… Paul Ricoeur, (1913-2005), Professuren u. a. in Straßburg, an der Sorbonne, in Paris, Nanterre und Chicago. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Hegel-Preis, der Karl-Jaspers-Preis und der Grand Prix de l'Académie française. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. „La métaphore vive" (1975) und „Soi-même comme un autre (L'ordre philosophique)" (1990). Er ist einer der bedeutendsten französischen Philosophen der Gegenwart. Sein umfangreiches und breit gefächertes Werk umfasst phänomenologische und hermeneutische, geschichtswissenschaftliche, ethische und politische Fragestellungen, im Mittelpunkt steht die Frage nach der Subjektivität und dem Selbst. Seine Hauptwerke sind Finitude et culpabilité (2 Bde. 1960), De l'interprétation (1965), Le Conflit des Interprétations (1969), Temps et Récit (3 Bde. 1983-1985) und Soi-même comme un autre (1990).
Christlicher Glaube in moderner Gesellschaft / Mythos und Wissenschaft. Kunst und Religion. Literarische und religiöse Sprache. Enzyklopädische Bibliothek in 38 Teilbänden
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