Bis zu 50 % günstiger als neu
3 Jahre rebuy Garantie
Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy Xcover
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
Samyang
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
CanonAlle anzeigen
FujifilmAlle anzeigen
OlympusAlle anzeigen
PanasonicAlle anzeigen
SonyAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
GoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Luka und die Geige des Meisters

Birgit Salutzki (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

Optischer Zustand
Beschreibung
Textauszug „Luka und die Geige des Meisters“ ISBN 978-3-934555-22-8 1490 – Der Bau der Geige Vittorio Cameri versteckte sich hinter einer alten Blutbuche am Rande des Rabenwaldes und sah auf seine Heimatstadt hinunter. Der Anblick der kleinen Häuser stimmte ihn wehmütig, aber Vittorio wusste, dass es dort vor Feinden nur so wimmelte. Rastlos schaute er sich nach allen Seiten um – er musste n diese Stadt. Die dicke Stadtmauer einst als Schutz vor Feinden erbaut, wirkte auf ihn, als wolle sie ihn aussperren, fernhalten von den Bürgern der Stadt. Vittorio blickte die Stadtmauer entlang. Sie schlängelte sich wie ein Reptil den Hügel hinauf zum höchsten Punkt der Umgebung und führte zu einem Überbleibsel alter Zeiten, der prunkvollen Burg von Hohenfels, die gebieterisch über das Land ragte. Unbehagen beschlich ihn beim Anblick der Burg, denn der Herrscher dieser Burg, Fürst Rabanus von Hohenfels, hatte einst sein Leben zerstört. Seit Jahren war er auf der Flucht vor ihm. Die Verfolger erlaubten es ihm nie, mehr als ein paar Tage am selben Ort zu verweilen, und so hatte er sich mit der Zeit an das unstete Leben gewöhnt. An Tagen, an denen er noch nicht einmal ein Nachtlager fand, fragte er sich, ob er nicht alles hätte anders machen können – ja, ob seine überstürzte Flucht überhaupt notwendig gewesen war. Nun ging er, erst langsam, dann immer schneller, mit wild klopfendem Herzen zu dem von zwei Wachtürmen begrenzten Südtor der Stadt, lief hindurch und hoffte, dass ihn keiner erkannte. Eine quälende Hitze lag über dem Ort, so dass das Atmen schwer fiel. Der Staub der Straßen verursachte bei ihm einen Hustenanfall, aber er lief weiter. Anders als gewöhnlich saß heute niemand an den Fenstern, um das Treiben auf den Straßen zu beobachten. Vittorio hatte Glück. Durch die große Hitze war den Einwohnern jede Bewegung zu anstrengend. Kein Wölkchen trübte den strahlendblauen Himmel. Die große Dürre, die seit Wochen über dem Land hing, zehrte an den Menschen; sie hatte auch ihn fast zur Aufgabe gezwungen. Die Felder waren ausgetrocknet, die Flüsse versiegt, das Wasser musste rationiert werden. Selbst die Vögel, die vereinzelt von einem verdorrten Baum zum anderen flogen, hörte man nicht mehr singen. Nichts an Vittorio Cameris Erscheinung erinnerte noch an den stadtbekannten und beliebten Geigenbauer, der seine Instrumente sogar an den Hof des Fürsten Rabanus von Hohenfels geliefert hatte. Er schien in den letzten sechs Jahren um Jahrzehnte gealtert und wirkte wie ein Landstreicher. Der Staub der Straßen und die Strahlen der Sonne hatte seine einst elegante und teure Kleidung verdreckt und zerschlissen, die Sohlen seiner Schuhe waren durchlöchert. Dennoch, er hatte auch diese schweren Stunden überstanden und nun drängte ein sehr wichtiges Vorhaben ihn wieder in seine Heimatstadt, in seine Werkstatt. Schnell lief er links in einen kleinen bewachsenen Weg und hastete verborgen im Schatten der Stadtmauer durch kniehohes Gras, vorbei an etlichen Gärten. Kurz bevor er die nördliche Seite der Stadtmauer erreichte, bog er rechts in eine kleine Straße ein. Völlig außer Atem erreichte er sein erstes Ziel, ein steinernes Häuschen. Das früher sehr gepflegte Haus seiner Schwester Rosalia wirkte völlig heruntergekommen. Vittorio sah feine Risse im Mauerwerk und als er das Gartentor öffnete, quietschte es fürchterlich. Schnell schaute er sich um. Als er die niedrige Eingangstür erreichte, zögerte der alte Mann einen Moment. 'Was ist, wenn sie mich auf der Stelle wieder hinauswirft.' dachte er. Vittorio hatte sich vor der Flucht nicht von Rosalia verabschieden können, obwohl sie immer seine engste Vertraute gewesen war. Nun konnte er nur hoffen, dass sie ihm sein Verhalten verzeihen würde. Sein laut knurrender Magen, der seit zwei Tagen nichts Essbares mehr bekommen hatte, trieb ihn voran. Seine Schwester Rosalia, an die er in der letzten Zeit ständig hatte denken müssen, putzte gerade die Küche des Hauses, als es an der Tür klopfte. 'Wer kommt in dieser Mittagshitze zu Besuch', fragte sie sich und freute sich über die Arbeitspause. Plötzlich aber beschlich Rosalia ein unangenehmes Gefühl. Hoffentlich standen nicht wieder die Männer aus Rabanus' Schlägerbande draußen, ein weiteres Verhör würde sie auf keinen Fall überstehen. Vorsichtig schlich sich Rosalia zu dem kleinen Fenster in der oberen Etage und schaute hinunter, wer zu ihr wollte. Nicht die erwarteten Soldaten des Fürsten standen vor der Tür, sondern ein gebeugter, grauhaariger, in Lumpen gekleideter Mann, der einen großen und anscheinend sehr schweren Sack trug. Unsicher schaute er sich ständig um. Auf seinem schmutzigen Gesicht lag ein gehetzter Ausdruck. Rosalia hatte diesen Mann noch nie zuvor gesehen, aber es schien keine Gefahr von ihm auszugehen. Und da sie Mitleid hatte, eilte sie hinunter, um dem Fremden etwas zu Essen und zu Trinken anzubieten. Sie öffnete rasch die Tür. „Guten Tag, mein Herr! Kann ich Euch irgendwie helfen?“ Ein seltsam vertrautes Gefühl überkam sie, als sie den Unbekannten ansprach. Vittorio wunderte sich über die Begrüßung seiner Schwester. Sollte das etwa einer ihrer Scherze sein? Er musterte sie genau und kam zu dem Schluss, dass sie wohl wirklich nicht wusste, wer vor ihr stand. „Rosalia, erkennst du mich nicht?
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 3,29 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar
Sonderinformationen:

Bitte beachte: Auflage, Verlag und Cover weichen ggf. von der Abbildung ab

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.08.2006
Sprache
Deutsch
EAN
9783934555228
Herausgeber
C.V. Traumland-Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Birgit Salutzki
Seitenanzahl
272
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Fantasyroman. Ab 12 Jahren
-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!