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Colonius und die Kölner Sagenschätze

Marion van Schrick, Sören Fahr (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

Optischer Zustand
Beschreibung
Colonius und die Kölner Sagenschätze Ein koboldiges Vorlesebuch voller Legenden, Wunder und Erinnerungen Wenn der Kölner Dom im Abendlicht leuchtet, der Rhein geheimnisvoll rauscht und in den alten Gassen kleine goldene Funken tanzen, beginnt für Kobold Colonius die schönste Zeit des Tages. Dann öffnet der Hüter der Erinnerung von Köln seine braune Tasche und holt Geschichten hervor, die seit…  Jahrhunderten zwischen Mauern, Türmen und Pflastersteinen verborgen liegen. „Colonius und die Kölner Sagenschätze“ ist ein farbig illustriertes Kinder- und Vorlesebuch von Marion van Schrick und Sören Fahr . Es gehört zur beliebten Kinderbuchreihe „Colonius – Hüter der Erinnerung von Köln“ und führt junge Leserinnen und Leser in eine Stadt, in der Geschichte lebendig wird. Gemeinsam mit dem fröhlichen Kölner Kobold entdecken Kinder zwölf bekannte Sagen, Legenden und Überlieferungen aus Köln – humorvoll, warmherzig und verständlich neu erzählt. Colonius ist kein gewöhnlicher Stadtführer. Mit seiner roten Mütze, dem flatternden Schal, der grünen Tunika und seiner geheimnisvollen Erinnerungstasche kennt er Winkel Kölns, die auf keiner normalen Stadtkarte zu finden sind. Er weiß, wo die Heinzelmännchen nachts gearbeitet haben, warum Pferdeköpfe aus einem Turmfenster schauen und welche alten Geheimnisse sich rund um den Kölner Dom verbergen. Dabei erzählt er in seiner unverwechselbaren, lebendigen Art und berichtet selbst von den Ereignissen. So erleben die Kinder jede Sage aus der persönlichen Sicht ihres koboldigen Freundes. Die Reise beginnt bei den fleißigen Heinzelmännchen von Köln . Während die Stadt schläft, backen, nähen, hämmern und werkeln die kleinen Helfer heimlich für die Menschen. Colonius möchte natürlich mitmachen, überschätzt jedoch seine Fähigkeiten mit einem viel zu großen Teiglöffel und sorgt in der Backstube für ein herrlich mehliges Durcheinander. In der Richmodis-Sage begegnet Colonius einer Geschichte voller Hoffnung. Als Richmodis unerwartet zurückkehrt, kann ihr Mann das Wunder kaum glauben. Erst als zwei neugierige Pferde ihre Köpfe aus dem Turmfenster strecken, erkennt ganz Köln, dass selbst das Unmögliche manchmal wahr werden kann. Auf dem Kölner Markt trifft Colonius den jungen Jan von Werth , der Griet eine Blume schenken möchte. Sie erkennt sein gutes Herz zunächst nicht. Jahre später kehrt Jan als berühmter Reitergeneral nach Köln zurück. Die Geschichte zeigt ohne Bitterkeit, dass der Wert eines Menschen nicht von Geld, Ansehen oder prächtigen Kleidern abhängt. Manchmal braucht es Zeit, bis andere sehen, was schon lange in einem Menschen steckt. Spannend wird es bei Bürgermeister Gryn und dem Löwen . Eine gemeine Falle bringt den Bürgermeister in große Gefahr. Doch Gryn bewahrt Ruhe, während Colonius mit seinem roten Schal und einem zufällig mitgebrachten Käsebrot für Ablenkung sorgt. Kinder erfahren dabei, dass Mut nicht bedeutet, niemals Angst zu haben. Mut zeigt sich, wenn man trotz Angst nachdenkt, klug handelt und anderen hilft. Auch der geheimnisvolle Teufelsstein zu Köln verliert durch Colonius seinen Schrecken. Der überhebliche Unruhestifter, der sich hinter der alten Geschichte verbirgt, möchte die Kölner einschüchtern. Doch gegen kölschen Humor, gemeinsames Lachen und eine kitzelnde Feder hat seine Angeberei keine Chance. Aus einem düsteren Stein wird eine Erinnerung daran, dass Zusammenhalt stärker ist als Gemeinheit. Rund um die Kölner Dom-Sage huscht Colonius zwischen Gerüsten, Steinmetzen, Werkzeugen und gewaltigen Steinblöcken umher. Als ein wichtiger Bauplan verloren geht und ein geheimnisvoller Fremder seine zweifelhafte Hilfe anbietet, beginnt eine aufregende Suche. Die Geschichte erzählt von großen Träumen, ehrlicher Arbeit und der Geduld, die notwendig ist, damit etwas Bedeutendes wachsen kann. Im Kapitel über das heilige Köln trägt Colonius ein goldenes Erinnerungslicht von Kirche zu Kirche. Pilger aus nah und fern kommen in die Stadt, um Trost, Hoffnung und Gemeinschaft zu finden. Eine reich verzierte Reliquienkiste verwechselt der hungrige Kobold allerdings beinahe mit seiner Brotdose. Mit Respekt und kindgerechten Erklärungen vermittelt die Geschichte, warum Köln im Mittelalter für viele Menschen ein besonderer Ort des Glaubens war. Die Legende der heiligen Ursula und ihrer Gefährtinnen wird behutsam erzählt. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt. Colonius begleitet die Gruppe durch Köln, trägt einen viel zu großen Reisekorb und lernt, dass sich schwere Aufgaben gemeinsam viel leichter bewältigen lassen. Die sagenhafte Zahl von 11.000 Gefährtinnen erklärt er als „unzählbar viele“, denn bei dieser Geschichte ist nicht die Zahl das Wichtigste, sondern das Licht, das mutige Menschen in der Erinnerung hinterlassen. Bei Albertus Magnus betritt Colonius ein Studierzimmer voller Bücher, Pflanzen, Gläser, Federn und seltsamer Geräte. Seine Neugier führt dazu, dass Pergamente durch die Luft fliegen und eine mechanische Figur zu wackeln beginnt. Albertus bleibt gelassen und erklärt, dass Wissen wie ein Garten ist: Es wächst durch Fragen, Beobachtung und Geduld. Bürger Marsilius von Köln trägt keine Krone, dafür aber einen erstaunlich großen Hut und ein noch größeres Herz. Als auf dem Marktplatz ein Streit ausbricht und niemand mehr dem anderen zuhört, hilft Colonius mit seiner goldenen Erinnerungsglocke. Marsilius zeigt, dass jeder Mensch Verantwortung übernehmen kann und dass Zivilcourage oft mit einem ruhigen, freundlichen Wort beginnt. In einer mondhellen Nacht hört Colonius ein Schnauben unter dem Pflaster. Aus einem geheimnisvollen Bodenloch steigen freundliche Pferde aus goldenem Nebel empor. Sie gehören zu einer vergessenen Erinnerung Kölns und suchen den Weg zurück ins Licht. Colonius führt sie durch verwunschene Gassen, bis sie im Morgennebel verschwinden und nur ein einzelner Hufabdruck zurückbleibt. Zum Abschluss begleitet Colonius Kölner Pilger auf der langen Wallfahrt nach Walldürn . In seiner übervollen Tasche befinden sich Honigbrötchen, Ersatzfedern, Kieselsteine, ein winziger Regenschirm und eine Socke „für alle Fälle“. Unterwegs wird geteilt, gesungen, geholfen und gemeinsam gelacht. Colonius erkennt, dass bei einer Wallfahrt nicht nur das Ziel zählt. Auch der gemeinsame Weg, die Gespräche und die gegenseitige Unterstützung sind wertvolle Geschenke. Jedes Kapitel endet mit einem vierzeiligen Gedicht, das die Botschaft der jeweiligen Geschichte in zauberhaften Worten aufgreift. Die farbenfrohen Illustrationen lassen das alte Köln mit seinen Gassen, Märkten, Türmen und Sagengestalten lebendig werden. Schwere oder unheimliche Bestandteile der historischen Überlieferungen werden behutsam und altersgerecht erzählt, ohne den besonderen Charakter der Sagen zu verlieren. Das Buch eignet sich zum gemeinsamen Vorlesen in der Familie, für Großeltern und Enkelkinder, für Kindertagesstätten, Grundschulen, Bibliotheken und alle, die Köln mit staunenden Augen entdecken möchten. Neben spannenden Abenteuern vermittelt es Werte wie Mut, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Geduld, Offenheit und die Bedeutung gemeinsamer Erinnerungen. Zu jedem Buch gibt es einen Colonius-Aufkleber und einen Anstecker beziehungsweise Button kostenlos dazu. Damit können kleine Köln-Entdecker zeigen, dass auch sie zu den Helfern von Colonius gehören und die Erinnerungen der Stadt bewahren. Weitere magische Kinderbücher, liebenswerte Figuren und fantasievolle Vorleseabenteuer finden Familien auf der Internetseite Kinderbuchhelden. „Colonius und die Kölner Sagenschätze“ verbindet Kölner Geschichte mit Fantasie, Humor und liebevoller Vorlesezeit – für Kinder, Familien und alle, die alte Geschichten nicht vergessen möchten.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
20.07.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783912108378
Herausgeber
edition leseReich
Serien- oder Bandtitel
Kobold Colonius
Sonderedition
Nein
Autor
Marion van Schrick, Sören Fahr
Seitenanzahl
132
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe

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