Die Batterie bleibt leer, obwohl das Gerät am Ladekabel hängt, oder das Gerät lädt nur sehr langsam – wenn dein iPhone plötzlich nicht mehr richtig lädt, kann das schnell zu Stress führen. Die Ursachen reichen von einer leicht verdreckten Ladebuchse bis hin zu komplexen Hardwaredefekten.
Mithilfe dieses Guides kannst du die Ursache für das Problem Schritt für Schritt diagnostizieren und eine passende Lösung finden. Sollte eine Reparatur wirtschaftlich keinen Sinn mehr machen, ist ein Verkauf oft die smarteste Lösung. Auch hierzu findest du wichtige Tipps und Hinweise im folgenden Ratgeber.
Die häufigsten Ursachen
Ladeprobleme bei Apple-Geräten sind weit verbreitet, aber sie weisen nicht immer auf eine kaputte Batterie hin. In vielen Fällen liegt es vielmehr an externen Faktoren. Dreck, Fussel oder Staub sammeln sich im Inneren der Ladebuchse an und hindern das Ladekabel daran, eine Verbindung aufzubauen. Auch minderwertige oder beschädigte Kabel und Adapter von Drittanbietern können die Ursache sein.
Anfälligkeit je nach Anschluss: Lightning vs. USB-C
Die Art des Anschlusses spielt eine wichtige Rolle bei der Ursachenfindung. Welchen Anschluss dein iPhone hat, hängt davon ab, aus welcher Modellgeneration es stammt.
Lightning-Anschluss
Ältere Modelle setzen auf Apples proprietären Lightning-Anschluss. Dieser ist zwar sehr robust, allerdings haben die Ladekabel freiliegende Pins, die mit der Zeit korrodieren können. Zudem sammelt sich im Inneren des tiefen Anschlusses sehr leicht Dreck an.
USB-C-Anschluss
Mit den neueren Generationen hat Apple seinen Geräten den Industriestandard USB-C spendiert. USB-C ermöglicht zwar schnellere Datentransfers und Ladezeiten, durch den zentralen Kontaktpin im Inneren des Ports entsteht jedoch eine neue Problemstelle. Wenn das USB-C-Kabel in einem falschen Winkel oder mit zu viel Kraft in den Port gesteckt wird, kann der Anschluss dadurch beschädigt werden.
