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Das neue einheitliche USB-C Kabel für Smartphones

rebuy Team - 22.11.2022

Das EU-Parlament entschied nach jahrelangen Verhandlungen, dass das USB-C Ladekabel zum Standard wird. Die Regelung gilt ab 2024 und beendet die Frage nach dem passenden Anschluss elektronische Geräte

Was das neue einheitliche USB-C Ladekabel für iPhone-Nutzer*innen bedeutet

  • Ab dem Jahr 2024 ist in der EU ein einheitliches Ladekabel für Mobiltelefone für alle Hersteller Pflicht – auch für Apple

  • Zum Standard wird nach dem Willen des EU-Parlaments das USB-C Ladekabel, mit dem bereits viele Smartphones arbeiten

  • Die Umstellung betrifft somit vor allem Besitzer eines iPhones, die ihr Smartphone bisher über die für Apple typische Lightning-Schnittstelle aufladen

  • Außer Smartphones sind laut der EU-Verordnung auch Tablets, Headsets und Digitalkameras mit einem einheitlichen Ladekabel auszurüsten

  • Darüber hinaus wurde vom EU-Parlament im Herbst 2022 eine Standardgeschwindigkeit für Fast Charger (Schnellladegeräte) beschlossen

Was wurde im EU-Parlament beschlossen?

Ein USB-C Ladekabel wird Standard, das entschied das EU-Parlament im Herbst 2022 nach jahrelangen Verhandlungen. Die Regelung gilt ab 2024 und beendet die große Frage nach dem passenden Anschluss für Smartphone und Tablet, E-Book-Reader und Digitalkamera. Für Verbraucher hat das immense Vorteile. So verzichtet Apple seit dem Release des iPhone 12 darauf, das obligatorische Lightning-Kabel beizulegen. Doch damit ist ein Neukauf notwendig, sofern Du kein iPhone Ladekabel mehr im Haus hast. Folglich kommen Zusatzkosten auf Dich zu. Diese haben auch viele Käufer von Bluetooth-Kopfhörern, Tablets und anderen mobilen Geräten. Dazu kommt, dass der Ladestecker nicht immer gemeinsam mit dem Kabel verkauft wird. Du schaffst ihn separat an und wirst erneut zur Kasse gebeten.

Und mehr noch: Abgesehen davon, dass ein einheitliches Ladekabel Pflicht wird, soll nach dem Willen der EU auch die Ladegeschwindigkeit von Fast Chargern in Zukunft harmonisiert werden. Darüber hinaus ist geplant, dass Käufer selbst entscheiden, ob sie ein elektronisches Gerät mit oder ohne Lademöglichkeit kaufen. Ab 2024 gelten die neuen Vorgaben zunächst für Smartphones, Tablets, E-Book-Reader, Headsets, mobile Videospielkonsolen, WLAN- und Bluetooth-Boxen sowie Digitalkameras. Innerhalb von 40 Monaten nach Inkrafttreten der EU-Verordnung ist es auch für Notebook-Hersteller Zeit, zu handeln. Dann müssen mobile Computer ebenfalls mit einem USB-C-Port ausgestattet sein.

Warum wurde das Gesetz verabschiedet?

Aktuell kann jeder Handy-Hersteller sein eigenes Kabelsüppchen kochen. Apple setzt auf Lightning, Samsung, Huawei und viele andere seit einigen Jahren auf ein USB-C Ladekabel. Auch Bluetooth-Kopfhörer, E-Reader, kabellose Tastaturen, Tablets und viele weitere elektronische Gadgets arbeiten mit Ladekabeln – und nicht immer mit USB-C. Die Folge: Jährlich entstehen allein durch Aufladekabel rund 11.000 Tonnen Elektroschrott. Auch im Alltag sind uneinheitliche Kabel lästig. Das weiß jeder iPhone-Besitzer, der schon einmal bei einem Samsung-User sein Smartphone aufladen wollte. Das EU-Parlament fokussiert bei seinen Beschlüssen für ein einheitliches Ladekabel vor allem den Umweltschutz. Es geht davon aus, dass sich EU-weit rund 1.000 Tonnen Abfall einsparen lassen. Bonus: Konsumenten sparen jährlich 250 Millionen Euro, weil sie keine neuen beziehungsweise zusätzlichen Ladekabel kaufen müssen. In Zukunft nutzt du somit für praktisch alle aufladbaren elektronischen Geräte nur ein Kabel.

iPhone wird geladen

Was heißt das für Apple?

In den vergangenen Jahren wechselten zahllose Hersteller von Smartphones, Tablets, Readern, Headsets und Co. auf ein USB-C Handy-Ladekabel – mit einer Ausnahme. Apple-User verwenden nach wie vor den Lightning-Anschluss. Seit 2012, genauer gesagt, mit Release des iPhone 5 verfügen die Smartphones aus Cupertino über diesen „Sonderstandard“. Und selbst einige neuere MacBooks arbeiten wieder mit dem Magsafe-Port; dabei integrierte Apple eine Zeitlang den USB-C-Anschluss in seine mobilen Computer. Mit der einheitlichen Schnittstelle ist zum Beispiel das MacBook Pro aus dem Jahr 2021 ausgerüstet. Die Vereinheitlichung des Handy-Ladekabels bedeutet wohl das Ende des iPhone Ladekabels, wie wir es heute kennen. Apple ist zwar nicht begeistert von der EU-Verordnung und warf der Europäischen Gemeinschaft bereits 2021 „Innovationsfeindlichkeit“ vor. Genützt hat das wenig. Das USB-C Ladekabel kommt und Apple ist dabei, wie das Unternehmen wenige Tage nach der EU-Entscheidung bekannt gibt.

Wie betrifft die Umstellung iPhone-Besitzer*innen?

Wer heute ein Smartphone von Apple sein Eigen nennt, hat auch mindestens ein iPhone Ladekabel. Spätestens ab 2024 kann du das einmotten, denn dann heißt es: tschüss Lightning, willkommen USB-C. Dass auch die iPhones bald mit USB-C-Anschluss versehen werden, ist zu erwarten. Experten zufolge sind jedoch auch andere Szenarien denkbar. So sei es möglich, dass Apple den Ladeanschluss komplett eliminiert und ausschließlich auf kabellose Optionen setzt. Ähnlich ging das Unternehmen mit dem separaten Kopfhöreranschluss vor. Seit dem iPhone 7 fehlt der. Stattdessen nutzt du den Lightning-Anschluss für dein Headset oder setzt gleich auf eine kabellose Variante. Für den Verbraucher ist das ausschließlich kabellose Laden kein Vorteil. Erstens dauert es in der Regel länger, vor allem im Vergleich zu einem schnurgebundenen Fast Charger. Zweitens brauchst du ein Ladepad und das auch unterwegs. Dein iPhone mal eben per Powerbank mit Energie zu versorgen, ist dann nicht mehr möglich.

Eine weitere Alternative zum Komplettumstieg auf ein einheitliches Ladekabel ist ein EU-Sonderweg. In diesem Fall produziert Apple für den europäischen Markt Smartphones mit dem geforderten USB-C Ladekabel und behält im Rest der Welt Lightning bei. Vorteile hat das kaum. So wäre abzusehen, dass sich die Herstellungskosten und folglich der Verkaufspreis immens erhöhen. Optimisten sehen in der Notwendigkeit für ein einheitliches Ladekabel allerdings auch Potenzial für Apple und das nützt auch dir als User. Infrage kommen hier etwa Adapter, mit denen du dein Lightning-Kabel weiternutzen kannst – und eben die Integration des USB-C-Standards in allen neuen iPhones.

Welche iPhones haben USB-C?

Bislang verfügt kein iPhone über ein USB-C Ladekabel. Dabei ist die Schnittstelle im Hause Apple nicht unbekannt. Nahezu alle MacBooks und die aktuellen iPads arbeiten bereits mit dem einheitlichen Kabel. Bei seinen Tablets hat Apple USB-C im Jahr 2018 mit dem Release des iPads Pro 11 und des iPad Pro 12.9 eingeführt. Einzig die Nutzer der iPhones sowie von einigen Zubehörteilen wie den drahtlosen Headsets, den Apple Airpods, schauen noch aufs Lightning-Kabel. Funfact: Es ist durchaus möglich, ein einheitliches Ladekabel etwa an ein iPhone 12 anzuschließen. Findige Tüftler haben das ausprobiert und den Lightning-Anschluss eines iPhones 12 Pro Max mit USB-C getauscht. Ein ähnliches Experiment mit einem iPhone X brachte im Jahr 2021 bei einer Auktion mehr als 100.000 Dollar ein.