Nur 29% halten Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte für entscheidend, womit wir mehr Aufklärungsarbeit benötigen, um das Bewusstsein dafür zu schärfen.

rebuy Team - 14.05.2024
Laut unserer Umfrage ist der beste Deal für eine Mehrheit der Online-Shopper:innen der entscheidende Faktor, während nachhaltige Aspekte eher untergeordnet sind.
Nur 29% halten Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte für entscheidend, womit wir mehr Aufklärungsarbeit benötigen, um das Bewusstsein dafür zu schärfen.

Die Umfrage zeigt, dass 61% der Befragten den niedrigsten Preis als entscheidendes Kriterium ansehen. Es ist an der Zeit, über umweltgerechte Alternativen nachzudenken, die einen wirklichen Unterschied machen können.
Interessanterweise ist für etwa ein Drittel der Befragten (29%) die Berücksichtigung von Umwelt- und Herstellungsaspekten bei einem Kauf wichtig. In der Gruppe der 18-29-Jährigen steigt dieser Prozentsatz sogar auf 39%.
Vier von fünf Umfrageteilnehmenden gaben an, die Nachhaltigkeitsaspekte einer Online-Plattform zu recherchieren, bevor sie dort einkaufen. Dies zeigt noch einmal mehr, dass Verbraucher:innen mehr Interesse an umweltverträglichen Optionen zeigen.
Die populäre Meinung, dass umweltschonende Produkte teuer sind, bröckelt. Die Umfrage zeigt, dass 36% der Befragten den Preis für nachhaltige Produkte höchstens minimal höher empfinden. Das zeigt, dass die Wahrnehmung von "teurer Nachhaltigkeit" sich verändert.
erläutert CEO von rebuy Dr. Philipp Gattner.

Die günstigsten Schnäppchen sind nicht immer die besten Deals, insbesondere wenn es um Nachhaltigkeit und Qualität geht. Laut der Umfrage von rebuy würde gut die Hälfte der Verbraucher:innen nicht von einer Online-Verkaufsplattform kaufen, wenn die Versandkosten den Produktpreis deutlich übersteigen oder Zweifel an der Produktqualität aufkommen. Das ist bei etwa einem Drittel der Befragten (34%) der Fall, wenn der Preis extrem niedrig ist. Noch entscheidender sind schlechte Produktbewertungen und die Befürchtung vor Produktfälschungen. Diese Faktoren halten 57% bzw. 51% der Verbraucher:innen davon ab, auf bestimmten Plattformen einzukaufen. Ein weiteres mahnendes Signal ist das Fehlen von Qualitätssiegeln, wie dem CE-Siegel oder Umweltverträglichkeits-Siegeln. Für fast ein Viertel (23%) der befragten Konsument:innen sind solche Siegel ein entscheidender Faktor, um letztendlich den Checkout-Button zu klicken. Diese Aspekte verstärken die Botschaft, dass es beim Online-Shopping nicht nur um den Preis gehen sollte. Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit sind wichtige Faktoren, die ebenfalls beachtet werden sollten - alles Bereiche, in denen Gebrauchtwaren eine starke und verantwortungsbewusste Wahl darstellen können.

Mach mit bei deiner eigenen “Grünen Revolution” direkt von deinem Zuhause aus! Wie?
1. Verkaufe die Sachen, die du zwar magst, aber eigentlich nicht (mehr) wirklich brauchst
Deine alten Bücher, Musik, Filme oder Technik-Gadgets könnten den Tag anderer Menschen erhellen und gleichzeitig unseren Planeten retten!
2. Schmeiß das Überflüssige und spare Ressourcen!
Jedes Mal, wenn du gebrauchte Artikel verkaufst, statt neue zu kaufen, schonst du Ressourcen und hilfst unserer Erde.
3. Weniger Produktion, mehr Freude für die Umwelt!
Genau, die Herstellung neuer Sachen nimmt nicht nur Ressourcen in Anspruch, sondern belastet auch die Umwelt mit Abfällen und Emissionen. Wir sollten die Konsum-Rotation aufhalten und stattdessen unsere Sachen wiederverwenden und weitergeben.
4. Endlich wieder Platz in der Schublade
Stell dir vor, du hättest plötzlich ein super geräumiges Zimmer und Schubladen, in denen nur noch das liegt, was du wirklich brauchst. Klingt fantastisch, oder?
5. Mit jedem verkauften Artikel landet Extrageld auf deinem Konto
Mach mit beim Aussortieren und dem Win-Win. Für dich und dein Geldbeutel, aber auch für die Umwelt.