Ein USB-C Ladekabel wird Standard, das entschied das EU-Parlament im Herbst 2022 nach jahrelangen Verhandlungen. Die Regelung gilt ab 2024 und beendet die große Frage nach dem passenden Anschluss für Smartphone und Tablet, E-Book-Reader und Digitalkamera. Für Verbraucher hat das immense Vorteile. So verzichtet Apple seit dem Release des iPhone 12 darauf, das obligatorische Lightning-Kabel beizulegen. Doch damit ist ein Neukauf notwendig, sofern Du kein iPhone Ladekabel mehr im Haus hast. Folglich kommen Zusatzkosten auf Dich zu. Diese haben auch viele Käufer von Bluetooth-Kopfhörern, Tablets und anderen mobilen Geräten. Dazu kommt, dass der Ladestecker nicht immer gemeinsam mit dem Kabel verkauft wird. Du schaffst ihn separat an und wirst erneut zur Kasse gebeten.
Und mehr noch: Abgesehen davon, dass ein einheitliches Ladekabel Pflicht wird, soll nach dem Willen der EU auch die Ladegeschwindigkeit von Fast Chargern in Zukunft harmonisiert werden. Darüber hinaus ist geplant, dass Käufer selbst entscheiden, ob sie ein elektronisches Gerät mit oder ohne Lademöglichkeit kaufen. Ab 2024 gelten die neuen Vorgaben zunächst für Smartphones, Tablets, E-Book-Reader, Headsets, mobile Videospielkonsolen, WLAN- und Bluetooth-Boxen sowie Digitalkameras. Innerhalb von 40 Monaten nach Inkrafttreten der EU-Verordnung ist es auch für Notebook-Hersteller Zeit, zu handeln. Dann müssen mobile Computer ebenfalls mit einem USB-C-Port ausgestattet sein.