Doch erst einmal ganz von vorne: Was bedeutet Plogging eigentlich? Here you go: Der Begriff setzt sich aus dem schwedischen Wort plocka (aufheben, auflesen) und dem Wort Jogging zusammen.
Dadurch lässt sich vielleicht schon erahnen, worum es bei dem Trend geht: Man geht mit einer Tüte bewaffnet joggen und sammelt währenddessen jeglichen Müll vom Boden auf, den man dabei so entdeckt – leere Flaschen, Zigarettenstummel, Elektromüll und alles, was man sonst noch so findet.
Plogging ist also perfekt, um was für die eigene Fitness zu tun und gleichzeitig die Welt ein kleines bisschen schöner zu machen!
Wie ist Plogging entstanden?
Der sportlich nachhaltige Trend kommt aus Schweden und wurde vom Geschäftsmann Erik Ahlström ins Leben gerufen. Seinen Arbeitsweg bestritt der Schwede stets mit dem Fahrrad – und dabei fiel ihm auf, dass der Müll auf Straße und den Gehwegen einfach nicht weniger wurde.
Durch die tägliche Konfrontation mit dem Müll auf dem Arbeitsweg kam ihm die Idee des Plogging. Kurzerhand stellte er das erdachte Konzept bei Laufgruppen vor – die Reaktion der Läufer und Läuferinnen: Begeisterung. Es konnte also los gehen!
Plogging goes Social Media
Ahlström zögerte nicht lange und bewarb die ersten öffentlichen Plogging Events via Facebook. Anschließend kam es, wie es bei einem ordentlichen Trend kommen musste: Alles nahm seinen Lauf und Plogging verbreitete sich über die sozialen Medien weltweit.
Wer sich immer noch nicht so richtig vorstellen kann, wie das Ganze aussieht, kann sich diese kurze Reportage vom Weltspiegel ansehen und sich ein besseres Bild machen.
Heute gibt es bereits in vielen Ländern Gruppen und Veranstaltungen zum gemeinsamen Plogging – auch bei uns in Deutschland.



