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☆☆☆☆☆
Erster Einblick in die Modewelt
Manuela K. - Bewertet am 16.04.2018
Zustand: Sehr gut
Das Buch "Fashionistas - Vier auf dem Laufsteg" ist der erste von vier Bänden der Fashionistas - Reihe von Sarra Minning, von der allerdings nur die ersten beiden Bände auf Deutsch übersetzt wurden.
In diesem Band lernen sich die vier Mädchen der Fashionistas-WG kennen, im Fokus steht die… 17-Jährige Laura aus Manchester, die einen nationalen Modelwettbewerb samt Jahresvertrag für sich entscheiden konnte.
Das Buch ist 2008 als Hardcover im cbt Jugendbuchverlag erschienen und hat noch nichts an seiner Aktualität eingebüßt (außer, dass statt Blackberry und MP3-Player heute die Jugendlichen ausschließlich Smartphones verwenden). Das Cover passt sehr gut zum Inhalt, auch beim zweiten in türkies gehaltenen Band ist ein Wiedererkennungswert vorhanden.
Laura als Protagonistin ist sympathisch - frech, vorlaut, durch ihren Sieg ein bisschen arrogant, vorlaut und für ein Model mit einer guten 36er Größe schon sehr kräftig gebaut. Sie hat Schwierigkeiten damit, in der Modewelt anzukommen und vermisst ihren Freund und ihre Familie zu Hause.
In der Londoner WG zieht sie zusammen mit einem weiteren Model, Irina, dem Kindestar Holly und einem weiteren Mädchen, das mir nicht in Erinnerung geblieben ist, in eine WG mit einer Küche und einen Badezimmer. Die hohe Miete für das winzige zimmer von über 700 Pfund ist leider nach wie vor realistisch - hier bekommt man eine ganze Wohnung dafür, aber London ist da unverschämt teuer.
Interessant finde ich auch den Verlauf der Handlung - sowohl in London wie auch daheim, jedoch finde ich die Wenungen teilweise unrealistisch und vieles geht mir zu schnell. In diese Welt hat sicher die Autorin mehr Einblicke als ich, mir ist das jedoch in der kurzen Zeit fast schon zu viel Entwicklung und wirkt, bei einer 17-Jährigen, auf mich eher unglaubwürdig. Was ich am wenigsten verstehe ist, dass sich aus den Vertragsangelegenheiten die Eltern komplett heraushalten und auch bei wichtigen Terminen mit dem Management bei ihrer einzigen Tochter nicht dabei sind.
Fazit: dieses Buch hält, was es verspricht. Must Read ist es in meinen Augen trotzdem keines.