1994) gilt heute unbestritten als einer der bedeutendsten norwegischen Dichter der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er wurde in Ulvik geboren, einer kleinen Gemeinde am Hardangerfjord, Westnorwegen, wo er sein ganzes Leben verbrachte. Hauges Lyrik weist einen weiten Formenreichtum auf. Weder verwarf er die literarische Tradition, noch sperrte er sich gegen das Neue. Verwurzelt ist diese Dichtung in der bäuerlichen Kultur seiner Heimat, deren einfache, bildreiche Sprache er pflegte.
Hauge trat auch als Übersetzer hervor, aus dem Deutschen übersetzte er vor allem Hölderlin, Trakl, Brecht und Celan. Das Tagebuch, posthum erschienen, das der Dichter 70 Jahre lang führte, könnte man das Tagebuch eines eifrigen Lesers nennen. Es umfaßt in 5 Bänden mehr als 4000 Seiten und wird von manchen Kritikern – obwohl Hauge nicht an eine Veröffentlichung dachte – als sein Hauptwerk betrachtet.
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