… Walther Rathenau, 1867 als Sohn des AEG-Gründers
Emil Rathenau geboren, trat nach Studium
und Promotion 1899 in den Vorstand der AEG
ein und wechselte einige Jahre später in den Vorstand
der Berliner Handelsgesellschaft.
1921 wird er Reichsminister für Wiederaufbau
in der Weimarer Republik, 1922 Reichsaußenminister.
Mit dem Abschluss des Vertrags von
Rapallo mit der Sowjetunion über die Wiederaufnahme
diplomatischer Beziehungen und den
Wirtschaftsaustausch erzielt Rathenau einen
großen außenpolitischen Erfolg. Auch gegenüber
den Westmächten setzte er als Liberaler auf Ausgleich
und Diplomatie. Zu Hause aber wird er von
republikfeindlichen Kräften vehement bekämpft.
Die Feindseligkeiten richten sich gegen Walther
Rathenau als Außenminister und als Juden. Am
24. Juni 1922 wurde Rathenau in Berlin von
Rechtsradikalen ermordet.
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