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Technische Daten
Erscheinungsdatum
05.05.2008
Sprache
Deutsch
EAN
9783570304624
Herausgeber
cbt
Sonderedition
Nein
Autor
Jenny-Mai Nuyen
Seitenanzahl
512
Einbandart
Taschenbuch
Lesealter
12-99
Autorenporträt
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. Seit ihrem literarischen Debüt Nijura - Das Erbe der Elfenkrone wird sie als eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre gefeiert. Nach einem Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Jenny-Mai Nuyen - “Nijura – Das Erbe der Elfenkrone“
Jacqueline - Bewertet am 09.07.2014
Zustand: Sehr gut
Inhalt:
Nill ist ein Mischling aus Mensch und Elf, was sie in dem Menschendorf, in dem sie aufgewachsen ist, immer zur Außenseiterin und zum Ziel des Spottes der Anderen gemacht hat. Eines Tages findet sie jedoch einen Steindorn im Wald, dem die Seherin des Dorfes eine große Bedeutung zuspricht.… Nill wird auf die Reise geschickt, ihn dem Elfenkönig zu überbringen, ohne zu ahnen, welche Wichtigkeit der Stein und auch sie selbst für die Zukunft der Elfen haben.
Meinung:
Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt. Zuerst lernt man Scapa kennen, einen jungen Dieb, der auf den Straßen Kesselstadts lebt. Man erfährt etwas über seine Vergangenheit und erlebt gemeinsam mit ihm sein tägliches Leben und andere Ereignisse. Anschließend begibt sich die Geschichte in das Dorf, in dem Nill lebt. Auch dort wird man zunächst in das Geschehen eingeführt und erfährt eine Menge über sie und ihr Leben, ohne dass es nacherzählt oder langweilig wirkt. Die Informationen werden so geschickt in die Geschichte eingewoben, dass man sie kaum direkt wahrnimmt, sondern nur auf die Handlung achtet.
Nachdem man nun alle bedeutenden Charaktere kennengelernt hat, kreuzen sich ihre Wege. Dieses Treffen ist dabei sehr geschickt eingefädelt, sodass es nicht zu gewollt, sondern zufällig und sehr realistisch wirkt. Die Erzählweise variiert dabei, sodass man sich noch besser in jede der Personen hineinversetzen kann, für alle gewisse Sympathien aufbaut und sie kennenlernt.
Die Hauptfigur Nill ist zunächst eher zurückhaltend und misstrauisch, da ihr ihr ganzes Leben lang nur Ablehnung entgegengebracht wurde. Im Laufe der Geschichte verändert sie sich aber, fasst Selbstvertrauen und bringt dadurch genug Mut auf, um ihre Bestimmung erfüllen zu können.
Bei diesem Buch handelt es sich um High-Fantasy. Das bedeutet, es gibt eine eigene Welt, in der verschiedene Völker leben. Davon bemerkt man zunächst allerdings nicht viel, da sich die Handlung anfangs auf den Menschenjungen Scapa beschränkt und Elfen nur am Rand erwähnt werden. Die Welt wirkt zunächst auch nicht besonders ungewöhnlich, sondern nur altmodischer als wir es gewohnt sind. Erst als Nill auftaucht und es um ihre Herkunft geht, werden die Elfen wirklich betrachtet.
Alles ist sehr einfach zu verstehen und anders als in anderen Büchern dieses Genres, gibt es nicht auf Anhieb eine komplexe Welt, die man verstehen muss und man wird auch nicht mit komplizierten Namen von Personen oder Ortschaften überhäuft, die man sich sowieso nicht merken kann. Die Autorin beschränkt sich hier auf das Wesentliche, allerdings wirkt die von ihr geschaffene Welt dadurch nicht zu simpel, sondern genau richtig.
Die Grundlage der Geschichte ist, dass die Hälfte der Elfenkrone, die gewaltsam von einem Menschen erobert wurde, nun das Schicksal der Elfen gefährdet. Das gilt es natürlich zu verhindern, weshalb sich die Protagonistin nun auf eine Reise begibt.
Obwohl der Frieden auf dem Spiel steht, dreht sich die Geschichte nicht komplett um Kriege oder Kämpfe, sondern befasst sich hauptsächlich mit den Charakteren, ihren Taten und ihrer Reise. Auch das große Finale kommt ohne ewige Beschreibungen eines Kampfes und von Gewalt aus. Das macht dieses Werk zu einem Buch, das auch für jüngere oder gewaltablehnende Leser geeignet ist.
Der Schreibstil der Autorin ist genug ausgeschmückt, um das Lesen außergewöhnlich und die Vorstellung der Welt und der Charaktere einfach zu gestalten. Trotzdem verliert sie sich nicht in seitenlangen Beschreibungen, sondern überlässt auch der Vorstellungskraft noch etwas Spielraum. Wie für High-Fantasy Werke üblich, wirkt der Sprachstil der Charaktere eher altertümlich, allerdings hält es sich noch im Rahmen und er wirkt nicht aufgesetzt.
Dieser Schreibstil trägt gemeinsam mit den sehr gelungenen Charakteren dazu bei, dass mir trotz oftmals fehlender Spannung nicht die Freude an diesem Buch verloren ging.
Fazit:
Ein Buch, das sich trotz seiner Ansiedlung im High-Fantasy Bereich nicht in komplexen Beschreibungen oder Vorgeschichten verliert, sondern mit einer interessanten, aber nicht allzu spannungsgeladenen Handlung und einem schönen Schreibstil zu überzeugen weiß.
Hat dir die Bewertung geholfen?
★★★★★
☆☆☆☆☆
Jenny-Mai Nuyen - “Nijura – Das Erbe der Elfenkrone“
Jacqueline - Bewertet am 09.07.2014
Zustand: Sehr gut
Inhalt:
Nill ist ein Mischling aus Mensch und Elf, was sie in dem Menschendorf, in dem sie aufgewachsen ist, immer zur Außenseiterin und zum Ziel des Spottes der Anderen gemacht hat. Eines Tages findet sie jedoch einen Steindorn im Wald, dem die Seherin des Dorfes eine große Bedeutung zuspricht.… Nill wird auf die Reise geschickt, ihn dem Elfenkönig zu überbringen, ohne zu ahnen, welche Wichtigkeit der Stein und auch sie selbst für die Zukunft der Elfen haben.
Meinung:
Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt. Zuerst lernt man Scapa kennen, einen jungen Dieb, der auf den Straßen Kesselstadts lebt. Man erfährt etwas über seine Vergangenheit und erlebt gemeinsam mit ihm sein tägliches Leben und andere Ereignisse. Anschließend begibt sich die Geschichte in das Dorf, in dem Nill lebt. Auch dort wird man zunächst in das Geschehen eingeführt und erfährt eine Menge über sie und ihr Leben, ohne dass es nacherzählt oder langweilig wirkt. Die Informationen werden so geschickt in die Geschichte eingewoben, dass man sie kaum direkt wahrnimmt, sondern nur auf die Handlung achtet.
Nachdem man nun alle bedeutenden Charaktere kennengelernt hat, kreuzen sich ihre Wege. Dieses Treffen ist dabei sehr geschickt eingefädelt, sodass es nicht zu gewollt, sondern zufällig und sehr realistisch wirkt. Die Erzählweise variiert dabei, sodass man sich noch besser in jede der Personen hineinversetzen kann, für alle gewisse Sympathien aufbaut und sie kennenlernt.
Die Hauptfigur Nill ist zunächst eher zurückhaltend und misstrauisch, da ihr ihr ganzes Leben lang nur Ablehnung entgegengebracht wurde. Im Laufe der Geschichte verändert sie sich aber, fasst Selbstvertrauen und bringt dadurch genug Mut auf, um ihre Bestimmung erfüllen zu können.
Bei diesem Buch handelt es sich um High-Fantasy. Das bedeutet, es gibt eine eigene Welt, in der verschiedene Völker leben. Davon bemerkt man zunächst allerdings nicht viel, da sich die Handlung anfangs auf den Menschenjungen Scapa beschränkt und Elfen nur am Rand erwähnt werden. Die Welt wirkt zunächst auch nicht besonders ungewöhnlich, sondern nur altmodischer als wir es gewohnt sind. Erst als Nill auftaucht und es um ihre Herkunft geht, werden die Elfen wirklich betrachtet.
Alles ist sehr einfach zu verstehen und anders als in anderen Büchern dieses Genres, gibt es nicht auf Anhieb eine komplexe Welt, die man verstehen muss und man wird auch nicht mit komplizierten Namen von Personen oder Ortschaften überhäuft, die man sich sowieso nicht merken kann. Die Autorin beschränkt sich hier auf das Wesentliche, allerdings wirkt die von ihr geschaffene Welt dadurch nicht zu simpel, sondern genau richtig.
Die Grundlage der Geschichte ist, dass die Hälfte der Elfenkrone, die gewaltsam von einem Menschen erobert wurde, nun das Schicksal der Elfen gefährdet. Das gilt es natürlich zu verhindern, weshalb sich die Protagonistin nun auf eine Reise begibt.
Obwohl der Frieden auf dem Spiel steht, dreht sich die Geschichte nicht komplett um Kriege oder Kämpfe, sondern befasst sich hauptsächlich mit den Charakteren, ihren Taten und ihrer Reise. Auch das große Finale kommt ohne ewige Beschreibungen eines Kampfes und von Gewalt aus. Das macht dieses Werk zu einem Buch, das auch für jüngere oder gewaltablehnende Leser geeignet ist.
Der Schreibstil der Autorin ist genug ausgeschmückt, um das Lesen außergewöhnlich und die Vorstellung der Welt und der Charaktere einfach zu gestalten. Trotzdem verliert sie sich nicht in seitenlangen Beschreibungen, sondern überlässt auch der Vorstellungskraft noch etwas Spielraum. Wie für High-Fantasy Werke üblich, wirkt der Sprachstil der Charaktere eher altertümlich, allerdings hält es sich noch im Rahmen und er wirkt nicht aufgesetzt.
Dieser Schreibstil trägt gemeinsam mit den sehr gelungenen Charakteren dazu bei, dass mir trotz oftmals fehlender Spannung nicht die Freude an diesem Buch verloren ging.
Fazit:
Ein Buch, das sich trotz seiner Ansiedlung im High-Fantasy Bereich nicht in komplexen Beschreibungen oder Vorgeschichten verliert, sondern mit einer interessanten, aber nicht allzu spannungsgeladenen Handlung und einem schönen Schreibstil zu überzeugen weiß.
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Jenny-Mai Nuyen - “Nijura – Das Erbe der Elfenkrone“
Jacqueline - Bewertet am 09.07.2014
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Nill ist ein Mischling aus Mensch und Elf, was sie in dem Menschendorf, in dem sie aufgewachsen ist, immer zur Außenseiterin und zum Ziel des Spottes der Anderen gemacht hat. Eines Tages findet sie jedoch einen Steindorn im Wald, dem die Seherin des Dorfes eine große Bedeutung zuspricht.… Nill wird auf die Reise geschickt, ihn dem Elfenkönig zu überbringen, ohne zu ahnen, welche Wichtigkeit der Stein und auch sie selbst für die Zukunft der Elfen haben.
Meinung:
Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt. Zuerst lernt man Scapa kennen, einen jungen Dieb, der auf den Straßen Kesselstadts lebt. Man erfährt etwas über seine Vergangenheit und erlebt gemeinsam mit ihm sein tägliches Leben und andere Ereignisse. Anschließend begibt sich die Geschichte in das Dorf, in dem Nill lebt. Auch dort wird man zunächst in das Geschehen eingeführt und erfährt eine Menge über sie und ihr Leben, ohne dass es nacherzählt oder langweilig wirkt. Die Informationen werden so geschickt in die Geschichte eingewoben, dass man sie kaum direkt wahrnimmt, sondern nur auf die Handlung achtet.
Nachdem man nun alle bedeutenden Charaktere kennengelernt hat, kreuzen sich ihre Wege. Dieses Treffen ist dabei sehr geschickt eingefädelt, sodass es nicht zu gewollt, sondern zufällig und sehr realistisch wirkt. Die Erzählweise variiert dabei, sodass man sich noch besser in jede der Personen hineinversetzen kann, für alle gewisse Sympathien aufbaut und sie kennenlernt.
Die Hauptfigur Nill ist zunächst eher zurückhaltend und misstrauisch, da ihr ihr ganzes Leben lang nur Ablehnung entgegengebracht wurde. Im Laufe der Geschichte verändert sie sich aber, fasst Selbstvertrauen und bringt dadurch genug Mut auf, um ihre Bestimmung erfüllen zu können.
Bei diesem Buch handelt es sich um High-Fantasy. Das bedeutet, es gibt eine eigene Welt, in der verschiedene Völker leben. Davon bemerkt man zunächst allerdings nicht viel, da sich die Handlung anfangs auf den Menschenjungen Scapa beschränkt und Elfen nur am Rand erwähnt werden. Die Welt wirkt zunächst auch nicht besonders ungewöhnlich, sondern nur altmodischer als wir es gewohnt sind. Erst als Nill auftaucht und es um ihre Herkunft geht, werden die Elfen wirklich betrachtet.
Alles ist sehr einfach zu verstehen und anders als in anderen Büchern dieses Genres, gibt es nicht auf Anhieb eine komplexe Welt, die man verstehen muss und man wird auch nicht mit komplizierten Namen von Personen oder Ortschaften überhäuft, die man sich sowieso nicht merken kann. Die Autorin beschränkt sich hier auf das Wesentliche, allerdings wirkt die von ihr geschaffene Welt dadurch nicht zu simpel, sondern genau richtig.
Die Grundlage der Geschichte ist, dass die Hälfte der Elfenkrone, die gewaltsam von einem Menschen erobert wurde, nun das Schicksal der Elfen gefährdet. Das gilt es natürlich zu verhindern, weshalb sich die Protagonistin nun auf eine Reise begibt.
Obwohl der Frieden auf dem Spiel steht, dreht sich die Geschichte nicht komplett um Kriege oder Kämpfe, sondern befasst sich hauptsächlich mit den Charakteren, ihren Taten und ihrer Reise. Auch das große Finale kommt ohne ewige Beschreibungen eines Kampfes und von Gewalt aus. Das macht dieses Werk zu einem Buch, das auch für jüngere oder gewaltablehnende Leser geeignet ist.
Der Schreibstil der Autorin ist genug ausgeschmückt, um das Lesen außergewöhnlich und die Vorstellung der Welt und der Charaktere einfach zu gestalten. Trotzdem verliert sie sich nicht in seitenlangen Beschreibungen, sondern überlässt auch der Vorstellungskraft noch etwas Spielraum. Wie für High-Fantasy Werke üblich, wirkt der Sprachstil der Charaktere eher altertümlich, allerdings hält es sich noch im Rahmen und er wirkt nicht aufgesetzt.
Dieser Schreibstil trägt gemeinsam mit den sehr gelungenen Charakteren dazu bei, dass mir trotz oftmals fehlender Spannung nicht die Freude an diesem Buch verloren ging.
Fazit:
Ein Buch, das sich trotz seiner Ansiedlung im High-Fantasy Bereich nicht in komplexen Beschreibungen oder Vorgeschichten verliert, sondern mit einer interessanten, aber nicht allzu spannungsgeladenen Handlung und einem schönen Schreibstil zu überzeugen weiß.