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Umweltmonitor 2024 – Was hat sich getan?

rebuy Team - 19.07.2024

Haben wir durch nachhaltiges Handeln den ein oder anderen Meilenstein erreicht? Eins ist klar: Das Jahr 2023 hat wie kein Jahr zuvor den fortschreitenden Klimawandel deutlich gemacht.

Umweltmonitor 2024: Sind wir auf dem richtigen Weg zu einer nachhaltigen Zukunft?

Während der Klimawandel und die Zerstörung unserer Ökosysteme unaufhörlich voranschreiten, stehen wir alle vor der großen Frage: Sind wir schnell genug, um nachhaltige Alternativen zu entwickeln und zu integrieren, um das Ruder rechtzeitig herumzureißen? Mit dem im Jahr 2024 veröffentlichten Umweltmonitor liefert uns das Umweltbundesamt ein Bild zur Beantwortung dieser dringenden Frage. Der Umweltmonitor betrachtet zehn zentrale Themenfelder des Umweltzustands und der Umweltschutzbemühungen. Innerhalb dieser Themenfelder deckt der Bericht die Zusammenhänge zwischen den aktuellen Zuständen und den für dringend erforderlichen Handlungen aus politischer und regulatorischer Perspektive auf.

Frau freut sich über die positiven Entwicklungen

Positive Entwicklungen und ihre Bedeutung

Es gibt Hoffnungen auf Veränderungen in einigen Bereichen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet voran und erreicht seine Ziele für 2023 -yay! Immer mehr Jobs im Bereich der Erneuerbaren Energien ist ein klares Signal für das Fortschreiten des Wandels. Besonders erfreulich ist der deutliche Rückgang der Treibhausgasemissionen, der vor allem auf eine geringere fossile Energieerzeugung und eine im Jahr 2023 gesunkene Energienachfrage von Wirtschaft und Verbrauchern zurückzuführen ist. Allerdings sollten wir uns nicht täuschen lassen. Diese positiven Entwicklungen machen zwar Mut, aber sie stellen nur einen Bruchteil dessen dar, was getan werden muss, um unsere Umwelt und unsere Zukunft auf unserem Zuhause zu schützen. 

Dringende Herausforderungen und Handlungsfelder

Das Jahr 2023 hat uns beispielsweise deutlich gemacht, wie der fortschreitende Klimawandel unsere Ökosysteme und Artenvielfalt bedroht. Extreme Wetterereignisse, schmelzende Gletscher und Temperaturen, die immer neue Rekorde brechen, beherrschten die weltweiten Nachrichten. Besonders betroffen ist der Bereich Fläche und Land-Ökosysteme. Trotz des integralen Umweltprogramms 2030 hat die Siedlungs- und Verkehrsfläche nicht wie geplant auf 20 Hektar pro Tag begrenzt werden können. Die Artenvielfalt und Landschaftsqualität zeigen alarmierende Rückgänge und werden von intensiver landwirtschaftlicher Nutzung, Zersiedelung der Landschaft und Stoffeinträgen bedroht. Mit Blick auf Ressourcenschutz und Abfallerzeugung wurden die Zielsetzungen der Bundesregierung, hinsichtlich einer erhöhten Rohstoffproduktivität und einer Reduktion des Rohstoff-Fußabdrucks, bisher nicht erreicht. Einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Zukunft zeigt leider auch die Luftreinhaltung, die immer noch nicht sauber ist. Obwohl die Emissionen von Luftschadstoffen insgesamt rückläufig waren, bleibt die Belastung der Bevölkerung durch Feinstaub und Luftschadstoffe in Ballungsräumen besorgniserregend hoch. Die Wasserqualität, insbesondere das Nitratgehalt im Grundwasser und die Kunststoffverschmutzung in der Nordsee, ist ebenfalls alarmierend. Trotz entsprechender Maßnahmen weisen immer noch 16 % der Grundwassermessstellen eine Überschreitung des Nitrat-Grenzwerts auf. Ähnlich steht es um die Menge des Kunststoffmülls in der Nordsee, die dramatische Auswirkungen auf die Meeresflora und -fauna hat. 

Grünlandflächen: Aktuelle Entwicklung und Wertung

Grünlandflächen sind ein wertvoller Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz. Good news: Konnte der fortgesetzte Grünlandverlust durch die EU-Agrarpolitik seit 2014 gestoppt werden. Die Flächen sind seit dem Jahr 2013 sogar wieder leicht gewachsen und liegen aktuell auf dem Niveau von damals. Daher kann das damals gesetzte Umweltziel momentan als erreicht betrachtet werden. Die Statistik zeigt jedoch auch, dass der Druck auf das Grünland unverändert hoch ist. Trotz Maßnahmen zur Erhaltung, sowohl im Rahmen der EU-Agrarpolitik als auch auf nationaler Ebene, hat das Grünland in den letzten Jahrzehnten deutlich abgenommen. Die intensive Landwirtschaft, der Bedarf an Ackern für Futter- und Energiepflanzen und der Flächenverbrauch durch Siedlung und Verkehr stellen weiterhin erhebliche Bedrohungen dar. Ein umfassender und effektiver Grünlandschutz bleibt also weiterhin von entscheidender Bedeutung. 

Stau

Siedlungs- und Verkehrsflächen

In den Jahren 2019 bis 2022 nahmen täglich durchschnittlich 52 Hektar Siedlungs- und Verkehrsflächen neue Gebiete in Anspruch. Dieser Wert muss bis 2030 drastisch reduziert werden, um die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu erreichen. Trotz allem ist diese Entwicklung nicht vollständig negativ. Zwar konnte das Ziel, die tägliche Inanspruchnahme auf 30 Hektar zu reduzieren, bislang nicht erreicht werden, aber seit dem Jahr 2000 hat sich die Flächeninanspruchnahme halbiert! Dies zeigt, dass mit den richtigen Strategien und Anstrengungen eine weitere Reduzierung möglich ist. 

Auf dem Weg zur Biodiversität

Im Jahr 2019 lag der Artenvielfalt- und Landschaftsqualität-Indikator bei 75,3 % und dabei weiterhin weit von dem Zielwert von 100% entfernt. Die intensive Landwirtschaft, die Zersiedelung der Landschaft, die Versiegelung von Böden und der großflächige Eintrag von Toxinen sowie Säurebildnern sind die Hauptursachen für diese Situation. Um bis 2030 eine hundertprozentige Erholung zu erreichen, muss noch viel mehr passieren.

Kunststoffmüll in der Nordsee

Ein Gewässer voller Kunststoffmüll ist ein riesengroßes Problem in der Nordsee. Im Magen von rund 49% der tot gefundenen Eissturmvögel finden sich mehr als 0,1 Gramm Kunststoffe, ein Wert, der laut OSPAR maximal bei 10% liegen sollte. Zwar haben sich in den letzten Jahren die durchschnittlich verschluckte Kunststoffmenge und der Anteil der Tiere mit mehr als 0,1 g Kunststoffen im Magen leicht reduziert, ein langfristiges OSPAR-Ziel kann jedoch erst in der fernen Zukunft erreicht werden. 

Auch Flüsse brauchen Zeit, um sich zu erholen. Nur etwa 8% der deutschen Bäche und Flüsse waren 2021 in einem mindestens „guten“ ökologischen Zustand oder zeigten ein mindestens „gutes“ ökologisches Potenzial. Hier bleibt viel zu tun, um die Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie bis 2027 zu erreichen. Zusammenfassend liegt vor uns noch ein langer Weg zu einer nachhaltigen Zukunft. Aber auch hier heißt es: Mit entschlossenem Handeln, Investitionen und konkreten Zielen können wir gemeinsam einen Wandel herbeiführen und unsere Umwelt für kommende Generationen schützen.

Rohstoff-Fußabdruck: Ein Ende in Sicht?

Trotz der leichten Schwankung in den letzten Jahren, ist der Rohstoff-Fußabdruck pro Kopf in Deutschland von 2010 bis 2021 nur um 1% gesunken. Angesichts des enormen Rohstoffkonsums im internationalen Vergleich ist es evident, dass mehr Anstrengungen notwendig sind, um diesen zu reduzieren. Während wirtschaftliche Aktivitäten und Industrieprozesse in den Jahren der Covid-19-Pandemie reduziert wurden, hat sich der Rohstoffbedarf anderer Sektoren erhöht. Dies ist gewiss kein ideales Szenario; es bedeutet jedoch auch, dass wir wissen, wo Verbesserungen vorgenommen werden müssen. Der Schlüssel für eine nachhaltige Rohstoffnutzung liegt in der effektiveren Nutzung und im Recycling von Rohstoffen. 

Siedlungsabfälle: Ein Haufen Probleme

Die Menge an Siedlungsabfällen bleibt seit 2010 im Wesentlichen unverändert und liegt bei circa 51,8 Millionen Tonnen. Dies verdeutlicht, wie stark wir eine Kultur der Wiederverwendung und des Recyclings benötigen. Um die Ziele der Bundesregierung zu erreichen, müssen sich alle an der Abfallreduktion beteiligen. 

Emission von Treibhausgasen: Erfolge und Herausforderungen

Die gute Nachricht: Die deutschen Treibhausgas-Emissionen sind zwischen 1990 und 2023 um 46,1% gesunken! Damit setzt Deutschland seinen Kurs fort, die Ziele des Pariser Abkommens zu erfüllen. Doch während wir Fortschritte sehen, dürfen wir die vor uns liegenden Aufgaben nicht vergessen. Um das ambitionierte Ziel der Bundesregierung - eine Reduktion um 65% der Emissionen von 1990 bis 2030 - zu erreichen, müssen wir noch mehr hin zur Umstellung auf erneuerbare Energien und weg von der Nutzung der fossilen Energieerzeugung. 

Globale Lufttemperatur: Auch ein heißes Thema

Die Erderwärmung ist ein weltweites Phänomen, und die Zahlen sprechen Bände: 2023 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1850. Und sogar die letzten neun Jahre warn die weltweit wärmsten Jahre seit 1850. Daher gilt: Für den dringend nötigen Kurswechsel benötigen wir drastische Maßnahmen zur Reduktion der globalen Treibhausgasemissionen. 

Kind kühlt sich in der Hitze ab

Heiße Tage: Der neue Normalzustand?

In den letzten Jahren haben wir in Deutschland immer mehr heiße Tage erlebt. Diese Tatsache steht im direkten Zusammenhang mit dem weltweit steigenden Temperaturanstieg durch den Klimawandel. Aber es ist noch nicht zu spät, um die Wende einzuläuten und das Ruder in eine kühlere und nachhaltigere Zukunft zu steuern. 

Umweltfreundlicher Konsum: Weniger ist mehr

Obwohl der Marktanteil umweltfreundlicher Produkte gestiegen ist, liegt er 2022 immer noch nur bei 13,9%. Angesichts des ambitionierten Ziels der Bundesregierung, diesem Wert bis 2030 auf 34% zu steigern, besteht hier offensichtlicher Handlungsbedarf - insbesondere in den Bereichen Lebensmittel und Nutzung von Autos. Es ist offensichtlich, dass jede:r Einzelne von uns einen Beitrag leisten muss, indem wir bewusst umweltfreundliche und nachhaltige Produkte konsumieren. 

Fazit

Das sind natürlich keine kleinen Herausforderungen. Der Bericht macht deutlich, dass dringend noch mehr Maßnahmen zum Schutz unserer Umwelt, des Klimaschutzes und der Schonung unserer natürlichen Ressourcen, erforderlich sind. Noch ist aber nicht alles verloren. Wir können den Kurs immer noch ändern und eine nachhaltige Zukunft gestalten. Es ist klar, dass wir uns in einer kritischen Phase der Menschheitsgeschichte befinden. Die Entscheidungen, die wir heute treffen und die Maßnahmen, die wir ergreifen, werden das Wohl oder Leid kommender Generationen bestimmen. Wie der Umweltmonitor 2024 zeigt, wurden Fortschritte erzielt und die Kapazitäten für umfassende positive Veränderungen sind vorhanden. Es ist Zeit, diesen Weg mutig, entschlossen und gemeinsam zu gehen. 

Es gibt noch viel zu tun und wir werden auch nicht müde immer mehr Menschen davon zu überzeugen, wie gut wiederaufbereitete Produkte sind.

Du willst Teil der Kreislaufwirtschaftsbewegung sein? 

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/daten-zur-umwelt-umweltmonitor-2024.pdf