Sportbiografien faszinieren, da sie uns die Menschen hinter den Rekorden und den Siegen näherbringen – jene Menschen, die wir nur auf dem Bildschirm oder im Stadion sehen und deren Leben oftmals ein Buch mit sieben Siegeln darstellt. Mit einer Sportbiografie wird das anders – hier plaudern die Sportler:innen aus dem Nähkästchen. Fans erfahren, was im sportlichen Alltag vor sich geht und wie das jeweilige Sporttalent berühmt geworden ist. Vielen von uns ist eine bestimmte Sportart sehr wichtig. Wir fiebern mit, freuen uns auf die nächsten Meisterschaften und können es kaum erwarten, bis die nächsten Olympischen Spiele anstehen. Bisweilen wünschen wir uns, dass auch wir so schnell Rad fahren, so gut Basketball und Fußball spielen oder geschickt turnen könnten. In ihren Biografien enthüllen Persönlichkeiten wie Zlatan Ibrahimović oder Rafael Nadal, was es sie gekostet hat, sich an die Spitze zu arbeiten. Doch nicht alle Sportbiografien sind glamourös oder handeln von einer bekannten Person. In seinem autobiografischen Roman „Barbarentage“ schildert der New Yorker Journalist William Finnegan seine lebenslange Leidenschaft für das Surfen. Oftmals sind es auch Sportfunktionär:innen und Sportjournalist:innen, die von einem anderen Blickwinkel aus schreiben.