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Die Geister von La Spezia

Oliver Plaschka (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

3.3 Sterne
aus 4 Produktbewertungen
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  • z.B. mit vereinzelten Knicken, Markierungen oder mit Gebrauchsspuren am Cover
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Beschreibung
Mary Shelley auf der Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein , trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia ertrank. Aber war es wirklich nur ein Unglück, oder steckt mehr dahinter? Die exzentrische Ermittlerin Pat hat den Auftrag, die Umstände seines Todes aufzuklären. Mithilfe fantastischer Technologie führt sie Mary zu den Schauplätzen ihrer Vergangenheit zurück. Gemeinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia ... Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italienischen Exil gestrandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ertrank bei einem Segelunglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen zuging: Schon länger wurde er von Geistern und Visionen heimgesucht. Welche fantastischen Kräfte wurden ihm aber zum Verhängnis? Mittels der visionären Kunst der Erinnerungsreise führt die waghalsige Spezialagentin Pat Colombari Mary Shelley zurück zum Golf von La Spezia, wo die Gesetze von Zeit und Raum ihre Gültigkeit verloren haben. Sie lernt den skandalumwitterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Geheimnis birgt. Und sie wird Zeugin unerklärlicher Geschehnisse, die ihren Anfang in jener stürmischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jenseits ihrer Welt einließen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
14.03.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783608988857
Herausgeber
Klett-Cotta
Sonderedition
Nein
Autor
Oliver Plaschka
Seitenanzahl
416
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag

Hersteller: Klett-Cotta Verlag, Rotebühlstraße 77, Stuttgart, Deutschland, produktsicherheit@klett-cotta.de, J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

3.3
Aus 4 Bewertungen zu Die Geister von La Spezia
Aus 4 Bewertungen zu Die Geister von La Spezia
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Anspruchsvoll und langsam erzählt
Sabine H. - Bewertet am 09.04.2026
Zustand: Exzellent
In dem Roman "Die Geistee von La Spezia" von Oliver Plaschka begleiten wir vordergeündig Pat, welche im Auftrag Kontakt mit Mary Shelley aufnimmt um herauszufinden, was mit Marys Ehemann wirklich passiert ist. Dabei taucht sie in deren Erinnerungen ein und taucht so immer tiefer in die Verstrickungen ein. Der Roman ist eine langsam erzählte Geschichte, die einen dennoch in den Bann ziehen kann. Allerdings muss man hierbei wirklich aufmerksam sein, da die Geschichte sehr komplex ist und durch die Zeitsprünge und die fantastischen Elemente sehr verwirrend sein kann. Dennoch wollte ich gerne hinter die Fassade schauen und herausfinden, was vielleicht auch hinter Pats Auftrag stecken könnte, was hinter dem Verschwinden von Shelley steckt und welche Rolle Lord Byron hier spielt. Allerdings muss ich auch gestehen, dass durch die langatmige Geschichte auch mein Lesevergnügen etwas gelitten hat...
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Welche Erinnerung ist real?
Sarah K. - Bewertet am 25.03.2026
Zustand: Exzellent
Percy Shelley, Ehemann der Autorin Mary Shelley, ist bei einem Schiffsunglück ertrunken. Doch an den Umständen seines Todes gibt es Zweifel. Pat soll mithilfe einer Erinnerungsreise herausfinden, was wirklich passiert ist. Doch je tiefer sie in die Erinnerungen von Mary und ihrem Umfeld vordringt, umso mehr Fragen kommen auf. Der Einstieg in die Geschichte war für mich sehr interessant, zumal mir nicht ganz klar war, wie das Konzept einer Erinnerungsreise funktionieren soll. Die Sichtweise von Mary hat mir gut gefallen. Dann wanderte Pat jedoch plötzlich auch in die Erinnerungen von weiteren Personen, was das ganze Konstrukt jedoch verwirrender und unübersichtlich gemacht hat. Die Spannung hat für mich zum Ende hin deutlich abgenommen. Auch die düstere, mysteriöse Stimmung flachte zum Finale der Handlung ab. Hier werden historische Ereignisse mit übernatürlichen Geschehnissen vermischt, was eine interessante Kombination ergibt. Der Autor gibt zudem am Endes des Buches Literaturhinweise an. Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen. Manchmal hat mich nur die moderne Ausdrucksweise von Pat gewundert, die nicht immer ganz zum historischen Setting gepasst hat. Insgesamt ein interessantes historisches Setting, das im Mittelteil beim Lesen doch etwas Geduld und Konzentration erfordert.
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Die Büchse der Pandora - total verwirrend und langatmig
H. S. - Bewertet am 17.03.2026
Zustand: Exzellent
„Sie waren in meiner Erinnerung. Aber ich weiß, dass sie auch in seine reisten. Wie ist das möglich? Es war doch alles Teil meiner Erinnerung. So verwirrend!“ (S. 130) „Wenn sie nicht will, dass ich weiß, was er vielleicht will, dass ich weiß… aber will, dass ich weiß, was er nicht will, dass ich weiß… dann schaue ich es mir am besten einfach an, meinst du nicht?“ (S. 160) Meine Meinung: Bereits nach den ersten Seiten dieses Buches war ich regelrecht begeistert: Ein spannender und geheimnisvoller Start, eine faszinierende Grundidee (die Kunst der Gedankenreise aka „Mnemambulie“) und eine sympathische und echt coole Protagonistin. Allerbeste Voraussetzungen also für ein außergewöhnliches und fesselndes Buch! Doch leider haben mich das Buch und seine Storyline im Folgenden unglaublich schnell verloren. Zu Beginn haben mich die vielen Namen einfach nur verwirrt (und dann hatten die Charaktere auch noch Spitznamen füreinander!). Wer ist wer und gehört zu wem? - Eine Frage, die ich mir sehr oft gestellt habe und die mich ein Personenverzeichnis hat schmerzhaft vermissen lassen. Immer wieder tauchen neue Charaktere auf, während inzwischen vertrauter gewordene wieder in der Versenkung verschwinden. Selbst am Ende des Buches, als auf Seite 367 auf einmal eine „Mrs. Mason“ wieder auftaucht, hatte ich keine Vorstellung (mehr) wer das ist. Ok, der Autor merkt gleich selbst an, dass sie Marys Mentorin ist, was mir aber auch nicht weitergeholfen hat. Herrje! Dazu kommt, dass Oliver Plaschka seine Geschichte größtenteils retrograd erzählt und Schritt für Schritt zurück in die Vergangenheit geht. Das passt natürlich zur Spurensuche, auf die sich Protagonistin Pat begibt, aber das trägt nicht grade dazu bei, dass die Geschichte einfacher zu verstehen ist. Wer den Film Tenet kennt, weiß vielleicht, was ich meine. Von immer wieder eingeschobenen und zusätzlich verwirrenden Sequenzen um Geschehnisse in einer ägyptischen Grabkammer will ich hier gar nicht erst anfangen. Aber das Verworrenste an sich ist gekoppelt mit der Grundidee der Geschichte: Pat reist in die Gedanken und Erinnerungen von Mary. Und dort weiter in die (fiktiven) Gedanken und Erinnerungen weiterer Personen. So kommt es zu „Erinnerungen aus erster, zweiter, dritter Hand!“ (S.186). Erschwerend kommt hinzu, dass Erinnerungen täuschen und trügen können, womit der Autor teilweise auch bewusst spielt. Irgendwann war ich in den Erinnerungen komplett lost und wusste nicht mehr, im Kopf welcher Person die Erzählung grade steckte. Um eine weitere Film-Analogie zu verwenden: wie bei Inception, nur ohne die optischen Orientierungshilfen. Es war einfach alles nur verwirrend für mich. Und dann fehlte es mir auch noch an essenziellen Erklärungen: Was macht Pat eigentlich genau? Wie soll das funktionieren? Und last but not least: Was hat es mit den merkwürdig „körperlosen“ Charakteren Gus und Charlie auf sich? Was ist ein immer wieder genanntes Derelikt? Was ist das von Pat verwendete „MI-Meter“? Der so oft benutzte „Finkelberger“? Ganz zu schweigen von einem „biophysikalischen Mark-II-Materieduplikator“. Das liest sich alles wie bei den Ghostbusters, nur dass dort wenigstens Egon Spengler seine fiktive Technik erklärt. Manchmal gab es zwar Ansätze von Erklärungen, aber auch erst dann, wenn der Begriff schon mehrfach verwendet wurde. Anderes bliebt einfach unerklärt. Aber dieses Buch hat auch seine guten Seiten! Allen voran die wunderbare Protagonistin Patricia „Pat“ Colombari, die für mich hier der Ankerpunkt in der Geschichte war. Und auch die immer wieder aufblitzenden, leider viel zu seltenen humorvollen Stellen haben mir gut gefallen, etwa wenn Gus als Hamster oder Thunfisch auftaucht ist. Überhaupt hat mir die ganze Atmosphäre, die dieses Buch transportiert und die so stimmig zur Geschichte passt, sehr gut gefallen. Zum Schluss möchte ich aber dennoch dem Autor meinen Respekt bekunden, denn es muss eine unglaublich schwierige Aufgabe sein, historische Persönlichkeiten und wahre Gegebenheiten zu einer fiktiven Geschichte zu verweben, die dann auch noch einen Erklärungsversuch für Marys Meisterwerk liefern möchte. Ich kann mir gar nicht vorstellen, mit wie viel Recherche das verbunden sein muss. Schade nur, dass mich dies alles so hoffnungslos verwirrt hat. FAZIT: Stellenweise wirr wie ein Fiebertraum, dem man kaum folgen kann und der schwerer zu entwirren scheint als ein gordischer Knoten.
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unterhaltsam
Holger D. - Bewertet am 13.03.2026
Zustand: Exzellent
Stürmische See empfängt einem auf dem Cover und es ist düster. Das Meer genauer gesagt das Mittelmeer spielt eine große Rolle in dieser Geschichte. Oliver Plaschka entführt uns in seiner Geschichte nach Italien im frühen 19. Jahrhundert. Pia Colombardi wurde aus England zur Untersuchung des Todes des Ehemannes von Maria Shelley entsandt, ja der Autorin von Frankenstein. Dabei bedient sie sich der Untersuchung von Erinnerungen. Man findet sich in Italien wieder und trifft auf Lord Byron, das Idol von Maria Shelleys Ehemann. Bei einem schweren Sturm sinkt die Ariel und mit ihr die Besatzung. Im Buch gibt es oft gleiche oder ähnliche Namen, so dass man aufpassen muss, um wen es gerade geht. Die Reisen durch die Zeit sind manchmal etwas verwirrend. Legt man das Buch länger aus der Hand, sollte man zumindest einen Teil (es ist in fünf unterteilt) zu Ende lesen... Die Geschichte ist gut geschrieben, auch wenn das letzte Kapitel uns etwas ratlos zurück lässt
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