Aus 1 Bewertungen zu Elbendunkel 1: Kein Weg zurück
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★★★★★
☆☆☆☆☆
dystopische Fantasy-Geschichte vom feinsten
Nadine M. - Bewertet am 25.08.2020
Zustand: Sehr gut
Zu Beginn muss ich sagen, dass mich das Buch vor allem durch das tolle Cover angesprochen hat und die Inhaltsangabe mich anschließend restlos überzeugt hat, das Buch zu lesen.
Luz ist die Tochter des obersten Elben-Bewachers von San Franzisco. Sie wächst behütet und von der bösen Welt abgeschirmt… auf. Inzwischen ist sie fast volljährig und hat ihr erstes geheimes Date. Leider führt sie diese Verabredung ins Elben-Ghetto. Die Disco wird später Ort einer Razzia, bei der Luz in die Fänge von Darel kommt, der sie gegen einen Dunkelelben, den Luz Vater gefangen hält austauschen möchte. Das geht jedoch schief, und Luz wird von den Sicherheitsbehörden aufgegriffen. Ein Bluttest entlarvt, dass sie nicht die Tochter ihres angeblichen Vaters sein kann, weil sie elbische Gene besitzt. Damit gerät ihre Welt aus den Fugen und sie zwischen alle Fronten.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz so leicht, da es immer wieder politische Verkündungen gab, die für mich sehr trocken waren und meinen Lesefluss etwas behindert haben. . Aber wenn man einmal darüber hinwegschaut, wird man gleich von der spannenden und rasanten Geschichte gepackt. Rena Fischer plänkelt nicht lang rum, sondern lässt den Leser sofort in die Rasanz der Geschichte eintauchen. Der Spannungsbogen blieb über das gesamte Buch hoch und hat mich vollkomen in die Geschichte eintauchen lassen.
Luz Charakter hat mir sehr gut gefallen. Sie wächst über die Rolle des behüteten Menschenmädchens hinaus. Ihre Wandlung von der Prinzessin in rosa Watte in eine Rebellin fand ich sehr gut gelungen und durchdacht. Sie hat mich mit ihren Reaktionen und Gefühlen oft überrascht und hinterließ mir ein Schmunzeln im Gesicht. Auch der geheimnisvolle Darel, den ich bis heute nicht durchschauen kann, hat mein Herz im Sturm erobert. Ein Antagonist mit Charme und einem Ziel, dass er nicht aus den Augen verliert. Man konnte das Knistern zwischen den beiden förmlich spüren.
Rena Fischer konnte mich, abgesehen von der klitzekleinen Kritik, richtig begeistern. Ich liebe ihren Schreibstil, ihre Fantasie und vor allem das Setting der Geschichte. Ich werde in Zukunft definitiv noch weitere Bücher von ihr lesen.