Aus 22 Bewertungen zu Schau mir in die Augen, Audrey
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Unglaublich gut
julia Z. - Bewertet am 16.07.2024
Zustand: Sehr gut
Ich bin seit Shopaholic ein großer Kinsella-Fan. Auch dieser Roman hat nicht enttäuscht. Fand ihn fesselnd von Seite 1 an.
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☆☆☆☆☆
Zuckersüßes Jugendbuch von Sophie Kinsella
Christina - Bewertet am 16.08.2015
Zustand: Sehr gut
Audrey ist 14 und sie geht nur mit ihrer Sonnenbrille vor die Tür. Der Nachbar nennt sie deswegen schon Filmstar, dabei macht sie es doch nicht um cool zu sein. Nein, Audrey hat eine Angststörung und kann niemandem in die Augen sehen – auch der eigenen Familie nicht.
Seit es in der Schule einen… Vorfall gab, nach dem drei Mädchen von der Schule verwiesen wurden und Audrey die Schule verlassen hat, leidet sie an einer sozialen Phobie sowie an einer Generalisierten Angststörung mit depressiven Episoden.
Die Geschichte erzählt nun, wie Audrey mithilfe ihrer chaotischen Familie und Linus, einem Freund ihres Bruders Frank, wieder auf die Beine kommt.
Sophie Kinsella wurde vor allem durch ihre Shopaholic-Reihe bekannt. Sie versteht sich darauf, locker-leichte Frauenromane zu schreiben, die eher witzig als dramatisch sind und gut enden. Nun legt sie mit "Schau mir in die Augen, Audrey" ein Jugendbuch mit ernstem Hintergrund vor.
Meiner Meinung nach ist es ihr geglückt, zwischen lustigen und ernsten Passagen zu wechseln, auf eine Weise, dass man als Leser entspannt bleibt, auch wenn es um eine ernstzunehmende Krankheit geht. Ich musste oft lachen und noch häufiger schmunzeln. Durch diese Leichtigkeit ist es gut dazu geeignet, junge Leser an eine psychische Erkrankung heranzuführen, ohne zu langweilen wie ein trockenes Fachbuch oder zu erschrecken wie ein Drama für Erwachsene.
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☆☆☆☆☆
Heiteres Familienchaos mit ernstem Kern
katze267 - Bewertet am 14.08.2015
Zustand: Sehr gut
Auf den ersten Blick ist dies ein heiterer Roman über eine liebenswert-chaotische Familie, eine überspannte Mutter mit ständig neuen Ideen zu Fitness ,Gesundheit und Kindererziehung, ein problemvermeidender, etwas planloser Vater, ein dem Computerspiel zu sehr verfallener Sohn, ein 5jähriger mit… liebenswert originellen Ideen und die Teenagertochter Audrey mit der Sonnenbrille. Doch Audrey hat Probleme. Nach einer (im Buch nicht genau erläuterten) massiven Schikane in der Schule leidet sie unter heftigen depressiven Verstimmungen,Ängsten,Panikattacken. Fremde Menschen erträgt sie nicht mehr, sie bleibt im sicheren zuhause, Blickkontakt vermeidet sie selbst mit Familienangehörigen und versteckt sich inter einer ständig getragenen Sonnenbrille.
Ihre Therapeutin Dr. Sarah verordnet ihr, einen Film über ihre Familie zu drehen.
Ab da wechseln im Roman Beschreibungen aus der Ich-Perspektive von Audrey mit Filmszenen ab.
Zudiesem Zeitpunkt erscheint auch Linus auf der Bildfläche, Freund und Computerspielpartner ihres Bruders. Nach anfänglicher Fluchttendenz fühlt Audrey sich bald zu dem einfühlsam reagierenden Linus hingezogen.Allmählich wagt sie sich aus ihrem Schneckenhaus heraus, doch Rückschläge bleiben nicht aus.
Sophie Kinsella hat das tägliche Familienchaos in ihrer gewohnt locker-humorvollen Art beschrieben, so dass sich dieser Jugendroman ähnlich angenehm leicht und mit viel Lesespass lesen lässt wie ihre bisherigen Romane. Doch mit der sehr einfühlsamen Beschreibung von Audreys Problemen und ihrem Gefühlchaos flicht sie auch ein ernstes und wichtiges Thema ein : psychische Probleme bei Jugendlichen.
Für mich ein sehr empfehlenswertes Buch, nicht nur für Jugendliche.
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☆☆☆☆☆
Feinfühlige, humorvolle Story, der der rote Faden fehlt
MissTalchen - Bewertet am 12.08.2015
Zustand: Sehr gut
Diesmal hat Frau Kinsella sich an einen Jugendroman gewagt und ich war wirklich gespannt. Jetzt kann ich sagen: Bitte mehr davon!
Der Schreibstil ist auch in diesem Buch Typisch Kinsella. Er lässt sich unglaublich flüssig lesen, sodass die Seiten nur so vorbei fliegen. Dabei wird in erster Linie… die Handlung fokussiert, Hintergrundinformationen werden eher nebenbei mit eingeflochten, das hat mir gut gefallen.
Geschildert wird die Story aus Audreys Ich-Perspektive, die durch Videoskripte aufgelockert wird. Dabei wurde nicht nur die Protagonistin, sondern auch alle anderen Figuren so toll und humorvoll ausgearbeitet, dass ich ständig etwas zu lachen hatte. Sei es nun die ironische Art von Audrey und Frank, die verrückten Einfälle der Mutter oder das typisch sture Kleinkindverhalten von Felix. Jeder Figur hat hier seine Eigenart und trägt zur Unterhaltung bei.
Die Geschichte ansich besitzt dabei aber durchaus Tiefgang und das Thema Angststörung wird hier auf ganz feinfühlige Art umgesetzt, dabei aber nur realtiv leicht berührt. Zu keiner Zeit wird die Handlung schwer oder traurig, das hätte zu einem Jugendroman auch nicht gepasst, sondern wurde so sehr gut umgesetzt.
Einzig und allein der Aufbau der Story erschließt sich mir nach wie vor überhaupt nicht. Dabei rede ich nicht von Spannung, denn die braucht die Story gar nicht unbedingt. Rückblickend betrachtet fehlt es der Geschichte wirklich an einem roten Faden oder zentralen Konflikt, an dem sie sich orientiert. Am Ende geht alles plötzlich zu leicht, scheint zusammenhangslos und es fehlt mir einfach das große Ganze, dass ich mir am Ende eines jeden Buches erhoffe.
Mein Fazit: Ein humorvoller, aber dennoch feinfühliger Jugendroman mit tollen Charakteren, dem leider der rote Faden fehlt.
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☆☆☆☆☆
Ein wundervolles Buch
Buchfee81 - Bewertet am 12.08.2015
Zustand: Sehr gut
Audrey ist jung und versteckt sich hinter ihrer Sonnenbrille.
Sie ist krank und kann das Haus nicht, ohne eine Panikattacke zu erleiden, verlassen.
Fremde Menschen machen ihr Angst und sogar mit ihrer eigenen Familie ist kein Blickkontakt möglich.
So verschanzt Audrey sich am liebsten im… abgedunkelten Zimmer hinter ihrer Sonnenbrille und bemerkt dabei nicht, dass ihr gesamtes Leben an ihr vorüberzieht und sie ihre Familie mit ausbremst.
Bis sie eines Tages die Hausaufgabe von ihrer Ärztin bekommt, einen Film über ihre Familie zu drehen.
"Das bleibt nicht für immer so.
Es dauert so lange, wie es braucht, und dann kommst du wieder aus dem Dunkeln heraus."
Sophie Kinsella war mir namentlich durchaus ein Begriff und ihre Shopaholic Reihe vom Cover her bekannt, aber gelesen hatte ich bis jetzt noch keines ihrer Bücher.
Ihr Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut und ist für ein Jugendbuch angenehm zu lesen.
Das Cover ist ein Hingucker.
Die tollen Farben und dann Audrey mit ihrer Sonnenbrille, das gefällt mir richtig gut.
Das kleine Haus im Hintergrund lässt erahnen, dass es sich im Buch um ihr Zuhause und ihre Familie dreht.
Audrey ist ein absolut sympathischer Charakter und im Zusammenspiel mit ihrer Familie durchaus sehr humorvoll, auch wenn sie sonst eher zurückhaltend erscheint.
Ihre Familie ist chaotisch und dennoch absolut liebenswert.
Ihr Vater, der ruhige Pol und Vermittler in der Familie, ihr Bruder Frank, der eine wunderbare Art besitzt, seine Eltern um den Finger zu wickeln und Felix, der quasi alle Klischees über kleine Kinder erfüllt.
Das bemerkenswerte an dieser Familie ist ihr stärker Zusammenhalt .
Da gilt die Devise "durch dick und dünn" wirklich.
Sie sind definitiv keine Vorzeigefamilie und gerade ihre Macken machen sie so sympathisch, da wird halt auch schon mal ein Computer aus dem Fenster geworfen...
Natürlich alles nur zum Besten des Kindes.
Die Geschichte um Audrey, dem grausamen Mobbing dem sie ausgesetzt war und ihrer dadurch resultierenden Krankheit, hat mir sehr bewegt.
Menschen können so gemein und verletzend sein und tun oft schlimme Dinge, nur um sich besser zu fühlen.
Den schwierigen Weg den Audrey gehen musste fand ich sehr realistisch und nachvollziehbar geschildert.
Ich habe mit ihr gezittert und sie angefeuert und wurde definitiv dafür belohnt.
Schau mir in die Augen, Audrey ist eine tiefgründige Geschichte, die zum Nachdenken anregt, aber auch mit ihrer Leichtigkeit und dem wundervollen Humor besticht.
Fazit
Schau mir in die Augen, Audrey konnte mich mehr als begeistern. Eine sehr einfühlsame Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Familie, die nicht nur kurzweilig unterhält, sondern noch lange nachhallt.